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Deutschland spricht: Verfolgen Sie hier live sieben Debatten über die Coronakrise

Aktion „Deutschland spricht“ : Schauen Sie sich hier die Debatten über die Corona-Krise an

Tausende Menschen in ganz Deutschland diskutieren heute über die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen. Die Rheinische Post und die „Zeit“ bringen Fremde miteinander ins Gespräch, die völlig unterschiedlicher Meinung sind. Hier können Sie sich einige der Debatten anschauen.

Die Aktion „Deutschland spricht“ funktioniert so: Leserinnen und Leser, die mitmachen wollten, haben jeweils sieben Fragen rund um die Corona-Pademie und den Umgang der Politik damit beantwortet. Ein Algorithmus hat ihnen anschließend einen Gesprächspartner vermittelt, der in möglichst vielen Punkten anderer Meinung ist - die Idee dabei: möglichst viele Menschen miteinander ins Gespäch bringen, die sonst wahrscheinlich niemals Argumente austauschen würden. Heute um gegen 15 Uhr fanden bundesweit tausende Diskussionen über Videokonferenz-Apps statt. Wir dokumentieren einige davon.

Maren Könemann aus unserer Redaktion probiert es heute selbst aus: Sie hat sich bei „Deutschland spricht“ angemeldet und diskutiert mit Leonie Burgard, 26, aus Ostfildern. Bei Instagram können Sie Ausschnitte des Gesprächs ab ca. 15.30 Uhr verfolgen.

 Maren Könemann aus der RP-Redaktion macht bei „Deutschland spricht“ mit und dokumentiert ihr Gespräch bei Instagram.
Maren Könemann aus der RP-Redaktion macht bei „Deutschland spricht“ mit und dokumentiert ihr Gespräch bei Instagram. Foto: Instagram/Rheinische Post

Alternativ können Sie sich hier Aufnahmen einiger Gespräche anschauen. Sofern eine dritte Person im Bild zu sehen ist, handelt es sich dabei um einen Redakteur oder eine Redakteurin, die das Gespräch begleitete.

Christian von Göler, 53, leitet als Geschäftsführer ein mittelständisches Unternehmen im Großraum Düsseldorf. Sein Gesprächspartner Christian Mayer, 44, ist Sozialarbeiter und lebt in Ravensburg. Sie sind in fünf Fragen zur Corona-Politik verschiedener Meinung.

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Sylvia Kupers, 58, lebt in den Niederlanden und arbeitet in Düsseldorf. Sie ist Mediatorin, Coach und Trainerin für Kunden in der Immobilienbranche. Jens Schubert, 30, arbeitet als Politikberater in Berlin. Die beiden sind in vier Fragen unterschiedlicher Meinung, etwa zur Maskenpflicht und zur transparenten Information der Öffentlichkeit.

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Astrid Bonert, 42, lebt in der Nähe von Frankfurt am Main und arbeitet als Apothekerin in der Pharmaindustrie. Ihr Gesprächspartner Ralf Bruegel, 48, ist Kinderarzt und lebt in einer mittelgroßen Stadt östlich von Stuttgart. Die beiden sind in allen sieben “Deutschland-spricht”-Fragen unterschiedlicher Meinung.

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Suzan Mazumdar, 51, lebt im Allgäu und ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Philip Faigle, 40, leitet das Ressort X bei „Zeit Online“ in Berlin und ist einer der Initiatoren von “Deutschland spricht”. Die beiden sind in allen sieben “Deutschland-spricht”-Fragen unterschiedlicher Meinung.

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Joachim von Bertrab, 62, führt ein eigenes Unternehmen für Messebau und lebt in Darmstadt. Tobias Freitag, 43, arbeitet als Ingenieur in der Automobilzulieferindustrie und lebt in südlich von Würzburg. Die sieben Fragen zur Corona-Krise haben sie völlig unterschiedlich beantwortet.

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Die Aktion „Deutschland spricht“ hat die „Zeit“ vor der Bundestagswahl 2017 ins Leben gerufen. Schon damals waren 12.000 Menschen dabei. Inzwischen gibt es das Format auch in vielen anderen europäischen Ländern. Im vergangenen Oktober, bei der dritten Auflage der Aktion in Deutschland, lag die Zahl der Teilnehmer bei rund 18.000. Bisher wurden allen Diskutanten Gesprächspartner aus ihrer direkten Umgebung vermittelt, mit denen sie sich zum Beispiel in einem Café treffen konnten. Diesmal war das wegen der Corona-Krise nicht möglich.

Deutschland spricht: Verfolgen Sie hier live sieben Debatten über die Coronakrise
Foto: Zeit

Die Rheinische Post beteiligt sich in diesem Jahr erstmals an der Aktion. „Debatten leben davon, sich ernsthaft mit anderen Meinungen zu beschäftigen. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. In diesem Sinne freue ich mich auf spannende Impulse“, sagte Chefredakteur Moritz Döbler. Neben der „Zeit“ und der Rheinischen Post riefen auch die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Chrismon“, „evangelisch.de“ und die „Schwäbische Zeitung“ zur Teilnahme auf.

(jco)