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NRW stellt 33.000 Impfdosen für benachteiligte Stadtteile bereit

Johnson & Johnson : NRW stellt 33.000 Impfdosen für benachteiligte Stadtteile bereit

NRW will seine Impfkampagne für Menschen in sozial benachteiligten Gebieten weiter ausbauen. Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson sollen unter anderem Krefeld, Leverkusen, Duisburg und Solingen beliefert werden.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium stellt 15 Kreisen und kreisfreien Städten zur Impfung gegen das Coronavirus Sonderkontingente des Impfstoffs der Firma Johnson & Johnson zur Verfügung. „Wir kommen mit dem Sonderkontingent dem Wunsch der Kreise und kreisfreien Städte nach, gezielt in vulnerablen Sozialräumen mit einer hohen Sieben-Tages-Inzidenz impfen zu können“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstagabend in Düsseldorf. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen den Angaben zufolge 33.000 Impfdosen zur Verfügung.

Da die Impfkontingente begrenzt und die Vakzine von Biontech sowie Moderna bereits in den Impfzentrenten für den Mai verplant seien, gebe es nur Impfdosen von Johnson & Johnson, betonte Laumann. Die 15 Kreise und kreisfreien Städte, die den Angaben zufolge auf Grundlage der sogenannten Mindestsicherungsquote und der Sieben-Tages-Inzidenz ausgewählt wurden, müssen bis Montag ein Kurzkonzept vorlegen. Zu den ausgewählten Orten gehören demnach Hagen, Dortmund, Gelsenkirchen, Krefeld, Wuppertal, Herne, Bielefeld, Duisburg, Hamm, Köln, der Kreis Mettmann, Solingen, Oberhausen und Remscheid. Auch Leverkusen soll Extra-Impfdosen bekommen, Kostenpflichtiger Inhalt dort kämpft die Stadtführung mit einer der höchsten Inzidenzen in NRW.

Das Gesundheitsministerium erklärte, dass NRW insgesamt ein Sonderkontingent in Höhe von 100.000 Impfdosen in „sozial benachteiligten Stadtteilen“ zur Verfügung stellen wolle. Bislang habe das Land rund 50.000 Impfdosen an Kreise und kreisfreie Städte verteilt, die für Impfungen von Wohnungs- und Obdachlosen sowie für Stadtteilimpfungen eingesetzt werden könnten. Nach den nun zugesagten 33.000 weiteren Dosen, gebe es wieder Sonderkontingente sobald weitere Impfdosen verfügbar seien, hieß es.

(chal/epd)