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Corona-Schweigeminute: Viele Städte Europas schweigen Tote

Gedenken in rund 200 Städten : Viele Städte Europas schweigen für Corona-Tote

In Dutzenden Städten Europas hat es am Mittwoch um 12.00 Uhr eine Schweigeminute und andere Gedenkveranstaltungen für die Corona-Toten gegeben. Auch in Berlin standen viele Busse und Bahnen an den Haltestellen oder im Bahnhof für kurze Zeit still.

Wie der Verband Eurocities als Organisator mitteilte, hatten sich viele der rund 200 Städte aus knapp 40 Ländern mit eigenen Aktionen an dem gemeinsamen Gedenken beteiligt. Eine genaue Zahl der Teilnehmer gebe es aber nicht, sagte ein Sprecher.

In Berlin standen nach Angaben der Verkehrsbetriebe BVG am Mittag viele Busse und Bahnen an den Haltestellen oder im Bahnhof für kurze Zeit still. Eine ähnliche Aktion habe es in der ungarischen Hauptstadt Budapest gegeben, berichtete der Sprecher von Eurocities.

Stuttgart hatte angekündigt, dass das Glockenspiel auf dem Rathausturm über die Mittagszeit aussetzen sollte. Andernorts seien in Rathäusern Sitzungen zeitweise unterbrochen worden, hieß es. Dario Nardella, Verbandspräsident und Bürgermeister der italienischen Stadt Florenz, gedachte der Leidtragenden und Toten der Pandemie bei einem kurzen Auftritt auf YouTube in einem Livestream.

(lha/dpa)