Rückgang um etwa 30 Prozent Lockdown light sorgt für weniger Verkehr auf NRW-Autobahnen

Leverkusen · Nachdem sich das Verkehrsaufkommen in NRW schon fast wieder normalisiert hatte, sorgt der Lockdown erneut für leerere Autobahnen. Der Rückgang ist allerdings nicht so stark wie im Frühjahr.

Die neuen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie haben auch den Verkehr auf den Autobahnen in NRW gebremst - aber bei weitem nicht so stark wie im Lockdown des Frühjahrs. „Im Vergleich zur Entwicklung Ende März, als der Verkehrsrückgang auf den betrachteten Strecken bis zu 80 Prozent betragen hat, haben wir es derzeit nur mit einer leichten Delle zu tun“, erklärte am Dienstag Christopher Laux, der in der Verkehrszentrale Straßen.NRW in Leverkusen die Verkehrsstärken seit Beginn der Corona-Krise verfolgt.

Vor den Herbstferien hatte die Verkehrsbelastung auf den NRW-Autobahnen nach der Auswertung das Vorjahresniveau beinahe schon wieder erreicht. Auf ausgewählten Strecken seien 93 Prozent des Verkehrsaufkommens im Vergleich zum Oktober 2019 gemessen worden. Mit dem erneuten Ansteigen der Infektionszahlen gehe der Verkehr nun gemäßigt zurück. Die Zentrale Straßen.NRW schätzt, dass das Verkehrsaufkommen seit dem „Lockdown light“ im Vergleich zum Vorjahr wieder um bis zu 30 Prozent gesunken ist.

(chal/dpa)
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