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Corona-Liveblog: RKI-Zahlen heute - 10.580 Corona-Neuinfektionen, 264 neue Todesfälle

Corona-Newsblog : RKI meldet 10.580 Corona-Neuinfektionen und 264 neue Todesfälle

Wieder hat das RKI eine hohe Zahl an Neuinfektionen gemeldet. Die Chefin der Kultusministerkonferenz will noch diesen Monat alle Schüler wieder im Unterricht sehen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

  • Das Robert-Koch-Institut verzeichnet im Vergleich zur Vorwoche bundesweit einen leichten Anstieg der neuen Corona-Fälle. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 10 580 Corona-Neuinfektionen. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 264 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Freitag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9997 Neuinfektionen und 394 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 5.20 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.
  • Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz kündigt an, dass alle Schüler in Deutschland noch im März wieder zur Schule gehen sollen. "Auch wenn wir durch die Virusmutation eine veränderte Situation haben, können wir nicht noch mal mehrere Wochen warten. Dafür haben die Schulschließungen einen zu hohen sozialen Preis", sagte Britta Ernst dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    Einige Bundesländer mit besonders niedrigen Inzidenzwerten würden sich wahrscheinlich sogar für Präsenzunterricht entscheiden. Die SPD-Politikerin setzt auf zusätzliche Schnelltests: "Das wollen wir in diesem Monat für die Lehrkräfte hinbekommen und dann möglichst schnell auch für die Schülerinnen und Schüler."
  • Der Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca wird in Deutschland nun auch für Menschen ab 65 Jahren empfohlen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) teilte am Donnerstag in Berlin vorab mit, die Impfung mit dem Mittel „für alle Altersgruppen, entsprechend der Zulassung zu empfehlen“. Dies sei am Mittwoch beschlossen worden, ein vorgeschriebenes Stellungnahmeverfahren stehe aber noch aus. Ende Januar hatte die Stiko den Impfstoff zunächst nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen.

    „Das ist eine gute Nachricht für alle Älteren, die auf eine Impfung warten. Sie können schneller geimpft werden“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

    Neue Studiendaten belegten laut Spahn zudem, dass das Vakzin bei einem Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung von zwölf Wochen noch wirksamer sei. Auch das empfehle die Stiko. "Beide Empfehlungen werden wir sehr zeitnah in der Verordnung umsetzen."
  • 3/5/21 5:49 AM
    Mit Corona infizierte Sportler und Sportlerinnen aus den großen US-Ligen hatten in der Folge kaum Herzprobleme. Lediglich bei fünf von 789 Profis habe es im untersuchten Zeitraum von Mai bis Oktober entsprechende Befunde gegeben, die eine längere Pause nach sich gezogen hätten. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie hervor, die von den Topmedizinern der Ligen gemeinsam erstellt wurde. Ausgewertet wurden Daten aus der National Football League, der Major League Baseball, der Major League Soccer und der National Hockey League sowie von den Basketballern und Basketballerinnen aus der NBA und WNBA.
  • 3/5/21 5:48 AM
    Der FDP-Wirtschaftspolitiker Gerald Ullrich hat gefordert, wegen der Corona-Pandemie die Studiengebühren für das Sommersemester 2021 auszusetzen. Diese machten ja nach Universität und Studiengang mehrere hundert Euro aus, sagte Ullrich der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Den Großteil der Semestergebühren macht das Ticket für den ÖPNV aus. Dies bleibt aber derzeit meist ungenutzt, da die Hörsäle geschlossen sind“, sagte er dazu. Vorlesungen würden wegen der Corona-Pandemie hauptsächlich digital gehalten, es werde mehr Selbststudium eingefordert als sonst.

    „Noch dazu kommt, dass Studentenjobs in der Pandemie ersatzlos weggebrochen sind und sie demzufolge keine Einnahmen haben“, sagte der Politiker. Zugleich könnten Studenten für zusätzliche Kosten im Homeoffice in der Regel nicht steuerlich entlastet werden, weil ihre Einkommen dafür zu gering seien. Ullrich plädierte auch dafür, die Ausbildungsförderung Bafög um jeweils zehn Prozent zu erhöhen, um Studenten bei der nächsten Nebenkosten-Abrechnung „vor der Schuldenfalle zu schützen“.
  • 3/5/21 5:46 AM
    Trotz der rasanten Ausbreitung des Coronavirus hält der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro nichts von Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen die Pandemie - ganz im Gegenteil: „Ihr seid nicht zu Hause geblieben. Ihr seid nicht feige gewesen“, sagte Bolsonaro Medienberichten zufolge bei der Einweihung eines Teilstücks einer Eisenbahnlinie in São Simão im Bundesstaat Goiás am Donnerstag (Ortszeit) zu den Arbeitern. „Schluss mit dem Gejammere.“ Diejenigen, die die Regierung zum Kauf von Impfstoffen auffordern, hatte er bei einer anderen Veranstaltung zuvor als „Idioten“ bezeichnet.

    Brasilien, das im Januar mit Impfungen begann, ist eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder. 10.793.732 Menschen haben sich im größten Land in Lateinamerika mit dem Coronavirus infiziert - nur in den USA und in Indien sind die Zahlen noch höher. 260.970 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Am Dienstag (1641) und Mittwoch (1910) hatte Brasilien, ein Staat mit 210 Millionen Einwohnern, Höchstwerte bei den innerhalb von 24 Stunden erfassten Corona-Toten registriert.

    Das Gesundheitssystem in Städten wie São Paulo und den von deutschen Einwanderern geprägten südlichen Bundesstaaten Santa Catarina und Rio Grande do Sul steht vor dem Kollaps. Der Gesundheitsrat hatte zuletzt eine landesweite Ausgangssperre gefordert. In Rio de Janeiro etwa müssen Bars und Restaurants von Freitag an um 17.00 Uhr schließen. Es ist dann auch verboten, sich nach 23.00 Uhr auf öffentlichen Straßen und Plätzen aufzuhalten.
  • 3/5/21 5:45 AM
    Trotz des rückläufigen Trends bei der Zahl der Covid-19-Patienten ist die Zahl freier Betten auf Intensivstationen in Deutschland seit Jahresbeginn ungefähr konstant geblieben. Operationen, die verschoben worden waren, würden derzeit wieder durchgeführt oder sogar verstärkt nachgeholt, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) der Deutschen Presse-Agentur. „Entsprechend liegen die Patienten nach großen Herz-OPs oder schweren Tumor-Resektionen derzeit wieder in größerer Zahl auf den Intensivstationen.“

    Ohnehin sei die Behandlung der Vielzahl von Covid-19-Patienten Ende Dezember, Anfang Januar nur möglich geworden, weil andere Patienten früher als üblich auf andere Stationen verlegt worden seien. Die Bettenauslastung auf den Intensivstationen sei „nach wie vor sehr stabil hoch“, so die Sprecherin. Im Divi-Intensivregister sind rund 3700 freie Intensivbetten ausgewiesen (Stand Donnerstag). Rund 2800 Covid-19-Fälle sind noch in Behandlung. Das ist weniger als halb so viel wie zu Jahresbeginn, aber nur etwas weniger als während der Hochphase der ersten Welle im Frühjahr 2020.
  • 3/5/21 5:41 AM
    Die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft beklagt nach den Beschlüssen von Bund und Ländern eine fehlende Perspektive. "Es ist völlig inakzeptabel, dass ein weiteres Mal versäumt wurde, den Veranstaltern eine Perspektive zu geben, unter welchen Bedingungen Veranstaltungen wieder stattfinden dürfen", sagt Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem Vorabbericht. Mit der Durchführung von Schnelltests oder einem Impfausweis sowie einer Kontaktnachverfolgung wären Spielstätten so infektionssicher wie jedes Kaufhaus, so der BDKV-Präsident.
  • 3/5/21 5:40 AM
    Das 1,9 Billionen Dollar schwere Corona-Hilfspaket von US-Präsident Joe Biden könnte trotz erbitterten Widerstands der Republikaner bis nächste Woche endgültig beschlossen werden. Am Donnerstag stimmte der Senat zunächst mit hauchdünner Mehrheit dafür, über das Gesetzesvorhaben zu debattieren. Weil die Abstimmung mit einem Gleichstand von 50 zu 50 endete, musste Vizepräsidentin Kamala Harris die entscheidende Stimme abgeben. Sobald das Paket beschlossen ist, muss es zurück in die zweite Kongresskammer, das Repräsentantenhaus, bevor es dann von Biden unterzeichnet werden kann und in Kraft tritt.

    Weil die Demokraten nur durch die Entscheidungsstimme von Harris eine Mehrheit im Senat haben, können sie sich auch keine Abweichler aus den eigenen Reihen leisten. Unmittelbar vor der Abstimmung, in der der Beginn der Debatte beschlossen wurde, mussten denn auch noch zahlreiche Änderungen eingebaut werden, um alle Demokraten und die mit ihnen stimmenden Unabhängigen zufriedenzustellen.

    Das Gesetzespaket ist für Biden das bisher wichtigste seiner Amtszeit. Es enthält Einmalzahlungen über 1400 Dollar (1160 Euro) für die meisten US-Bürger und Milliarden für Schulen, Unternehmen sowie Staats- und Kommunalregierungen. Die Republikaner halten diese Ausgaben mehrheitlich für zu hoch und zu wenig fokussiert beziehungsweise abgestimmt auf demokratische Wählerschichten.
  • 3/5/21 5:38 AM
    Noch im März sollen laut der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (SPD), alle Schüler wieder zur Schule gehen können. "In der Kultusministerkonferenz sind wir uns einig: Wir wollen, dass noch im März alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule gehen - auch wenn es im Regelfall erst mal Wechselunterricht sein wird", sagte Ernst dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Jede Woche, die Schüler zur Schule gehen könnten, sei wichtig.

    "Auch wenn wir durch die Virusmutation eine veränderte Situation haben, können wir nicht noch mal mehrere Wochen warten", sagte Ernst, die Bildungsministerin in Brandenburg ist. Die Schulschließungen hätten einen zu hohen sozialen Preis.
  • 3/5/21 5:38 AM
    Die federführende Entwicklerin des Astrazeneca-Impfstoffs, Sarah Gilbert, erhält für ihren Beitrag zum Allgemeinwohl eine wichtige Auszeichnung. Die Royal Society of Arts verleiht der Immunologin die Albert-Medaille, die vor Gilbert bereits historische Größen wie Stephen Hawking, Marie Curie oder Winston Churchill erhalten haben. „Die Albert-Medaille zelebriert die Innovativsten, und der Oxford-Impfstoff ist ein großer Triumph für britische Kreativität, Forschung und Entwicklung“, sagte der Chef der Royal Society of Arts, Matthew Taylor, laut einer Mitteilung von Freitag. Die Uni Oxford und das Unternehmen Astrazeneca hatten den Impfstoff gemeinsam entwickelt.

    Gilbert, die seit 1994 an der Universität Oxford forscht und das Entwicklungsteam hinter dem Oxford/Astrazeneca-Vakzin leitete, bezeichnete die Medaille als „große Ehre“. Von Anfang an sei es ihr Ziel gewesen, einen „Impfstoff für die Welt“ zu entwickeln - also einen, der kostengünstig und robust auch in ärmeren Ländern eingesetzt werden kann. Anders als der Impfstoff etwa von Biontech und Pfizer muss das Mittel von Astrazeneca nur bei Kühlschranktemperaturen gelagert werden.

    Auch die Biontech-Gründer sind für ihre Forschung geehrt worden: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird dem Ehepaar Özlem Türeci und Ugur Sahin am 19. März das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreichen.
  • 3/5/21 5:35 AM
    Weltweit haben sich über 115,43 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Virus gestorben sind mehr als 2,66 Millionen, wie eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten ergibt. Am stärksten betroffen sind die USA mit über 28,86 Millionen Infektionen und 519.519 Toten.
  • 3/5/21 5:25 AM
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lehnt die von der EU-Kommission geplanten Impfpässe ab. "Wir verstehen, dass Regierungen mit der politischen Realität konfrontiert sind. Trotzdem gibt es ernste Bedenken", sagt Europas WHO-Regionaldirektor Hans Kluge in einem Vorabbericht der Tageszeitung "Die Welt". Laut Kluge sei die für den Sommer angekündigte Einführung vermutlich unvermeidlich, aber keine Empfehlung der WHO. Es sei unsicher, wie lang eine Immunität anhält. Auch könne ein Impfstoff nicht unbedingt die Ansteckung anderer Menschen verhindern, so der WHO-Regionaldirektor.

    Seiner Ansicht nach ist die Corona-Pandemie in rund zehn Monaten zu Ende. Das würde nicht bedeuten, dass das Virus dann weg sei, aber es bräuchte wahrscheinlich keine störenden Interventionen mehr, erklärt Kluge dem Blatt.
  • 3/5/21 5:02 AM
    Nachdem Italien eine Lieferung des Astrazeneca-Impfstoffs blockiert hat, bittet Australien nun die Europäische Kommission um Hilfe. "Australien hat das Thema bei der Europäischen Kommission über mehrere Kanäle angesprochen und wir haben darum gebeten, diese Entscheidung zu überprüfen", sagt der australische Gesundheitsminister Greg Hunt in Melbourne. Italien hatte mit Unterstützung der Europäischen Kommission den geplanten Export von rund 250.000 Dosen des Vakzins gestoppt, nachdem der Arzneimittelhersteller seinen vertraglichen Verpflichtungen in der Europäischen Union nicht nachgekommen war.

    In Australien wird erst seit wenigen Tagen geimpft. Premierminister Scott Morrison sagte, er habe schon damit gerechnet, dass es Probleme mit Lieferungen aus Europa geben könnte. Dort stecke man anders als in Australien in einer schweren Krise. In Asutralien wurden in den vergangenen 24 Stunden 6 neue Fälle gemeldet - alle sind Rückkehrer aus dem Ausland in Quarantänehotels.
  • 3/5/21 4:25 AM
    Kritik und Lob für den Öffnungsplan bei Maybrit Illner. Der Grünen-Politiker Robert Habeck hält die Entscheidungen für politisch aber nicht virologisch motiviert.
  • 3/5/21 4:21 AM
    Peter Altmaier (CDU) hat die Corona-Beschlüsse verteidigt. "Wir haben einen Öffnungsplan beschlossen mit vielen stufenweise Lockerungen, die angemessen und am Gesundheitsschutz orientiert sind", sagte der Bundeswirtschaftsminister der "Saarbrücker Zeitung". Jetzt würde man sich auf Impfquote und Testkonzepte konzentrieren. Damit lasse die "Orientierung an der ungeeigneten 35er-Inzidenz" nach.

    "Ich verstehe die Sorgen der kleinen Einzelhändler, Gastronomen oder Reisebüros gut, denn gerade diese Bereiche sind seit Monaten in einer sehr schweren Lage und viele Reserven sind aufgebraucht", sagte der Minister. Daher seien die Corona-Hilfen nochmal erweitert worden. "Unsere Hilfsprogramme stehen bis Ende Juni 2021, teilweise länger, zur Verfügung", sagte Altmaier. Wenn sich zeige, dass weitere Hilfen notwendig seien, "stehen wir weiter fest an der Seite unserer Unternehmen".
  • 3/5/21 4:15 AM
    Erstmals seit vergangenem Oktober haben die USA weniger als 40.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Die Johns-Hopkins-Universität registrierte am Freitag den tiefsten Stand seit fünf Monaten und einen Rückgang seit dem bisherigen Höchstwert von fast 300.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden am 8. Januar. Auch die Todesfälle und Krankenhauseinweisungen sind in dem weltweit am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Land weiter rückläufig.
  • 3/5/21 4:10 AM
    Politiker mahnen nach den Öffnungsplänen zur Vorsicht. Kanzleramtschef Helge Braun sagte im ZDF-„Heute Journal“, bei steigenden Zahlen müsse es auch wieder Schließungen geben.
    Wir werden nicht noch einmal akzeptieren, dass wir so nah an den Rand der Überlastung unseres Gesundheitswesens kommen wie wir das kurz vor Weihnachten waren.
    Helge Braun, CDU
    Die Lockerungsbeschlüsse verteidigte Braun. „Nach vier Monaten braucht die Gesellschaft eine Perspektive.“ Zugleich verwies er auf den Schutzmechanismus, der bei Überschreitung einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 100 auf 100.000 Einwohner wieder in Kraft tritt.
  • 3/5/21 4:05 AM
    Franziska Giffey zufolge hat die Pandemie bestehende Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern „sichtbar gemacht und auch verstärkt“.

    Die Aufteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen ist nach wie vor ungleich verteilt, Franziska Giffey, SPD

    Frauen würden weiterhin „die meiste familiäre Sorgearbeit“ übernehmen, Väter wurden allerdings aufholen, sagte die SPD-Politikerin dem Berliner „Tagesspiegel“. Dass die Corona-Pandemie Frauen um Jahrzehnte zurückwerfen könne, glaubt sie nicht. „Diese Befürchtung ist in der Dimension übertrieben“, sagte die Bundesfamilienministerin. Corona werde den gesellschaftlichen Wandel nicht ungeschehen machen. Giffey will sich heute in Berlin zur Gleichstellungspolitik anlässlich des Internationalen Frauentags (8.März) äußern. Auch im Bundestag ist zu dem Thema eine Debatte geplant.

  • 3/5/21 4:01 AM
    Mindestens 17.000 Beschäftigte im Gesundheitswesen sind nach Angaben von Menschenrechtlern 2020 im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Impfung und der Schutz von Millionen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit hohen Infektionsrisiken in aller Welt müssten dringend beschleunigt und gewährleistet werden, fordern daher Amnesty International und der Gewerkschaftsverband UNI Global Union.

    Die Impfstoffe seien ungleich verteilt. Zehn wohlhabende Länder mit weniger als zehn Prozent der Weltbevölkerung hätten sich mehr als die Hälfte der Dosen gesichert, sagte Steve Cockburn von Amnesty International. Zugleich sei in über hundert Ländern noch keine Person geimpft. Medizinische Kräfte seien zu of ungeschützt geblieben.

    In den USA starben demnach mindestens 1.576 Beschäftigte in Pflegeheimen durch Covid-19-Erkrankungen. In Malaysia, Mexiko und den USA hätten Mitarbeiter, die Schutzausrüstung und Maßnahmen verlangten, Repressalien erlitten.
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