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NRW: Provinz Limburg verbietet Ausflüge deutscher Ostertouristen - Grenzkontrollen

Corona-Pandemie : Provinz Limburg verbietet Ausflüge deutscher Ostertouristen

An den Osterfeiertagen und möglicherweise auch darüber hinaus wird an Teilen der deutsch-niederländischen Grenze kontrolliert. Nur mit einem dringenden Grund dürfen Deutsche noch passieren.

Deutsche Touristen dürfen die Grenze zu den Niederlanden in die Provinz Limburg an den Ostertagen wegen der Coronavirus-Pandemie ohne dringende Gründe nicht mehr überqueren. Ausflüge oder Shopping-Touren zähen nicht dazu. Das beschlossen die Verantwortlichen der niederländischen Provinz Limburg am Mittwoch. An den Grenzen soll eine „Abschreckungspolitik“ verfolgt werden. Die Regelung gilt ab Donnerstag bis mindestens Ostermontag, 13. April, wenn nötig auch länger.

„Das bedeutet, dass die niederländische Grenzpolizei deutsche Autos anhalten kann und nach dem Grund für den Besuch in den Niederlanden fragen wird. Wenn es keinen dringenden Grund gibt, die Grenze zu überqueren, wird freundlich, aber dringend zum Umkehren aufgefordert. Einkaufen oder Urlaub sind keine dringenden Gründe“, teilte Limburg-Nord mit.

Das Verwaltungsgebiet kündigte strenge Kontrollen an: „Gerade an den Orten, an denen sich deutsche Besucher normalerweise konzentrieren, wird intensiv polizeilich und durch Ordnungskräfte kontrolliert werden.“ Niederländische Unternehmer wurden aufgefordert, Werbekampagnen in deutschen Medien umgehend einzustellen.

Auch Süd-Limburg wird für den Tagestourismus geschlossen. „Basierend auf den Erfahrungen vom letzten Sonntag hält die Sicherheitsregion Süd-Limburg diese Maßnahme für notwendig, um zu verhindern, dass große Gruppen von Menschen zusammenkommen und das Coronavirus verbreiten.“

Von der Maßnahme sind unter anderem die Städte Venlo und Roermond betroffen.

(eh)