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Corona-Liveblog: Verschärfte Maskenpflicht in NRW gilt ab Montag

Corona-Newsblog : Verschärfte Maskenpflicht in NRW gilt ab Montag

Am Donnerstagabend hat die NRW-Landesregierung die neue Corona-Schutzverordnung veröffentlicht. Sie gilt ab dem 25. Januar und schreibt unter anderem das Tragen medizinischer Masken in Geschäften und im Nahverkehr vor. Alle Corona-News im Newsblog.

  • Ab Montag müssen in NRW OP-Masken, FFP2-Masken oder KN95-Masken in Bussen und Bahnen, Supermärkten, Arztpraxen und Gottesdiensten getragen werden. Das geht aus der neuen Coronaschutz-Verordnung des Landes hervor, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. Aufgehoben wurde indes das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.

    Dokumentation: Die Coronaschutz-Verordnung können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen.



  • Prostituierte und Freier sollen in Krefeld gegen die aktuellen Corona-Regeln verstoßen haben: Mehrere Türen zu den Zimmern wurden von Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) und der Polizei zwangsweise geöffnet. Die Behörden leiten „infektionsschutzrelevante Verfahren“ ein. [RP+]
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich heute in der Bundespressekonferenz zu den neuen verschärften Corona-Maßnahmen geäußert: Bis Ende des Sommers soll allen Bürgern ein Impfangebot gemacht worden sein. Die Mutation des Virus hält sie für extrem gefährlich. Grenzkontrollen innerhalb der EU hält sie für das letzte Mittel der Wahl, will sich dazu aber am Abend auf dem EU-Gipfel mit anderen Staaten beraten. Außerdem wirbt sie um Verständnis für die Einschränkungen in der Bevölkerung und um Nachsicht für die Unternehmen, die derzeit Impfstoffe produzieren.
  • 1/21/21 8:26 PM
    US-Präsident Joe Biden hat an seinem zweiten Tag im Amt eine Reihe von Erlassen unterzeichnet, mit denen er die Corona-Pandemie in den Griff bekommen will. Unter anderem verlangen die USA nun nach einer Einreise künftig eine Corona-Quarantäne. „Wir sind nicht über Nacht in diesen Schlamassel geraten und es wird Monate dauern, um das umzukehren“, sagte Biden am Donnerstag.

  • 1/21/21 7:40 PM
    Um die schnelle Verbreitung von Virus-Mutationen zu stoppen, verhängen die Niederlande erstmals eine Ausgangssperre. Ab Samstag dürfen Bürger von 21 bis 4:30 Uhr ihre Wohnungen nicht mehr verlassen. Nach einer heftigen Debatte stimmte das Parlament am Donnerstagabend in Den Haag der Maßnahme zu. Seit Ausbruch der Pandemie hatte es nicht so eine schwerwiegende Maßnahme gegeben.
  • 1/21/21 7:39 PM
    Im Kampf gegen die Pandemie sollen die Ergebnisse bestimmter Corona-Schnelltests künftig in allen EU-Staaten anerkannt werden. Auch für den bevorzugten Einsatz dieser Tests wurden gemeinsame Kriterien entwickelt, wie der Rat der EU-Staaten am Donnerstagabend mitteilte. Eine entsprechende Ratsempfehlung sei einstimmig verabschiedet worden - rechtlich bindend ist sie aber nicht.
  • 1/21/21 6:48 PM
    Während in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens der Schnee längst geschmolzen ist, bleiben am Wochenende die Betretungsverbote für die schneebedeckten Hänge in größerer Höhe bestehen. Nach den guten Erfahrungen der vergangenen Wochenenden mit nur wenigen Tagestouristen setze man Samstag und Sonntag auf dasselbe Maßnahmenpaket wie zuvor, teilte die Stadt Winterberg am Donnerstag mit. Pisten dürfen nicht betreten werden, Polizei und Ordnungsamt kündigten Präsenz und Kontrollen an. Zudem appelliere man erneut an die Menschen, zu Hause zu bleiben.

    Auch Schmallenberg riegelt am Wochenende abermals seine Skigebiete ab. Trotz anhaltenden Tauwetters in der Eifelgemeinde Hellenthal werden auch dort weiter Parkplätze im Freizeitgebiet gesperrt, um Rodeltouristen weiter möglichst fernzuhalten.

    Die Wintersportregionen hatten im Corona-Lockdown nach Weihnachten mit einem riesigen Ansturm von Tagesausflüglern zu kämpfen. Verkehrschaos, hinterlassener Müll, volle Pisten und Parkplätze sowie etliche Verstöße gegen die Corona-Auflagen waren die Folge. Zuletzt hatten die Sperrungen und Appelle, gar nicht erst zu kommen, aber Wirkung gezeigt.

    Während es in den letzten Tagen Schneedecken zusehends an den Kragen ging, ist ab Samstag wieder mit kälterer Luft und dann zumindest im Bergland auch mit neuem Schnee zu rechnen, so die Prognose des Deutschen Wetterdienstes am Donnerstag.
  • 1/21/21 6:27 PM
    Viele Menschen in Mönchengladbach haben die Lockdowns offensichtlich genutzt, um zu renovieren und auszumisten. Das merken die Mülldetektive deutlich. Vor allem an Container-Standorten wurde mehr wilder Müll gefunden als sonst. [RP+]
  • 1/21/21 6:17 PM
    Die britische Regierung vervierfacht die Strafen für Corona-Verstöße in England. Künftig sollen 800 Pfund (gut 900 Euro) statt 200 fällig werden, wenn Menschen trotz Verbots Partys besuchen, wie Innenministerin Priti Patel am Donnerstag ankündigte. „Diese schweren Verstöße kosten Leben“, sagte Patel. Die Strafe verdoppele sich bei jedem weiteren Verstoß bis zu einem Höchstbetrag von 6400 Pfund.
  • 1/21/21 5:57 PM
    Nach dem Einsatz im Hyatt hat der OSD in Düsseldorf erneut eine Geburtstagsparty aufgelöst. Eine sechsköpfige Gruppe ließ sich davon aber nicht beeindrucken und feierte einfach weiter – bis die Polizei anrückte.
  • 1/21/21 5:45 PM
    Die EU-Seuchenbehörde sieht jetzt ein hohes bis sehr hohes Risiko im Zusammenhang mit den neuen Virus-Varianten, die zunächst in Großbritannien, Südafrika und Brasilien nachgewiesen wurden. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) verweist in einem Bericht auf die höhere Übertragungsrate der mutierten Varianten.
  • 1/21/21 5:18 PM
    Nach der erneuten Öffnung der Grenzen für Touristen hat die Regierung Sri Lankas die Einreisemöglichkeiten in der Corona-Pandemie vorerst begrenzt. Die Zahl der täglichen Einreisen werde zunächst auf 2500 beschränkt, teilte die Tourismusbehörde des Landes am Donnerstag mit. Mit der Begrenzung solle sichergestellt werden, dass die Corona-Testkapazitäten neben ausländischen Besuchern auch für heimkehrende Sri Lanker ausreichten, sagte der Leiter der Tourismusbehörde, Kimarli Fernando.
  • 1/21/21 5:06 PM
    An der Uniklinik Essen gibt es Unmut in der Belegschaft wegen der geplanten Reihenfolge bei den Corona-Impfungen. Dabei sollen Mitglieder des Corona-Krisenstabs der Klinik verbal angegriffen und beleidigt worden sein. Dies geht aus einer Donnerstag bei Youtube veröffentlichten Videobotschaft des Ärztlichen Direktors Jochen A. Werner an die Mitarbeiter hervor.

    Ihn erreichten im Moment Forderungen aus der Belegschaft, bestimmte Tätigkeitsbereiche bei den nächsten Impfungen „zu priorisieren“, sagt er darin. Und weiter: „Natürlich ist das aus Ihrer Sicht eine ganz hochemotionale Angelegenheit. Denn natürlich wollen sich die allermeisten von Ihnen so schnell es irgendwie geht impfen lassen.“

    Er betonte: „Was aber eben nicht sein darf, das ist, dass Personen, die jetzt in der Krankenhauseinsatzleitung tätig sind, persönlich angegriffen werden, beleidigt werden.“ Ein Sprecher der Uniklinik machte auf Anfrage keine näheren Angaben zu den Hintergründen der in dem Video angesprochenen Sachverhalte.

    Werner bat um Vertrauen. „Haben Sie ein wenig Geduld. Wir versuchen, was wir können, auch um mehr Impfstoffe an diese Universitätsmedizin zu bringen. Wir dürfen uns bitte nicht in Streitigkeiten aufzehren, nicht zuletzt auch, da wir noch einige Wochen im Höchstmaß angespannt bleiben dürften.“

    Am vergangenen Montag hatten die Impfungen an der Uniklinik mit ihren rund 10 000 Beschäftigen begonnen. Zunächst standen rund 1000 Dosen des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Moderna zur Verfügung. Sie sind laut Werner bereits verimpft worden.
  • 1/21/21 4:52 PM
    Im Zuge der verstärkten Suche nach den neuen Coronavirus-Varianten hat es in Deutschland weitere Treffer gegeben. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bislang (Stand 21.1., 0.00 Uhr) 28 Nachweise der Variante B.1.1.7 aus sieben Bundesländern gemeldet bekommen, wie eine Sprecherin mitteilte.

    Die Variante war erstmals in Großbritannien aufgetaucht und gilt als besonders infektiös. Für die Variante, die sich zunächst in Südafrika stark verbreitete, waren dem RKI insgesamt 17 Fälle aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bekannt. Die Meldungen können beim RKI allerdings zeitverzögert ankommen.
  • 1/21/21 4:44 PM
    Bei der Montag startenden Terminvergabe für die Corona-Impfungen haben die Kassenärztlichen Vereinigungen die über 80-Jährigen in NRW um Geduld gebeten. Die Lieferverzögerungen bei Biontech verunsichern viele Senioren.
  • 1/21/21 4:43 PM
    Im Düsseldorfer Landtag werden zum Corona-Schutz 41 Luftfilteranlagen aufgestellt. 21 wurden von der Landtagsverwaltung bestellt, um sie unter anderem am Besuchereingang, an Aufzügen und in der Wandelhalle zu postieren. Zudem hatte die Landtagsverwaltung den Fraktionen angeboten, auch für deren Bereiche Geräte zu besorgen. Dadurch kommen noch mal 20 Luftfilter dazu. Die Geräte trafen am Donnerstag ein.

    „Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat ein Bündel von Maßnahmen ergriffen, um die Arbeitsfähigkeit des Parlaments zu gewährleisten und eine Quarantäne das Landtags zu vermeiden“, begründete ein Sprecher am Donnerstag die Anschaffung der Luftfilter. Die Kosten für die 21 Geräte lagen demnach im mittleren fünfstelligen Bereich.

    An einem Sitzungstag sind laut Verwaltung über den Tag rund 1000 Personen im Landtag. „Die Abgeordneten kommen aus dem gesamten Land und reisen nach den Sitzungen wieder in ihre Wahlkreise. Eine Infektion im Landtag könnte sich ohne Vorsorge schnell im gesamten Land verbreiten“, so der Landtagssprecher.
  • 1/21/21 4:22 PM
    Als erstes EU-Land hat Ungarn am Donnerstag grundsätzlich grünes Licht für den russischen Anti-Corona-Impfstoff Sputnik V gegeben. Der Kabinettschef des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, Gergely Gulyas, verknüpfte diese Ankündigung mit einer Kritik an der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, die ihre Entscheidungen zur Eindämmung der Corona-Krise "unglücklicherweise außerordentlich langsam" treffe. Ungarn will daher auch großflächig den Corona-Impfstoff einsetzen, der von dem chinesischen Pharma-Giganten Sinopharm angeboten wird.
  • 1/21/21 3:59 PM
    Der US-Pharmakonzern Pfizer liefert weniger Ampullen seines Corona-Impfstoffs an die Besteller-Länder aus. Der Konzern begründete dies am Donnerstag in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AFP mit einer Stellungnahme der EU-Arzneimittelbehörde EMA, wonach aus jedem Fläschchen bis zu sechs Impfdosen gezogen werden könnten. Bisher ging Pfizer von fünf Dosen pro Flakon aus - und berechnete entsprechend die Zahl der zu liefernden Ampullen. Der Impfstoff wurde gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen Biontech entwickelt.
  • 1/21/21 2:57 PM
    Schulleiter, Vertreter der Elternschaft und die Gewerkschaft GEW sind sich in Duisburg einig: Ganz normale Prüfungen darf es in diesem Jahrgang nicht geben. Was sie vorschlagen und nun von der NRW-Landesregierung erwarten. [RP+]
  • 1/21/21 2:49 PM
    Das Karlsfest in Aachen findet in diesem Jahr nicht statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen verschärften Regeln werden die Veranstaltungen abgesagt, wie die Stadt Aachen am Donnerstag mitteilte. Das Karlsfest war für den 31. Januar geplant. Es wird jedes Jahr zu Ehren Kaiser Karls des Großen anlässlich dessen Todestages am 28. Januar 814 gefeiert. Das Fest fällt immer auf den Sonntag im Januar, der dem Todestag Karls am nächsten liegt.
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