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Coronavirus: "Harry Potter"-Autorin bietet zauberhafte Ablenkung - Liveticker

Liveblog : „Harry Potter“-Autorin startet Webseite gegen Corona-Langeweile

J. K. Rowling bietet auf einer Website Rätsel und Spiele für Kinder und Eltern an, die derzeit nicht nach draußen können. Indes weisen die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten daraufhin, dass Bürger auch an den Ostertagen auf Besuche verzichten sollen. Alle Entwicklungen im Liveblog.

  • Die "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling verspricht in der Pandemie zauberhafte Ablenkung für Kinder und Eltern. Sie rief eine Webseite namens "Harry Potter at Home" mit Rätseln, Spielen und anderen Optionen für die Betreuung daheim gebliebener Kinder ins Leben. Die Inhalte steuern Rowlings Verlage in Großbritannien und den USA bei, Bloomsbury und Scholastic.

    Hoffentlich biete die Initiative Kindern und auch Erwachsenen eine schöne Ablenkung während der Zeit zu Hause, sagte Rowling in einer Stellungnahme. Lehrer, Eltern und Betreuer verdienten "ein bisschen Magie", während sie daran arbeiteten, die Leben von Kindern in Zeiten von Ausgangssperren so normal und glücklich wie möglich zu gestalten.

  • Die Ministerpräsidenten der Länder haben gemeinsam mit Kanzlerin Merkel in einer Telefonkonferenz über die weiteren Maßnahmen gesprochen. Die geltenden weitgehenden Kontaktsperren sollen auch über Ostern eingehalten werden. Wie Bund und Länder beschlossen haben, sollen die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten appellieren daher an die Bevölkerung, auch zum Osterfest auf Feiern zu verzichten. "Eine Pandemie orientiert sich leider nicht an solchen Feiertagen", so Merkel. "Ich weiß, dass das hart ist, aber es rettet Menschenleben. Es hilft dem Gesundheitssystem und allen Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten."

    "Ich möchte allen Menschen, die in Pflegeeinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen arbeiten, ein herzliches Danke sagen", so Merkel weiter. Am Dienstag nach Ostern würden Bundesländer und Kanzlerin erneut über die Maßnahmen und eine mögliche Lockerung diskutieren.
  • 4/1/20 5:08 PM
    Innerhalb nur weniger Wochen – auf einmal könnte man sagen – hat sich für die meisten Menschen der Alltag stark verändert. Von einem plötzlichen Wandel im Leben handelt auch ein neuer Song der Grevenbroicher Band Rabaue. Mit "Op eimol" treffen sie ins Herz der Fans.
  • 4/1/20 4:58 PM
    Die Bundeswehr hat vier weitere Intensivpatienten aus Bergamo nach Köln ausgeflogen. Die Kranken würden auf mehrere zivile Hospitäler im Großraum Köln verteilt, sagt ein Sprecher der Luftwaffe. Zwei weitere Patienten, die ursprünglich ebenfalls ausgeflogen werden sollten, seien nicht stabil genug für den Lufttransport gewesen.
  • 4/1/20 4:55 PM
    Bundesfinanzminister Olaf Scholz plädiert einer Zeitung zufolge für europäische Hilfsmaßnahmen von mindestens 200 Milliarden Euro. Rund 100 Milliarden Euro sollten dabei für Kredite genutzt werden, mit denen der Euro-Rettungsschirm (ESM) notleidenden Euro-Staaten wie Italien helfen kann, berichtet das "Handelsblatt" vorab unter Berufung auf Regierungskreise. Scholz wolle zudem, dass die Europäische Investitionsbank (EIB) rund 50 Milliarden Euro einsetzt. Hinzu kämmen 50 bis 100 Milliarden Euro für eine neue EU-Arbeitslosenrückversicherung, die Kurzarbeit finanzieren soll.

  • 4/1/20 4:43 PM
    Die Kontaktverbote in Pflegeheimen setzen den Bewohnern zu. In Duisburg haben zwei Bewohner einer Einrichtung erzählt, wie sie mit dem Alleinsein umgehen.
  • 4/1/20 4:40 PM
    Angesichts des riesigen Bedarfs sollen Schutzmasken für das medizinische Personal unter bestimmten Voraussetzungen ausnahmsweise wiederverwendet werden können. Dazu seien besondere Sicherheitsauflagen einzuhalten, teilten das Gesundheits- und das Arbeitsministerium nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung am Mittwoch mit.

    Wenn nicht ausreichend persönliche Schutzausrüstung vorhanden ist, wird demnach ein Verfahren möglich, bei dem Masken einer Person zugeordnet und durch Erhitzen dekontaminiert werden können. So könnten besonders Atemschutzmasken mit Filterfunktion maximal drei Mal wieder aufbereitet werden.
  • 4/1/20 4:38 PM
    Die Bundesregierung befürchtet nach "Spiegel"-Informationen wegen der Ausbreitung des Coronavirus in ganz Syrien eine neue Bewegung von Flüchtlingen in Richtung Türkei und EU. "Die Verbreitung von Covid-19 in der Grenzregion könnte zu einer weiteren Ursache für versuchte Flucht in Richtung der Türkei und der EU werden", heißt es in einer vertraulichen Analyse, die dem Magazin vorliegt.

    Bisher zeige sich die syrische Regierung von Bashar al-Assad wegen der Ausbreitung des Virus unbeeindruckt und melde nur eine Handvoll Fälle, hieß es. Eine Ärztin aus Damaskus indes schilderte dem "Spiegel", sie habe alleine in ihrem Krankenhaus 50 Corona-Todesfälle gezählt. "Wir haben nicht genügend Medikamente. Wir haben keinen Platz, um die Kranken in Quarantäne zu stecken. Die Menschen sterben. Und dann heißt es nur, sie seien an einer Lungenentzündung erkrankt", berichtete die Ärztin.
  • 4/1/20 4:24 PM
    Ein britischer Ex-Speerwerfer ist trotz Ausgangsbeschränkungen einen Marathon gelaufen – und zwar in seinem kleinen Garten. James Campbell rannte die 42,2 Kilometer am Mittwoch auf einem Sechs-Meter-Abschnitt und brauchte dafür etwas mehr als fünf Stunden. In der Zeit hatte er außerdem umgerechnet fast 20.500 Euro Spenden für den britischen Gesundheitsdienst NHS und die Bekämpfung des Coronavirus gesammelt.

    Der Marathon wurde unter dem Hashtag #6metregardenchallenge live im Internet gezeigt, unter den Zuschauern war unter anderem die englische Fußballlegende Geoff Hurst. Campbells Nachbarn schauten über den Gartenzaun und feuerten den Sportler an, als er über Terrasse, Gras und Steine lief. Er hatte ausgerechnet, mindestens 7000 Mal über sein Gartenstück hin- und herlaufen zu müssen, um die Kilometer zu schaffen. Vor mehr als einer Woche hatte auch ein Franzose trotz Ausgangssperre einen Marathon absolviert - und zwar beim Hin- und Herrennen auf seinem sieben Meter langen Balkon.

  • 4/1/20 3:58 PM
    Ein Test für den Test: Ob ein Coronavirus-Test bei einem Infizierten auch zuverlässig anschlagen wird, lässt sich mit speziellen, künstlichen Virenteilchen überprüfen. Wissenschaftler des Gemeinsamen Forschungszentrums (JRC) der EU-Kommission in Belgien haben nun solche Virenteilchen entwickelt, wie die Brüsseler Behörde mitteilte. 3000 Muster könnten nun an Labore in der EU verteilt werden, die die Kontrolle von bis zu 60 Millionen Coronatests ermöglichten. Mit den Virenteilchen des JRC können Labore nun prüfen, ob ihr Test auch tatsächlich auf das Erbgut von Sars-CoV-2 reagiert. "Falls sie nicht das Kontrollmaterial nachweisen, werden sie auch nicht das echte Virus nachweisen", hieß es in der Mitteilung.
  • 4/1/20 3:55 PM
    Vor der offiziellen Absage des Wimbledon-Turniers äußerte sich Tennis-Star Boris Becker zu einer möglichen Absage. Eine frühe Entscheidung halte er für falsch, die allgemeine Stimmung sei "Panikmache".
  • 4/1/20 3:48 PM
    Von den Covid-19-Patienten in Nordrhein-Westfalen sind am Mittwoch 525 in intensivmedizinischer Behandlung gewesen. Das sind 3,3 Prozent der bestätigten Infizierten und 35 Prozent der Covid-19-Fälle in NRW, die derzeit wegen schwerer Verläufe im Krankenhaus sind, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch auf dpa-Anfrage mit (Stand 10 Uhr).
    424 Patienten (2,7 Prozent der Infizierten) mussten am Mittwoch künstlich beatmet werden. Am Vortag waren es noch 355.

    Beim Aufbau der intensivmedizinischen Kapazitäten ist Nordrhein-Westfalen bislang kaum vorangekommen. 6161 Intensivbetten gab es am Mittwoch in NRW, das sind 13 mehr als zuletzt genannt. Bundesweit soll die Zahl der Intensivbetten verdoppelt werden. Die Zahl der Intensivbetten mit Beatmung war Mitte März für NRW mit 4223 angegeben worden. Eine neuere Zahl liege noch nicht vor.
  • 4/1/20 3:42 PM
    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für den Einsatz sogenannter Tracking-Apps in der Corona-Krise ausgesprochen, wenn diese in Tests erfolgversprechende Ergebnisse liefern. Merkel würde eine solche App nach eigenen Angaben auch selbst nutzen. "Klar ist jetzt schon, dass wir das auf freiwilliger Basis machen würden", sagte sie am Mittwoch nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder. Wenn sich bei Tests dieser Apps herausstelle, dass sie die Nachverfolgung von Kontaktfällen besser überprüfbar machten, dann würde sie "unbedingt dafür sein, dass den Bürgern zu empfehlen und wäre dann natürlich auch bereit für mich selber das anzuwenden und damit vielleicht anderen Menschen zu helfen", sagte Merkel.

    Die Technik zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten wird aktuell in Berlin von Soldaten in der Julius-Leber-Kaserne Soldaten getestet. Es geht dabei um eine App, die Bürger freiwillig installieren könnten und die sie ohne Preisgabe von Namen oder Standortdaten anonymisiert warnt, wenn sie Kontakt mit einem bestätigten Infizierten hatten. Eine schnelle Verfügbarkeit dieser Technologie gilt als eine Möglichkeit, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, wenn irgendwann die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert werden.
  • 4/1/20 3:36 PM
    In der Kölner Innenstadt sind trotz des sonnigen Wetters nur wenige Menschen unterwegs. Ein Plakat mit der Aufschrift "Liebe zeigen. Abstand halten!" erinnert an das Einhalten der offiziellen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung.
  • 4/1/20 3:32 PM
    In unserem abendlichen Corona-Update zum Hören geht es heute um die Debatte um das Epidemiegesetz im Landtag und die Bildung des "Expertenrats".
  • 4/1/20 3:30 PM
    Fälle von häuslicher Gewalt sind trotz der Corona-Pandemie im März in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu den selben Monaten der Vorjahre 2019 und 2018 deutlich zurückgegangen, wie unsere Redaktion aus einer einer Auswertung des NRW-Innenministeriums erfahren hat. Demnach zählte die Polizei landesweit 2112 Fälle von häuslicher Gewalt im vergangenen Monat in NRW; im März 2019 waren es 3003 und im März 2019 2903 Fälle gewesen.
  • 4/1/20 3:26 PM
    Die Stadt Köln sucht examinierte Pflegefachkräfte und entsprechend anerkannte Pflegeassistenten, Heilerziehungspfleger und Pflegehelfer für die Unterstützung in Alten- und Pflegeheimen. Außerdem werden Physiotherapeuten gebraucht. Wer helfen will, kann sich per E-Mail an pflegepersonal@stadt-koeln.de wenden.
    Derweil sind vier weitere Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben, wie die Stadt mitteilt. Alle Verstorbenen litten an diversen Grunderkrankungen. Bislang sind damit 18 Kölner Bürgerinnen und Bürger an den Folgen des Virus gestorben.
  • 4/1/20 3:23 PM
    Ende April beginnt an den Universitäten wieder die Vorlesungszeit. Wie genau es dann weitergehen soll, ist noch unklar. Ob das Semester in Präsenzform starten kann, sei leider weiter ungewiss, heißt es bei der Universität Duisburg-Essen. Die Studierenden sollten sich aber darauf einstellen, "dass das Semester möglicherweise ganz in räumlicher Distanz stattfinden muss", sprich mit Online- und E-Learning-Formaten.
  • 4/1/20 3:22 PM
    Lehrkräfte und Schüler der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf musizieren trotz Corona weiter. Der Unterricht findet per Skype und ähnlichen digitalen Diensten statt.
  • 4/1/20 3:17 PM
    Angesichts der Pandemie haben deutsche Hilfswerke gemeinsam mit Prominenten die Solidaritätsaktion #TeamMenschheit gestartet. Die Bedrohung durch das Virus treffe alle Menschen, in wohlhabenden Ländern genauso wie in Entwicklungsländern und Krisengebieten, teilte Unicef Deutschland am Mittwoch in Köln mit. Die Aktion wolle deshalb für Mitmenschlichkeit und Solidarität weltweit werben.

    Initiatoren der Aktion sind neben Unicef das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international. Als Prominente beteiligen sich neben der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, ESA-Astronaut Alexander Gerst und Rockstar Udo Lindenberg auch der Basketballer Dirk Nowitzki, Fußballstar Mats Hummels und Top-Model Eva Padberg. Sie rufen dazu auf, unter dem Hashtag #TeamMenschheit über "Helden" der Mitmenschlichkeit zu berichten, eigene solidarische Aktionen vorzustellen und Hilfsprojekte zu unterstützen.

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