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Coronavirus: Es gibt wieder Termine für Erstimpfungen in den Impfzentren in NRW

Corona-Impfung : Impfzentren in NRW vergeben wieder mehr Termine

Viele Zweitimpfungen sind inzwischen abgeschlossen. Also können noch Ungeimpfte in Nordrhein-Westfalen vielerorts ihre Erstimpfungen buchen. Einige Zentren sind jedoch wieder ausgebucht.

In vielen Impfzentren in Nordrhein-Westfalen gibt es wieder Termine für Erstimpfungen gegen das Coronavirus. So können in Wuppertal ab kommenden Montag 4500 neue Impftermine im örtlichen Impfzentrum gebucht werden.

Der Grund für die vielen neuen Impfangebote: „Es ist Impfstoff gekommen“, sagt ein Sprecherin der Stadt Wuppertal. „Wir sind sehr optimistisch, im Juli sehr viel impfen zu können.“

Seit vergangenem Samstag kann jeder über die Impfzentren einen Termin buchen. Zuvor konnten das nur über 60-Jährige und Vorerkrankte. Doch vielerorts waren die Termine ausgebucht, auch in Wuppertal war es lange nicht möglich, sich eine Schutzimpfung im Impfzentrum zu sichern. Das ändert sich jetzt.

Wie viel Impfstoff von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) an die jeweiligen Impfzentren geliefert wird, kann die KVNO nicht sagen. „Das Land NRW verteilt die Impfstoffe auf Grundlage eines Verteilungsschlüssels (Maßstab: Anzahl örtlicher Einwohner) an die Kommunen, als Betreiber der Zentren“, heißt es auf Anfrage. In den vergangenen Wochen wurde in den Impfzentren laut KNVO zumeist Biontech verimpft, teilweise auch Moderna.

Klar ist: Gut 40 Prozent der Menschen in NRW sind vollgeimpft, es bleibt wieder mehr Stoff für Erstimpfungen übrig.  Auch in Köln und vielen weiteren Städten gibt es in der kommenden Woche Termine für eine Erstimpfung. Sie können über 116117.de gebucht werden.

Auch Düsseldorf hat wieder Impfstoff bekommen, in den ersten beiden Juliwochen könne man bis zu 14.500 Impfungen an der Merkur-Spiel-Arena durchführen, heißt es in einer Pressesmitteilung der Stadt. Nur scheinen alle Termine ausgebucht, über das Portal der Kassenärtzlichen Vereinigung lassen sich keine Impfungen mehr buchen. Die Stadt verweist auf die KV. Die KV schreibt auf Anfrage, zuletzt wären in Düsseldorf noch Termine freigewesen. „Grundsätzlich ist die Terminvergabe aber ein dynamischer Prozess mit täglichen und regionalen Schwankungen.  Wir stellen neue Terminkapazitäten dabei sukzessive über den Tag zur Verfügung.“