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Kanzleramtsminister Helge Braun verteidigt Corona-Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz

„Die Öffnungen können wir machen“ : Braun verteidigt Corona-Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz

Nach stundenlangem Verhandeln haben sich Bund und Länder auf einen schrittweisen Öffnungsplan geeinigt. Am Morgen verteidigte Kanzleramtsminister Helge Braun die Beschlüsse im ARD-„Morgenmagazin“.

Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hält die Beschlüsse des Spitzentreffens von Bund und Ländern in der Corona-Krise für angemessen. „Man kann nicht eine Gesellschaft nach vier Monaten jetzt weiter im Winterschlaf halten. Deshalb sind diese Öffnungsschritte richtig“, sagte Braun am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin.“ Allerdings stiegen die Infektionszahlen in Deutschland aktuell und die britische Mutante werde der häufigste Virustyp.

„Wir müssen weiter vorsichtig sein, aber die Öffnungen können wir machen“, sagte Braun. „Ganz wichtig ist, es gibt eine Notbremse. Das heißt, wenn die Inzidenz in einer Region oder einem Land wieder über 100 geht, dann muss man auch in den Lockdown wieder zurück.“

Der Kanzleramtschef versicherte, dass es für die geplante Teststrategie ausreichende Kapazitäten in Deutschland gebe, was aus der Opposition bezweifelt wird. „Es sind sehr, sehr viele Schnelltest verfügbar. Bei den Hersteller liegen die in dreistelligen Millionenanzahlen auf Halde“, sagte Braun. Bei den angenehmeren Eigentests laufe der Vertrieb erst an. In den ersten Wochen würden zunächst weiter vor allem die herkömmlichen Schnelltest eingesetzt.

(mja/dpa)