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Leipziger Buchmesse auf Mai 2021 verschoben - wegen Corona-Pandemie

Wegen Corona-Pandemie : Leipziger Buchmesse auf Mai 2021 verschoben

Die Leipziger Buchmesse soll im kommenden Jahr wegen der Corona-Pandemie rund zwei Monate später stattfinden als üblich. In diesem Jahr war die Messe wegen der Pandemie ausgefallen.

Buchmesse-Beirat und Messe verständigten sich auf den Zeitraum 27. bis 30. Mai 2021, wie die Leipziger Messe am Mittwoch mitteilte. Gewöhnlich wird das große Frühjahrstreffen der Buchbranche im März ausgerichtet. In diesem Jahr war die Leipziger Buchmesse wegen der Pandemie ausgefallen.

„Eine Leipziger Buchmesse im Mai gewährt uns mehr Flexibilität bei der Durchführung der Veranstaltung“, sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille. Durch die zusätzliche Nutzung des Außengeländes entstünden weitere Möglichkeiten für das begleitende Lesefest „Leipzig liest“ und die traditionell auf der Buchmesse beheimatete Comic-Ausstellung Manga-Comic-Con. 2022 soll die Buchmesse demnach wieder im März stattfinden.

Die Vorsteherin des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, sagte, sie könne die Entscheidung, die Messe auf Mai zu verschieben, gut nachvollziehen. „Sie ist für die Branche eine Chance“, erklärte sie. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sprach von einem guten Signal auch für die Touristik, Hotellerie und Gastronomie in der Stadt. „Wir werden ein großartiges Lesefest feiern“, betonte er.

Um die Folgen der Corona-Krise für die Branche abzumildern, stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) der Messe den Angaben zufolge eine Million Euro bereit. Das Geld soll unter anderem den Ausstellern und digitalen Projekten zugutekommen. Die letzte Buchmesse im Jahr 2019 zählte gut 2.500 Aussteller und rund 286.000 Besucherinnen und Besucher.

(ahar/epd)