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Klimastreik in Berlin: Fridays for Future streikt am 24. April digital

Klimastreik im Internet : Fridays for Future streikt digital

Die Aktivisten der Klimaschutzbewegung Fridays for Future wollen trotz der Corona-Krise am Tag des globalen Klimastreiks am 24. April demonstrieren.

„Dann machen wir das halt digital und bringen den Protest von der Straße ins Netz“, sagte der Berliner Sprecher Quang Paasch der Deutschen Presse-Agentur. Streikende können sich demnach über den Hashtag #Netzstreikfürsklima in Form von Videobeiträgen oder Bildern in den sozialen Medien am Protest beteiligen.

Zusätzlich sei in verschiedenen deutschen Großstädten eine Kunstaktion geplant - unter anderem in Berlin. Gemalte Schilder könnten bis zum 20. April an 30 Abgabestationen in den Berliner Bezirken hinterlassen werden. „Danach werden die Boxen mitsamt der Schilder für 72 Stunden versiegelt, um Infektionen auszuschließen“, teilte die Bewegung mit. Am Tag des globalen Klimastreiks sollen alle Plakate dann an einem zentralen symbolträchtigen Ort als einmalige Kunstaktion ausgestellt werden. Die Aktion soll ebenfalls live gestreamt werden.

Beim letzten globalen Klimastreik Ende November beteiligten sich nach Angaben von Fridays for Future rund 630 000 Menschen deutschlandweit an den Klimaprotesten. Allein in Berlin sprach die Polizei von knapp 100 000 Teilnehmern. Die Bewegung hält die Maßnahmen der Bundesregierung für mehr Klimaschutz für unzureichend.

(anst/dpa)