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Kontaktbeschränkungen NRW: Welche Corona-Beschränkungen gelten in NRW?

Corona-Fragen : Welche Kontaktbeschränkungen gelten in NRW?

Wir beantworten die häufigsten Leserfragen zur Coronavirus-Pandemie. Heute geht es um soziale Kontakte und die Kontaktbeschränkungen in NRW - und wie die derzeit überhaupt aussehen.

Eine Leserin fragt: Welche Kontaktbeschränkungen gelten derzeit in Nordrhein-Westfalen?

Hier die Antwort: Grundsätzlich sollten Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu erschweren. Das Land NRW hat deswegen die Corona-Schutzverordnung erlassen. Darin wird geregelt, was verboten ist, und was noch erlaubt ist.

Im öffentlichen Raum sind Versammlungen und Zusammenkünfte jeder Art untersagt – und zwar bereits ab drei Personen. Ausnahmen gelten nur für nahe Verwandte, Ehepartner, Lebenspartner, Wohngemeinschaften, Betreuungsbedürftige, Minderjährige und Zusammenkünfte beruflicher Natur. Im öffentlichen Raum hat jeder zu anderen Personen einen Abstand von mindestens anderthalb Metern zu halten, es sei denn, es handelt sich dabei um Personen, die ohnehin im selben Haushalt leben, eng verwandt sind oder in einem Betreuungsverhältnis zueinander stehen.

Dieser Abstand ist auch in den wieder geöffneten Geschäften, Schulen, Praxen oder Verwaltungsgebäuden einzuhalten. Zudem ist eine Mund-Nase-Bedeckung im Nahverkehr, in Geschäften und in Praxen zu tragen. Für nicht öffentliche Orte, also die Wohnung oder das Haus, gelten aber auch Einschränkungen. Partys, Geburtstagsfeiern oder anderweitige Feiern sind als Veranstaltungen ebenfalls verboten, auch das regelt die Corona-Schutzverordnung.

Beerdigungen finden unter strengen Auflagen statt. Gottesdienste in Kirchen, Synagogen oder Moscheen dürfen ab dem 1. Mai eingeschränkt und unter Einhaltung der Abstandsregeln stattfinden. Restaurants, Imbisse, Kneipen, Bars, Cafés und andere gastronomische Betriebe dürfen nicht öffnen – nur zum Außer-Haus-Verkauf. Touristische Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen sind ebenso wie Busreisen verboten.

Zudem dürfen Kinos, Theater, Museen, Diskotheken, Opernhäuser, Spielplätze, Bolzplätze, Messen, Volkshochschulen, Musikschulen, Sonnenstudios, Schwimmbäder, Bordelle, Spielhallen, Kasinos, Ausstellungen, Freizeitparks und ähnliche Einrichtungen nicht öffnen. Dies gilt alles vorerst bis einschließlich Sonntag, 3. Mai.