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Coronavirus: Angela Merkel will öffentliches Leben bei Freizeitaktivitäten herunterfahren

Kampf gegen Pandemie : Merkel will öffentliches Leben bei Freizeitaktivitäten herunterfahren

Die Kanzlerin fordert, das öffentliche Leben in Deutschland weiter einzuschränken. Dabei geht es wohl vor allem um Freizeitaktivitäten. „Noch vier Mal Verdopplung und das System ist am Ende“, wird Merkel zitiert.

Merkel warnte vor der Unionsfraktion vor einer weiteren Verschlechterung der Lage in Deutschland. Wenn man die Hälfte der Kontakte der Menschen reduzieren würde, dann schaffe man es, die derzeitigen Infektionszahlen zu halten, die regelmäßig bei über 10.000 lägen, sagte Merkel nach Angaben von Teilnehmern. Ziel müsse jedoch sein, die Infizierten-Zahlen wieder nach unten zu bringen und somit für die Zeit um Weihnachten herum für ein entspanntere Lage zu sorgen.

Das ginge nur aufgrund mit deutlich reduzierten Kontakten.Sorge mache ihr vor allem die Lage der Krankenhäuser. „Unsere Patienten werden nicht in anderen Ländern behandelt werden können“, wird Merkel von Teilnehmern der Sitzung mit Blick auf die sich verringernden Kapazitäten auf deutschen Intensivstationen zitiert. Bei den Intensivbetten gebe es alle zehn Tage eine Verdoppelung. „Noch vier Mal Verdopplung und das System ist am Ende.“

Im Kanzleramt plane man vor der morgigen MPK ein Herunterfahren des öffentlichen Lebens im Bereich der Freizeitaktivitäten und weitere Kontaktbeschränkungen, hieß es aus der Fraktionssitzung weiter. Laut „Focus“ hat die Strategie intern den Namen „Wellenbrecher-Lockdown“.

(mün)