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Coronavirus in NRW: Drei Millionen Euro für Schutzmasken in Gefängnissen

277.000 Schutzmasken : NRW gibt rund drei Millionen Euro für Corona-Schutz in Gefängnissen aus

Das Land kauft Schutzmasken, Handschuhe, Corona-Tests und Beatmungsgeräte für die Gefängnisse und Justizbehörden in Nordrhein-Westfalen. Das Material soll zentral gelagert und im Falle eines Ausbruchs verteilt werden.

Die Gefängnisse und Justizbehörden in NRW sollen für mögliche Folgen der Corona-Krise ausgestattet werden: Das Land will dazu unter anderem 50.000 Handschuhe, 800 Corona-Tests, 277.000 Schutzmasken und drei neue Beatmungsgeräte für das Haftkrankenhaus in Fröndenberg kaufen. Das geht aus einem Bericht des Justizministeriums an den Landtag hervor.

Demnach sollen auch rund 61.000 Schutzkittel beziehungsweise Overalls, 13.400 Liter Handdesinfektionsmittel und ein eigenes Corona-Test-Gerät für das Haftkrankenhaus angeschafft werden. Geplante Gesamtkosten: Rund 2,96 Millionen Euro. Der Großteil der Schutzausrüstung soll zentral gelagert und im Falle eines Corona-Ausbruchs in einer JVA dorthin gebracht werden. Auch Gerichte und Staatsanwaltschaften sollen ausgestattet werden.

Bislang hielten sich die Folgen der Corona-Pandemie für die Gefängnisse noch in Grenzen. Mit Stand Freitag (17. April, 14 Uhr) wurden laut Justizministerium drei Häftlinge aus dem Offenen Vollzug sowie 30 Beschäftigte positiv getestet.

(kron/dpa)