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Kölner Polizei gründet Ermittlungsgruppe gegen gefälschte Impfdokumente

Gefälschte Pässe und Stempel : Kölner Polizei gründet Ermittlungsgruppe gegen Impf-Betrug

Die Kölner Polizei hat eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen „Stempel“ ins Leben gerufen. Ihr Schwerpunkt: Gefälschte Impfdokumente. Die Taskforce soll die Ermittlungsarbeit vereinfachen.

Um Fälschungen in Impfpässen aufzuspüren und Fälscher zu überführen, hat die Kölner Polizei eine Ermittlungsgruppe mit Namen „Stempel“ eingerichtet. Das bestätigte eine Sprecherin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Die „Kölnische Rundschau“ und der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatten zuvor berichtet.

Demnach startete die dreiköpfige Gruppe am 7. Mai. „Wir wollen die Ermittlungen zusammenführen, um Tatzusammenhänge schneller zu erkennen“, sagte Kommissionsleiterin Nicole Gentner dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Derzeit gebe es neun laufende Verfahren – in erster Linie wegen des Verdachtes, gefälschte Impfdokumente hergestellt und angeboten zu haben.

Laut „Kölnischer Rundschau“ hatten Polizisten vor wenigen Tagen ein Auto routinemäßig kontrolliert und dort mehrere gefälschte Blanko-Impfpässe gefunden. Außerdem seien gefälschte Impfpässe mit dem Namen eines Kölner Arztes aufgetaucht, der dann Anzeige erstattet habe.

(th/dpa)