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Hildburghausen: Gut 2400 beteiligen sich bei Corona-Tests

Test im Hotspot : Gut 2400 beteiligen sich bei Corona-Tests im Kreis Hildburghausen

Im Corona-Hotspot Hildburghausen haben sich gut 2400 Menschen an den groß angelegten Corona-Schnelltests beteiligt. Etwa 9000 Menschen waren zu den freiwilligen Tests aufgerufen worden. Der Kreis war tagelang die Region in Deutschland mit dem höchsten Sieben-Tages-Inzidenz.

An den großangelegten Corona-Schnelltests für Schulen und Kindergärten im thüringischen Landkreis Hildburghausen, einem bundesweiten Corona-Hotspot, hat sich etwa ein Drittel der dazu berechtigten Kinder, Lehrkräfte und Erzieher beteiligt. Das Landratsamt nannte nach Abschluss der Testaktion am Freitag die Zahl von 2418 getesteten Personen. Etwa 9000 Menschen waren zu den freiwilligen Tests aufgerufen worden.

Diese hatten am Dienstag begonnen, zwei Dutzend Testteams unter anderem von Bundeswehr und Deutschem Roten Kreuz (DRK) waren vor Ort. In dem Kreis an der Grenze zu Bayern gilt wegen der hohen Infektionszahlen derzeit ein regionaler Lockdown mit strengen Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, einem Versammlungsverbot und verschärfter Maskenpflicht. Schulen und Kindergärten sind geschlossen.

Der Kreis war tagelang die Region in Deutschland mit dem höchsten Sieben-Tages-Wert bei Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Am Freitag betrug dieser 414. Damit liegt die Kommune immer noch im bundesweiten Spitzenfeld.

(sed/dpa)