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Ein Viertel der bundesweiten Corona-Soforthilfen gingen nach NRW

Gelder in Milliardenhöhe : Ein Viertel der bundesweiten Corona-Soforthilfen gingen nach NRW

Insgesamt wurden bis zum 31. Juli bundesweit 13,4 Milliarden Euro als Soforthilfen ausgezahlt. Unternehmen und Selbstständige in NRW haben im Ländervergleich das meiste davon bekommen.

Kleine Unternehmen und Soloselbstständige in Nordrhein-Westfalen haben bis Ende Juli Corona-Soforthilfen des Bundes in Höhe von rund 3,7 Milliarden Euro erhalten. Das geht aus einem der Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der dem Haushaltsausschuss des Bundestages übermittelt wurde. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Antragssteller in NRW erhielten damit gut ein Viertel der bundesweit ausgezahlten Gelder.

Insgesamt wurden bis zum 31. Juli bundesweit 13,4 Milliarden Euro an Bundesmitteln über die Länder an kleine Unternehmen und Soloselbstständige als Soforthilfen ausgezahlt. Bei weiteren rund 1,2 Milliarden Euro der den Ländern zugewiesenen Mittel stand zu diesem Zeitpunkt die Auszahlung noch aus.

Die Betroffenen konnten den einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro von Anfang April bis Ende Mai beantragen. Finanziert werden sollten damit laut Regierung „laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen“. Die Soforthilfe war dazu gedacht, in der Corona-Krise die wirtschaftliche Existenz der Firmen und Selbstständigen zu sichern und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Personalkosten und private Lebenshaltungskosten durften mit dem Geld nicht gedeckt werden.

(chal/dpa)