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Corona-Pandemie: Diese Regelungen gelten in diesen NRW-Städten

Regelungen zur Corona-Pandemie : Gastronomie, Handel, Freizeit – das gilt in diesen NRW-Städten

Lockerungen in NRW: Das gilt nach dem Drei-Stufen-Plan

In NRW sind die Inzidenzzahlen in den Kreisen und Städten aktuell niedrig. Nach den Lockerungen der vergangenen Wochen sollen die Regelungen vorerst in Kraft bleiben. Ein Überblick, was erlaubt ist.

Die NRW-Landesregierung hat angesichts sinkender Corona-Zahlen weitere Öffnungsschritte bekanntgegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt aktuell bei 6,8 (Stand: 24. Juni).

Die NRW-Landesregierung hat die Corona-Schutzverordnung vorerst bis zum 8. Juli verlängert. Damit gilt weiterhin der drei-stufige Lockerungsplan, der sich nach den Inzidenzen in den Kommunen richtet: Stufe 1 bei einer Neuinfektionsrate unter 35 gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, Stufe 2 mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 bis 50 und Stufe 3 für die Inzidenz 50 bis 100. Für einige Angebote mit überregionalem Einzugsbereich – etwa Freizeitparks – kommt es auch auf die landesweite Inzidenz an. Für besonders infektionsgefährdete Veranstaltungen ist zudem ein frühestmögliches Öffnungsdatum vorgeschrieben: Ab 1. September dürfen Clubs und Diskotheken wieder mit einem genehmigten Konzept öffnen, wenn die Inzidenz landesweit unter 35 liegt.

Weitere Anpassungen hat die NRW Landesregierung im Juni bekannt gegeben: Seit dem 21. Juni entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien weitestgehend. Getragen werden muss sie nur noch dort, das Einhalten von Abständen aufgrund der hohen Personendichte schwerfällt, beispielsweise in Warteschlangen oder bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern außerhalb des Sitzplatzes.

In den meisten Fällen reicht zudem in der Regel eine OP-Maske an den Orten aus, wo weiter Maske getragen werden muss, beispielsweise in Innenräumen. Bei Bildungs-, Sport- und Kultur-Veranstaltungen kann die Maske bei ausreichender Belüftung und Abstand am Platz abgenommen werden. Ab dem 25. Juni gilt das auch für Sitzplätze in Bibliotheken.

Besuche in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen oder Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sind „auf der Basis eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts umfassend zu ermöglichen“. Die Einrichtungen können von den Besuchern jedoch einen Impfnachweis oder einen negativen Test verlangen oder sie gleich selbst testen. Härtere Besuchsverbote sind nur in Ausnahmefällen in Absprache mit dem Gesundheitsministerium möglich. Auch für Ferienfreizeiten und Busreisen gibt es Lockerungen. Weitere Details zu den Anpassungen der Corona-Schutzverordnung lesen Sie hier.

Die Stufenregelungen

In Kommunen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 wird Einkaufen im gesamten Einzelhandel ohne vorherigen negativen Corona-Test wieder möglich. Voraussetzung ist, dass der Wert in den jeweiligen Gebieten fünf Werktage unter 100 liegt. Ab dem übernächsten Tag kann dann die Öffnung greifen. Umgekehrt gilt: Wenn ein Kreis oder eine Stadt drei Tage über einem Grenzwert liegt, gilt ab dem übernächsten Tag wieder die höhere Stufe.

  • Schild an geöffneter Außengastronomie (Archivbild).
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Bei Stufe 3 bleibt es bei Außengastronomie mit Tests. In Stufe 2 gilt: außen ohne Test, drinnen mit. Inzwischen fällt auch im Innern die Testpflicht weg, wenn die NRW-Inzidenz unter 35 liegt und die Kommunen sich in Öffnungsstufe 1 befinden. Bereits bei einer Inzidenz von stabil unter 100 gilt laut Gesundheitsministerium ab Freitag außen 1,50 Meter Abstand zwischen den Tischen; bei einer Inzidenz unter 50 auch innen 1,50 Meter Abstand.

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der jeweiligen Kommune stabil unter 50, darf wieder in Fitnessstudios trainiert werden. Die genauen Stufen und regeln erfahren Sie hier. Auch alle Bäder, Saunen und Indoorspielplätze dürfen dann mit Test und Personenbegrenzung wieder öffnen. Wenn die landesweite Inzidenz unter 50 sinkt, dürfen auch Freizeitparks und Spielbanken mit Test und Personenbegrenzung wieder öffnen.

Im Kulturbereich sind Veranstaltungen draußen bei einer Inzidenz in den jeweiligen Kreisen und kreisfreien Städten zwischen 100 und 50 mit bis zu 500 Personen erlaubt. Zu Konzerten, Theater, Oper und auch in Kinos können bis zu 250 Personen mit negativem Testergebnis zugelassen werden. Sinkt die Inzidenz unter 50, dann sind bis zu 500 Personen erlaubt.

Schüler in Nordrhein-Westfalen konnten ab dem 31. Mai bei stabilen Inzidenzen unter 100 wieder täglich in den Präsenzunterricht zurückkehren. Voraussetzung sei für die jeweiligen Kreise und kreisfreien Städte eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Die Kindertagesstätten in NRW laufen seit dem 7. Juni wieder im Regelbetrieb mit voller Betreuungsstundenzahl. Der Schritt zurück zum Regelbetrieb wird weiter von einem umfangreichen Testangebot begleitet. Außerdem sollen in den Kitas Lolli-Schnelltests angeboten werden. 

Das Robert-Koch-Institut meldete  Weitere aktuelle Zahlen lesen Sie hier.

Diese Lockerungen gelten in den Städten und Kreisen in der Region:

Hinweis: Die Daten, die unseren Grafiken zugrunde liegen, stammen vom Robert-Koch-Institut (RKI). In einigen unserer Artikel sind die Zahlen der örtlichen Gesundheitsämter die Basis der Berichterstattung und können davon abweichen. Die Städte und das RKI erheben ihre Werte zu verschiedenen Zeitpunkten.

(maxi/mba/top/cbo/siev)