Einkaufen in der Corona-Krise Supermarkt-Rationierung stellt Familien vor Probleme

Düsseldorf/Erkelenz · In der Krise geben Supermärkte manche Produkte nur noch in kleinen Mengen ab. Große Familien zwingt das, fast täglich oder gemeinsam einkaufen zu gehen – entgegen der Empfehlungen. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

 Natascha und Roberto Piceno haben sieben Kinder: Giorgia, Leandro, Giuliano, Emilio, Valerio, Alessio und Miguel – hier ein Foto aus 2019. Sie kaufen viel ein, um ihre Familie zu versorgen, nicht um zu hamstern.

Natascha und Roberto Piceno haben sieben Kinder: Giorgia, Leandro, Giuliano, Emilio, Valerio, Alessio und Miguel – hier ein Foto aus 2019. Sie kaufen viel ein, um ihre Familie zu versorgen, nicht um zu hamstern.

Foto: Anne Orthen (ort)

Einkaufen für die ganze Familie? Das ist in der Krise schwierig. Um Hamsterkäufe zu verhindern, haben viele Supermärkte die Abgabe bestimmter Waren rationiert. Dazu zählen Milch, Konservendosen – und natürlich Toilettenpapier. Das Problem: Mit dem, was manche Märkte als „haushaltsüblich“ definieren, kommen viele Familien nicht lange aus. „Wir sind gezwungen, spätestens jeden zweiten Tag neu einkaufen zu gehen“, sagt Familienvater Jörg Wilke aus Düsseldorf. Er hat zwar Verständnis für Rationierungen. „Das System ist aber nicht richtig durchdacht“, meint er.