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Corona: Ursula Von der Leyen kündigt weitere Online-Geberkonferenz an

Weltweiter Spendenaufruf : Von der Leyen kündigt weitere Corona-Geberkonferenz an

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eine weitere Online-Geberkonferenz für den weltweiten Kampf gegen das neuartige Coronavirus angekündigt. Mit an Bord sind Stars wie Miley Cyrus und Hugh Jackman.

„Am 27. Juni werde ich Gastgeber einer finalen Geberkonferenz sein“, sagte von der Leyen am Donnerstag in einer Videobotschaft. Unterstützung erhielt sie vom australischen Schauspieler Hugh Jackman und der US-Sängerin Miley Cyrus.

Die EU hatte bei einer internationalen Geberkonferenz Anfang Mai zunächst 7,4 Milliarden Euro gesammelt. Seit dem ist die Summe nach Angaben der EU-Kommission auf 9,8 Milliarden angewachsen. Das Geld hatten die Regierungen zahlreicher Länder sowie Organisationen wie die Bill and Melinda Gates Foundation zugesagt. Es soll in die Entwicklung eines Impfstoffs und die Ausweitung von Behandlungsmöglichkeiten und Testkapazitäten fließen.

Nun starte sie eine weitere Kampagne namens "Global Goal" (globales Ziel), kündigte von der Leyen an. Die Idee stamme von der Global-Citizen-Bewegung, die im April bereits ein virtuelles Corona-Benefiz-Konzert mit Stars wie den Rolling Stones und Beyoncé veranstaltet und dabei rund 32 Millionen Euro Spenden gesammelt hatte.

Stars sind bei "Global Goal" ebenfalls mit an Bord: Er rufe alle "Weltbürger, Regierungen, Unternehmen und Philantropen" dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen, sagte Schauspieler Hugh Jackman. "Jetzt haben wir die Gelegenheit, für Gleichheit und Gesundheit für alle einzutreten", pflichtete Sängerin Miley Cyrus bei.

Während sich die erste Geberkonferenz an Staaten und internationale Organisationen gerichtet habe, würden nun "Unternehmensstiftungen und Bürger" die Gelegenheit haben, sich zu engagieren, sagte von der Leyen. Die Regierungen von 15 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Mexiko und Marokko, hätten ebenfalls ihre Beteiligung und Unterstützung zugesagt.

(anst/AFP)