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Coronavirus: Ärzte verlegen Boris Johnson auf Intensivstation - Liveticker

Coronavirus-Liveblog : Ärzte verlegen Boris Johnson auf Intensivstation

Der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson ist wegen einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes auf die Intensivstation verlegt worden. Alle Entwicklungen im Liveblog.

  • Der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson ist wegen einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes auf die Intensivstation verlegt worden. Der Schritt sei auf Anraten seiner Ärzte erfolgt, hieß es in einer Erklärung am Montagabend. Johnson sei bei Bewusstsein und brauche derzeit kein Beatmungsgerät, teilte sein Büro mit. Außenminister Dominic Raab sei gebeten worden, wo nötig die Amtsgeschäfte zu übernehmen.

    Johnson war am Sonntagabend wegen seiner Coronavirus-Infektion ins Krankenhaus St. Thomas in London eingeliefert worden. Noch am Montagvormittag hieß es, der 55-jährige Premier werde sich Routinetests unterziehen. Er zeige auch zehn Tage nach seinem positiven Corona-Test hartnäckige Symptome.
  • Nach Österreich hat auch Dänemark eine erste Lockerung seiner in der Corona-Krise ergriffenen Maßnahmen nach Ostern angekündigt. In einem ersten vorsichtigen Schritt sollten Kinderkrippen, Kindergärten sowie die unteren Jahrgangsstufen von Schulen am 15. April wieder geöffnet werden, sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montagabend.

    Voraussetzung dafür sei, dass die Zahl der Infizierten und Toten weiter stabil bleibe. Große Zusammenkünfte sollen jedoch bis August verboten bleiben. Die anderen Maßnahmen bleiben bis zum 10. Mai in Kraft.
  • 4/6/20 7:15 PM
    Viele Kirchen in Deutschland sind bereits auf virtuelle Gottesdienste umgestiegen, so wie hier im baden-württembergischen Winterbach in der Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt. Auch die Ostermessen werden vielerorts im Internet, beispielsweise auf YouTube, übertragen werden.
  • 4/6/20 6:50 PM
    Der Xantener Bürgermeister Thomas Görtz appelliert an die nordrhein-westfälische Landesregierung, ein Ausflugsverbot am Wochenende einzuführen. Damit reagiert er auf Verstöße gegen das Kontaktverbot, die "insbesondere von auswärtigen Gästen" verübt werden.
  • 4/6/20 6:47 PM
    In Frankreich ist die Zahl der Todesfälle nach Corona-Infektionen weiter drastisch gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 833 neue Fälle gemeldet worden, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Montag in Paris. Seit dem 1. März seien mindestens 8911 infizierte Menschen gestorben. 605 Todesfälle seien in Krankenhäusern verzeichnet worden, mehr als 200 in Altenheimen und anderen Pflegeeinrichtungen.

    Der Gesundheitsminister kündigte großflächige Tests zur Feststellung des Sars-CoV-2-Virus in den Einrichtungen an. Dadurch sollten Infektionen innerhalb der Senioren- und Pflegeheime gruppiert werden, um eine Ansteckung weiterer Bewohnerinnen und Bewohner zu verhindern, erklärte Véran. Dem Minister zufolge wurden seit Beginn der Pandemie mindestens 2417 Todesfälle in den Einrichtungen verzeichnet. Véran betonte, dass in zwei Dritteln der französischen Pflegeeinrichtungen noch keine Infektionen aufgetreten seien. Die Zahl der Todesfälle sei schockierend, aber der Kampf sei noch nicht verloren, so der Minister.
  • 4/6/20 6:36 PM
    Eltern, die momentan von Zuhause arbeiten, haben sich mittlerweile wohl ans tägliche Auftauchen ihrer Kinder am heimischen Arbeitsplatz gewöhnt. In Großbritannien sorgte die Tochter von Anneliese Dodds, die dem Schattenkabinett des neuen Labour-Chefs Keir Starmer angehört, am Montag bei Fernsehzuschauern für eine niedliche Überraschung.

    Während die Finanzexpertin dem Sender Sky News ein Interview gab, platzte ihre dreijährige Tochter Isabella herein und gesellte sich ganz selbstverständlich dazu. Die 42-Jährige ließ sich zunächst nichts anmerken, bis Sky-Moderatorin Kay Burley sie schließlich auf den kleinen "Studiogast" ansprach – und beide darüber lachten.
  • 4/6/20 6:25 PM
    Da die meisten Geschäfte geschlossen sind, kaufen Kunden mehr im Internet oder per Telefon. Paketzustelldienste bekommen das zu spüren. In der DHL-Zentralbasis im Taubental in Neuss werden aktuell fast 60.000 Pakete pro Woche ausgeliefert. Normalerweise kommt dieser Wert nur in der Vorweihnachtszeit zustande.
  • 4/6/20 6:11 PM
    Italien hat in der Corona-Pandemie den dritten Tag in Folge weniger Patienten auf der Intensivstation vermeldet. Allerdings stieg die Zahl der Toten innerhalb eines Tages wieder um 636 auf insgesamt 16.523, wie der Zivilschutz am Montag in Rom mitteilte. Am Vortag waren es 525 Tote innerhalb von 24 Stunden gewesen.

    Die Gesamtzahl der Infektionen stieg um 2,8 Prozent auf 132.547. Die Steigerung ist weniger als an den Vortagen. Auf der Intensivstation waren 3898 Menschen – das sind 79 weniger im Vergleich zum Vortag. Das ist ein wichtiger Faktor in der Pandemie, da die Krankenhäuser vor allem in den norditalienischen Krisenregionen überbelastet sind. Experten betonten, dass die Zahl der Toten das Ansteckungsbild von vor einigen Wochen widerspiegele.
  • 4/6/20 6:02 PM
    Nach dem Tod zweier Bewohner in einem Altenheim in Mönchengladbach-Wickrath fordert die Caritas mehr Tests in Einrichtungen für Senioren. Das Seniorenheim hat bereits 36 Abstriche veranlasst.
  • 4/6/20 5:58 PM
    Die Zahl der Corona-Toten in den USA hat die Schwelle von 10.000 überschritten. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität stieg die Zahl der Toten am Montag auf mehr als 10.300. Demnach wurden bislang rund 347.000 Infektionen bestätigt.
  • 4/6/20 5:46 PM
    Die norwegische Regierung hat die Verbreitung des Coronavirus in ihrem Land nach eigenen Angaben unter Kontrolle gebracht. Neue Zahlen zeigten, dass jede mit dem Virus infizierte Person derzeit wahrscheinlich im Durchschnitt 0,7 andere Menschen damit anstecke, sagte Gesundheitsminister Bent Høie am Montagnachmittag auf einer Pressekonferenz in Oslo. Vor der Einführung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 habe dieser Wert noch bei 2,5 gelegen. "Das bedeutet, dass man die Corona-Epidemie unter Kontrolle bekommen hat", sagte Høie. Von einer frühzeitigen Abkehr von den Corona-Maßnahmen riet er jedoch ab.

    Bis Montag sind in Norwegen 5755 Infektionen mit Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. 59 Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind bislang gestorben. Die norwegische Regierung hatte Mitte März strikte Maßnahmen gegen die Corona-Ausbreitung eingeführt. Unter anderem sind die Grenzen für Ausländer geschlossen. Norweger, die in ihre Heimat zurückkehren, müssen 14 Tage lang in Quarantäne. Schulen und Kindergärten sind ebenso bis einschließlich Ostern geschlossen wie Kirchen, Unis und weitere Einrichtungen.
  • 4/6/20 5:06 PM
    Mehr als zweieinhalb Monate nach der Abriegelung der chinesischen Metropole Wuhan werden die letzten Beschränkungen der Bewegungsfreiheit für die elf Millionen Bewohner aufgehoben. In der schwer betroffenen Metropole, wo die Pandemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte, wird ab Mitternacht (Ortszeit) der Verkehr normalisiert. Auch der Flugverkehr wird am Mittwoch wieder aufgenommen. Autos dürfen die Stadt wieder verlassen und die Menschen mit dem Zug reisen – vorausgesetzt, sie sind gesund und hatten jüngst keinen Kontakt zu Infizierten. Die Öffnung der Stadt ist für China ein wichtiges Signal, das Schlimmste überwunden zu haben.

    Von den mehr als 80.000 offiziell gemeldeten Infektionen in China waren 50.000 allein in Wuhan. Ähnlich waren von den landesweit mehr als 3300 aufgelisteten Toten mehr als 2500 allein in der Metropole zu beklagen. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass bei weitem nicht alle Fälle mitgezählt wurden.
  • 4/6/20 4:55 PM
    Popstar Lady Gaga hat gemeinsam mit der Organisation Global Citizen 35 Millionen Dollar (32 Millionen Euro) für den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie gesammelt. Das Geld sei in sieben Tagen zusammengekommen und werde an die Weltgesundheitsorganisation gehen, kündigte die Sängerin am Montag an. Mit anderen Stars wie Elton John, David Beckham und Chris Martin werde es am 18. April außerdem eine US-Fernsehsendung namens "One World: Together At Home" geben, die auch online gestreamt werde.

    Weitere Teilnehmer sind den Angaben zufolge Paul McCartney, Stevie Wonder und Billie Eilish, Gastgeber seien die US-Satiriker und Moderatoren Stephen Colbert, Jimmy Fallon und Jimmy Kimmel. Bei der Veranstaltung sollten aber keine Spenden gesammelt werden, sagte Gaga. "Packt eure Geldbörsen weg ... lehnt euch zurück und genießt die Show, die ihr alle verdient", erklärte sie an potenzielle Zuschauer gewandt.
    • Lady Gaga bei der Vanity Fair Oscar Party in Beverly Hills im Jahr 2019 (Archivbild). Evan Agostini/AP Lady Gaga bei der Vanity Fair Oscar Party in Beverly Hills im Jahr 2019 (Archivbild).
  • 4/6/20 4:44 PM
    Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Nordrhein-Westfalen ist am Montag weniger stark gestiegen. Das NRW-Gesundheitsministerium zählte am Nachmittag (Stand: 16 Uhr) 20.814 Infektionen im bevölkerungsreichsten Bundesland und damit 291 mehr als am Sonntag (11.30 Uhr): Von Samstag auf Sonntag erhöhte sich die Zahl der Infizierten noch um 1118. Ein Ministeriumssprecher erklärte, dass dies zum einen an den Meldewegen der Kommunen am Wochenende liegen könnte. "Insgesamt bleibt aber auch anzunehmen, dass die ergriffenen Maßnahmen zunehmend wirken", hieß es weiter. Rund um die Wochenenden gab es zuletzt häufiger Schwankungen bei den Corona-Zahlen.

    Das Ministerium vermeldete am Montagnachmittag (16 Uhr) zudem 297 Todesfälle. Somit erhöhte sich die Zahl der gestorbenen Menschen innerhalb eines Tages um 39. Dem Ministerium zufolge sind aktuell 7800 Patienten, die zuvor positiv auf Corona getestet wurden, wieder genesen.
  • 4/6/20 4:42 PM
    In Krefeld wurden nach einem nächtlichen Platzverweis Mitarbeiter des Ordnungsamt angegriffen. Drei Täter flohen vor der Polizei. Ein Bediensteter des Ordnungsamts wurde dabei leicht am Arm verletzt.
  • 4/6/20 4:38 PM
    Frankreich fordert vor einer Video-Konferenz der Euro-Finanzminister mit Nachdruck einen neuen europäischen Solidaritätsfonds als zusätzliches Mittel gegen die Corona-Krise. Zwar befürworte Frankreich den geplanten Einsatz der europäischen Förderbank EIB, des Rettungsfonds ESM und Regelungen zur Kurzarbeit auf europäischer Ebene, sagte Finanzminister Bruno Le Maire der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" laut redaktioneller Fassung. Benötigt werde jedoch auch eine "vierte Etage", sagte er. "Einen Plan mit nur drei Etagen akzeptieren wir nicht."

    Dem Blatt zufolge will Le Maire, dass die Minister bei ihrer Konferenz am Dienstag dem Solidaritätsfonds grundsätzlich zustimmen. Zwar solle der Fonds durch gemeinsame Schulden der Euro-Zonen-Länder finanziert werden. "Doch es handelt sich dabei überhaupt nicht um die alte Idee der Euro-Bonds", sagte Le Maire. Es sei eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren geplant, die Schulden sollten noch währenddessen getilgt werden, durch nationale Beiträge oder durch eine Besteuerung. Der Minister hatte am Donnerstag erklärt, es müssten auch gemeinsame Anleihen der EU-Länder ausgegeben werden. Deutschland, die Niederlande, Finnland und Österreich lehnen Euro- oder Corona-Bonds strikt ab.
  • 4/6/20 4:29 PM
    Ein Mann ist in Spanien wegen des Diebstahls von zwei Millionen Masken und weiterem Schutzmaterial im Gesamtwert von fünf Millionen Euro festgenommen worden. Der Unternehmer werde beschuldigt, die Güter aus einer Lagerhalle in Santiago de Compostela im Nordwesten des Landes entwendet und im Nachbarland Portugal verkauft zu haben, teilte die Polizei der Region Galicien am Montag mit. Der Mann sei dem Richter vorgeführt und anschließend unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden.
  • 4/6/20 4:27 PM
    In der Landeshauptstadt Düsseldorf werden Atemschutzmasken zu überteuerten Preisen verkauft. Bis zu 50 Euro rufen Apotheken für den Artikel aus. 15 Euro für eine Spezialmaske sind mittlerweile ein normaler Preis.
  • 4/6/20 4:25 PM
    Mehr als 80 Passagiere und Besatzungsmitglieder eines australischen Kreuzfahrtschiffs sind vor der Küste Uruguays positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von den mehr als 200 Menschen an Bord der "Greg Mortimer" hätten sich mindestens 81 nachweislich angesteckt, teilte der australische Reiseveranstalter Aurora Expeditions am Montag mit. Das uruguayische Gesundheitsministerium sprach von mindestens 60 Infizierten.

    Sechs "lebensbedrohlich" erkrankte Menschen hätten das Schiff verlassen und seien zur Behandlung in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Montevideo gebracht worden, hieß es von Seiten der Gesundheitsbehörden weiter. Alle weiteren Passagiere sowie Besatzungsmitglieder würden vorerst an Bord des Schiffes bleiben. Laut Aurora Expeditions stehen die Ergebnisse von rund 90 weiteren Tests noch aus, 45 Menschen seien negativ getestet worden. Am Wochenende waren den Angaben zufolge Spezialisten für Infektionskrankheiten an Bord gebracht worden, um die Untersuchungen vorzunehmen.
  • 4/6/20 4:15 PM
    In den USA ist die Zahl der Todesfälle über 10.000 gestiegen, wie Reuters-Berechnungen ergeben. Nur in Italien mit 15.887 Toten und Spanien mit 13.055 sind mehr Menschen am Coronavirus gestorben.
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