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Corona-Liveticker: Auszahlung von Corona-Novemberhilfen kann erst im Januar erfolgen

Corona-Newsblog : Merkel begründet Corona-Hilfen als Basis für Zeit nach der Pandemie

Angela Merkel hat in ihrem Video-Podcast die Coronahilfen gerechtfertigt. Vom „Lockdown light“ betroffene Unternehmer müssen auf die angekündigten November-Hilfen weiter warten. Erst im Januar könnte eine Auszahlung erfolgen. Alle Infos im Newsblog.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrem wöchentlichen Video-Podcast die Zahlung der Corona-Hilfen für Betroffene gerechtfertigt. Damit werde ein Fundament für eine erfolgreiche Zukunft errichtet, sagte Merkel am Samstag.

  • Im Zuge des des "Lockdown light" wurden die sogenannten November-Hilfen für die geschlossen Einrichtungen wie Restaurants und Kulturbetriebe beschlossen. Einem Medienbericht zufolge werden die Zahlungen bei den Betroffenen allerdings erst im Januar eintrudeln. Woran hat es gelegen?
  • Wegen der sich verschärfenden Corona-Lage in Bayern hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für diesen Sonntag sein Kabinett zu einer Sondersitzung zusammengerufen. Um 12.00 Uhr will der Ministerrat nach Angaben der Staatskanzlei per Videoschalte über „weitere Maßnahmen“ beraten. Konkret dürfte das weitere Verschärfungen des Kurses im Kampf gegen die Pandemie bedeuten.
    Söder hatte bereits in den vergangenen Tagen immer wieder anklingen lassen, dass er aufgrund der weitere steigenden Zahl an Neuinfektionen einen härteren Kurs für notwendig erachtet. So sagte er etwa am Donnerstag bei einem Besuch im Corona-Hotspot Passau, dass die in dieser Woche von Bund und Ländern beschlossene Verlängerung des Teil-Lockdowns nicht ausreiche, um die Zahl der Neuinfektionen nachhaltig zu senken. Zwar sei das exponentielle Wachstum, das noch im Oktober vorhanden war, inzwischen gestoppt, die Zahlen würden aber dennoch weiter steigen. Sorge bereitet der Staatsregierung auch das unkontrollierte Ausbruchsgeschehen in Hotspots wie der Region Passau und Nürnberg.

  • 12/5/20 12:19 PM
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Massenimpfungen gegen das Coronavirus bis Sommer nächsten Jahres in Aussicht gestellt. Dem Nachrichtenportal t-online sagte der CDU-Politiker: „Stand heute bin ich sehr optimistisch, dass es spätestens im Sommer Massenimpfungen geben wird.“ Er gehe davon aus, dass dann auch in Arztpraxen „flächendeckend“ geimpft werden könne. Auf die Frage, ob Deutschland im Herbst mit dem Gröbsten durch sei, antwortete Spahn: „Wenn möglichst viele das Impfangebot wahrnehmen: ja.“ Insgesamt gebe es bei den Impfstoff-Entwicklungen fünf Kandidaten, die mit einer „gewissen Wahrscheinlichkeit“ bis zur Jahresmitte zugelassen würden. Dazu zählte Spahn neben den Entwicklungen von Biontech/Pfizer und Moderna auch die Produkte von Curevac, Astra Zeneca sowie Johnson & Johnson. Millionen Bundesbürger könnten schon im Frühjahr durch Impfungen immun sein. Bis Ende März seien „für Deutschland 11 Millionen Dosen allein von Biontech realistisch“.

  • 12/5/20 10:25 AM
    In den USA hat die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Neuinfektionen den zweiten Tag in Folge einen Höchststand erreicht. Am Freitag gab es 227 885 neue bestätigte Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Samstagmorgen (MEZ) hervorging. Der bislang höchste Wert war erst am Vortag mit rund 217 000 neuen Fällen verzeichnet worden. Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Toten überschritt den vierten Tag in Folge die Schwelle von 2500. Am Freitag wurden 2607 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion verzeichnet. Der Höchstwert war am Vortag mit 2879 Toten registriert worden.

  • 12/5/20 9:20 AM
    An Weihnachten droht Frauen nach Einschätzung von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) mehr Gewalt wegen der Corona-Einschränkungen. In der Zeit des ersten Lockdowns sei die Zahl der Anrufe beim Hilfetelefon um etwa 25 Prozent hochgegangen im Jahresvergleich, sagte Giffey den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Auffällig sei die Zunahme an den Osterfeiertagen gewesen. „Ich fürchte, an Weihnachten erleben wir das wieder.“
    An Feiertagen gebe es auch in anderen Jahren mehr Anrufe bei der Hotline „Gewalt gegen Frauen“, sagte die Ministerin. Derzeit leisteten die Mitarbeiterinnen bis zu 480 Beratungen pro Woche zu häuslicher Gewalt, etwas weniger als im Frühjahr. „Ich gehe allerdings davon aus, dass wir ein deutlich größeres Dunkelfeld haben.“

  • 12/5/20 8:53 AM
    In Moskau beginnt die erste Massenimpfung in Russland gegen das Coronavirus. In 70 Kliniken werde der Impfstoff Sputnik V verabreicht, teilt die Corona-Arbeitsgruppe mit. Zunächst soll das in Russland hergestellte Mittel kostenlos Ärzten, Pflegekräften, Lehrern und Sozialarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Moskau gilt als das Epizentrum der Corona-Epidemie in Russland. In der Hauptstadt wurden binnen 24 Stunden 7993 Infektionsfälle gemeldet - über tausend mehr als am Vortag (6868) und weit mehr als Anfang September, als noch rund 700 Neuinfektionen am Tag registriert wurden.
  • 12/5/20 6:52 AM
    Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Samstagmorgen 23 318 neue Corona-Infektionen gemeldet. Vor genau einer Woche lag der Wert noch bei 21 695 gemeldete Neuinfektionen. Mit 483 neuen Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden wurde der zweithöchste Stand seit dem Ausbruch der Pandemie erreicht. Am vergangenen Mittwoch war der bisherige Höchstwert mit 487 Todesfällen erreicht worden. Insgesamt sind demnach an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 18 517 Menschen in Deutschland gestorben (Stand: 05.12., 00.00 Uhr). Seit dem Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben des RKI insgesamt 1 153 556 Menschen mit dem Virus infiziert. Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,04 (Vortag: 0,94). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 104 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

  • 12/5/20 6:45 AM
    Die Aussicht auf einen Corona-Impfstoff wirkt sich positiv auf die Stimmung in Deutschland aus. Nach einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey erwartet nur noch jeder zweite Verbraucher, dass sich die Einschränkungen im Alltag länger als sechs Monate hinziehen. Zum Vergleich: Im September rechneten noch gut zwei Drittel (68 Prozent) mit längeren Einschränkungen. Fast jeder vierte Befragte rechnet demnach mit einem wirtschaftlichen Aufschwung innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate. „Einen solchen Anstieg beim Optimismus der Konsumenten haben wir seit März nicht gesehen„, sagte McKinsey-Experte Jesko Perrey. Dass sich die Stimmung trotz der verschärften Lockdown-Regeln bessere, spiegele die Signalkraft und Bedeutung eines möglichen Impfstoffes für das Konsumentenvertrauen wider.
    Am meisten sehnen sich die Verbraucher der Umfrage zufolge danach, wieder unbesorgt in Restaurants und Bars gehen zu können. Daneben vermissten sie vor allem das regelmäßige Treffen mit Freunden und Familie.

  • 12/5/20 6:40 AM
    Unter den Anhängern der Querdenker-Bewegung ist der Anteil von Wählern der Grünen, der AfD sowie der Linkspartei ausgesprochen hoch. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Soziologen Oliver Nachtwey von der Universität Basel, über die die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstag) berichtet. "Bei der letzten Bundestagswahl haben nach unserer Befragung 21 Prozent die Grünen und 17 Prozent die Linke gewählt. Der AfD haben 14 Prozent ihre Stimme gegeben. Bei der nächsten Bundestagswahl wollen nun aber 30 Prozent der AfD ihre Stimme geben", sagte Nachtwey.
  • 12/4/20 5:56 PM
    Bahrain hat als zweites Land den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen. Zuvor hatte das schon Großbritannien gemacht. Der Golfstaat Bahrain mit rund 1,7 Millionen Einwohnern hat bisher mehr als 87 000 Corona-Fälle und rund 340 Tote gemeldet. Nach Angaben des bahrainischen Gesundheitsministeriums sind im Land bislang mehr als zwei Millionen Tests auf das Virus gemacht worden.

  • 12/4/20 5:28 PM
    An den groß angelegten Corona-Schnelltest im Hotspot Hildburghausen haben sich etwa 2400 Menschen beteiligt. 9000 Menschen in dem Kreis waren dazu aufgerufen worden.

  • 12/4/20 4:27 PM
    Auch die gesetzlichen Krankenkassen bekommen die Corona-Pandemie stark zu spüren. In den ersten neun Monaten 2020 machten sie ein Defizit von 1,7 Milliarden Euro.

  • 12/4/20 2:00 PM
    Die Bundesregierung will trotz weiter hohen Corona-Zahlen an ihrer Strategie für die Feiertage festhalten. "Aus unserer Sicht ist es richtig, bei den Vereinbarungen für die Weihnachtsfeiertage zu bleiben", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Allerdings mahnte er zugleich zu einem "umsichtigen und verantwortungsvollen Verhalten".
    Die Erlaubnis, sich mit bis zu zehn Personen zu treffen, solle nicht als Aufforderung gesehen werden.
  • 12/4/20 12:33 PM
    Verbrechen im Internet haben nach Angaben von IT-Sicherheitsunternehmer Eugene Kaspersky mit dem von der Pandemie ausgelösten Digitalisierungsschub stark zugenommen. "Unsere Experten beobachten weltweit einen Anstieg digitaler Verbrechen um 25 Prozent", zitiert ihn das Magazin "Spiegel". Ein Schwerpunkt seien Angriffe mit Erpressungstrojanern auf Gesundheitseinrichtungen.
  • 12/4/20 12:04 PM
    In der ersten Novemberwoche sind in Deutschland fünf Prozent mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts vom Freitag hervor. Demnach starben in der 45. Kalenderwoche (2. bis 8. November 2020) mindestens 18 483 Menschen. Der Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 liegt bei 17 654. Bereits seit Mitte Oktober liegt die Zahl der Todesfälle etwa um diesen Prozentsatz über dem Durchschnitt der Vorjahre.

    Parallel zu den steigenden Todesfallzahlen stieg auch die Zahl der Todesfälle von Patienten, die zuvor laborbestätigt an Covid-19 erkrankt waren. In der 45. Kalenderwoche gab es insgesamt 1067 beim Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete Covid-19-Todesfälle.
  • 12/4/20 11:25 AM
    Niedergelassene Ärzte wenden sich gegen selbstdurchgeführte Corona-Schnelltests und warnen vor Gefahren. Durch Selbsttests erhöhen sich die Rate an falsch-negativen Tests und die Gefahr von Superspreadern, hieß es am Freitag in einer Mitteilung des Virchowbundes, der die Interessen der Haus- und Fachärzte vertritt. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur. Abstriche auf das Coronavirus könnten nur durch geschultes Fachpersonal durchgeführt werden. „Es wäre fatal, wenn Menschen nach einem fehlerhaften Selbstabstrich ein falsch-negatives Ergebnis erhalten und sich dadurch in trügerischer Sicherheit wiegen. Das gefährdet Menschenleben, anstatt sie zu schützen", hieß es.
  • 12/4/20 10:42 AM
    Der britische Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) will nach dem Eintreffen der ersten Impfdosen im Land am kommenden Dienstag mit dem Impfen beginnen. Das sagte NHS-Providers-Geschäftsführer Chris Hopson am Freitag im BBC-Fernsehen. Premierminister Boris Johnson sprach von der größten Massenimpfung in der Geschichte Großbritanniens.
  • 12/4/20 10:40 AM
    Virologe Alexander Kekulé hält die Verlängerung des Teil-Lockdowns zu diesem Zeitpunkt für nicht sinnvoll.
  • 12/4/20 10:32 AM
    Die durch den Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Moderna ausgelöste Immunantwort ist mehrere Monate deutlich im Blut nachweisbar. Das zeigen Daten aus einer sogenannten Phase-I-Studie, die im „New England Journal of Medicine“ („NEJM“) veröffentlicht wurden. Das Ergebnis könnte darauf hindeuten, dass die Moderna-Impfung über einen längeren Zeitraum Schutz gegen Covid-19 bietet. Ein Nachweis ist das aber nicht.

    Der Impfstoff mit dem Namen „mRNA-1273 produzierte hohe Mengen an bindenden und neutralisierenden Antikörpern, die erwartungsgemäß mit der Zeit leicht abnahmen, aber bei allen Teilnehmern drei Monate nach der Auffrischungsimpfung weiterhin erhöht waren“, schreiben Experten um Alicia T. Widge vom US-Nationalen Institut für Infektionskrankheiten (NIAID).
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