1. Panorama
  2. Coronavirus

Klaus Cichutek: Chef des Paul-Ehrlich-Instituts sieht in Astrazeneca-Nebenwirkungen kein Risiko

Klaus Cichutek : Chef des Paul-Ehrlich-Instituts sieht in Astrazeneca-Nebenwirkungen kein Risiko

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, kann bislang keine auffälligen Nebenwirkungen beim umstrittenen Impfstoff des Herstellers Astrazeneca feststellen.

„Die Fälle von Krankmeldungen durch grippeähnliche Symptome bei Pflege- und Krankenhauspersonal stellen kein Risikosignal dar. Sie entsprechen den Impfreaktionen, was nach den klinischen Prüfungen zu erwarten war“, Kostenpflichtiger Inhalt sagte Cichutek unserer Redaktion im Interview. „In allen berichteten Fällen waren die Symptome nach zwei bis maximal drei Tagen abgeklungen.“ Sie zeigten, dass das Immunsystem arbeite. Der nächste Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts soll voraussichtlich am 4. März erscheinen. Mit Blick auf Krankmeldungen nach Impfungen von Rettungsdienst-Teams mahnte Cichutek die Arbeitgeber, nicht die gesamte Belegschaft auf einmal zu impfen: „Es gibt übrigens eine klare Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO, nicht das gesamte Personal zu einem bestimmten Zeitpunkt zu impfen, um durch möglichen Arbeitsausfall die Arbeitsfähigkeit ganzer Einheiten zu gefährden.“

(mja)