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Corona-Regeln NRW: Maßnahmen für Gastronomie, Handel, Freizeit, Kontakte

Regelungen zur Corona-Pandemie : Gastronomie, Handel, Freizeit – das gilt jetzt in diesen NRW-Städten

Ende der Inzidenzstufen in NRW: So funktioniert die neue 3G-Regel

Wieder tritt in NRW eine neue Corona-Ordnung in Kraft. Dieses neue Regelwerk soll den Weg in Richtung Normalität weisen. Für vollständig Geimpfte und Genesene wird das gesellschaftliche Leben leichter. Ein Überblick, was in welcher Stadt erlaubt ist.

In Nordrhein-Westfalen ist am Freitag, 20. August, eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten. In dem Regelwerk gibt es keine Maßnahmenstufen mehr. Es gilt das Einsetzen der 3G-Regel - geimpft, getestet, genesen - ab einer Landes-Inzidenz von 35 oder mehr. Geimpften, genesenen und getesteten Menschen stehen damit auch bei höheren Ansteckungszahlen viele Angebote des gesellschaftlichen Lebens offen.  (Die aktuellen Inzidenzwerte für NRW und die einzelnen Städte lesen Sie hier)

Dazu gehören Besuche in der Innengastronomie, Hotelübernachtungen, Friseurbesuche oder Sport in Hallen. Schließungen sind erstmal vom Tisch. Liegt die Landes-Inzidenz unter 35, dann ist für die jeweilige Kommune die Inzidenz vor Ort ausschlaggebend. Liegt dieser Wert ebenfalls unter 35, werden die Zugangsbeschränkungen für Ungeimpfte und Ungetestete aufgehoben. Eine Ausnahme gibt es für Kliniken, Alten- und Pflegeheime, Flüchtlings- und Massenunterkünfte. Dort gilt unabhängig von den Inzidenzen die 3G-Regel.

Bestehen bleibt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie im Handel und in Innenräumen. Es gibt wenige Ausnahmen, etwa am Tisch im Restaurant. Auch bei Großveranstaltungen draußen oder großen Menschenansammlungen bleibt die Maske Pflicht. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen im Zuge der neuen Corona-Regeln als getestet.

Nicht-Geimpfte müssen weiter Corona-Tests vorlegen, wenn sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen möchten. In Clubs und Diskotheken, bei Tanzveranstaltungen und bei privaten Feiern mit Tanz reicht kein Schnelltest mehr, sondern es muss ein PCR-Test vorgelegt werden. Gleiches gilt bei sexuellen Dienstleistungen.

Die neue Fassung der Corona-Schutzverordnung gilt zunächst vier Wochen bis einschließlich 17. September. 

Das gilt in den einzelnen Städten:

 Duisburg

Düsseldorf

Krefeld

Kreis Heinsberg

Kreis Kleve

Krefeld

Kreis Mettmann

Kreis Viersen

Kreis Wesel

Leverkusen

Mönchengladbach

Rheinisch-Bergischer Kreis

Oberbergischer Kreis

Rhein-Kreis Neuss

Solingen

  

Weitere aktuelle Zahlen lesen Sie hier.

Hinweis: Die Daten, die unseren Grafiken zugrunde liegen, stammen vom Robert-Koch-Institut (RKI). In einigen unserer Artikel sind die Zahlen der örtlichen Gesundheitsämter die Basis der Berichterstattung und können davon abweichen. Die Städte und das RKI erheben ihre Werte zu verschiedenen Zeitpunkten.

(maxi/mba/top/cbo/siev)