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Hessen erlässt Beherbergungsverbot für Gäste aus Corona-Risikogebieten

Regionale Corona-Ausbrüche : Hessen erlässt Beherbergungsverbot für Gäste aus Risikogebieten

Auch in Hessen gilt ab Samstag ein Beherbergungsverbot für Menschen aus Regionen mit erhöhtem Corona-Infektionsrisiko. Ausnahmen sollen nur gelten, wenn die Touristen ein negatives Testergebnis vorweisen können.

Das teilten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Freitag in Wiesbaden mit. Als Gebiete mit erhöhten Infektionsgefahren gelten Regionen, in denen binnen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Dies betrifft laut Robert Koch-Institut derzeit in Deutschland nur den nordrhein-westfälischen Kreis Gütersloh (Stand 26.6./10.00 Uhr). Die Daten werden auf den Internetseiten des RKI und des Hessischen Sozialministeriums aufgelistet.

Das Beherbergungsverbot gilt in Hessen nicht für Menschen, die einen ärztlich attestierten negativen Coronatest vorlegen können. „Dieser darf nicht älter als zwei Tage sein“, teilte die Staatskanzlei mit. Ausnahmen gibt es unter anderem auch für Gäste, deren Aufenthalt zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst ist. Auch Besuche eines engen Familienangehörigen oder Lebenspartners bleiben erlaubt.

Mehrere Bundesländer hatten in den vergangenen Tagen Beschränkungen für Reisende aus Corona-Hotspots erlassen.

(anst/dpa)