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Halloween 2020 NRW: Ordnungsamt & Polizei kontrollieren an Party-Hotspots

Ordnungsamt und Polizei im Einsatz : Party-Hotspots in NRW sollen am Wochenende kontrolliert werden

Halloween, schönes Wetter und das vorerst letzte Wochenende mit geöffneten Kneipen: Polizei und Ordnungsamt sind unterwegs, um Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung zu ahnden.

Ordnungsämter und Polizei wollen am bevorstehenden Halloween-Wochenende wieder verstärkt an den Party-Hotspots der größeren Städte die Einhaltung der Corona-Maßnahmen kontrollieren. Es ist das letzte Wochenende mit geöffneten Kneipen, Bars und Restaurants, ehe diese ab Montag wegen eines bundesweiten Teil-Lockdown bis Ende November schließen müssen.

„Am Wochenende werden vermehrt Schwerpunktkontrollen stattfinden, um zu schauen, ob die Regeln der Corona-Schutzverordnung eingehalten werden“, sagte etwa ein Sprecher der Stadt Dortmund. Das Essener Ordnungsamt hat sein Personal nach Angaben einer Sprecherin so eingeplant, dass vor allem am Samstagabend - Halloween - viele Mitarbeiter unterwegs sein werden.

Auch in Köln und Düsseldorf werden städtische Mitarbeiter - „wie an den vergangenen Wochenenden auch“ - die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung kontrollieren. Ein Sprecher der Stadt Köln sagte, das Ordnungsamt überprüfe Vorgaben wie Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Sperrstunde generell im Rahmen der Streifengänge, aber auch stichprobenartig und - bei entsprechenden Hinweisen aus dem Gesundheitsamt oder der Bevölkerung - gezielt. Zusätzliches Personal stehe jedoch nicht zur Verfügung.

Die Kölner Polizei will nach Angaben eines Sprechers am Wochenende an Hotspots verstärkt Präsenz zeigen. „Wir gehen aber davon aus, dass es ab dem späten Abend wegen der Sperrstunde ruhiger auf den Straßen wird“, meinte ein Sprecher.

Das NRW-Innenministerium hat bislang keine Hinweise auf mögliche exzessive Partys. In Städten, in denen Halloween traditionell eine große Rolle spiele, werde sich die Polizei - wie üblich - mit mehr Einsatzkräften wappnen, versicherte ein Sprecher. „Wir sind sicher, jede Polizeidienststelle behandelt das vor Ort mit der nötigen Sensibilität.“

(peng/dpa)