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Corona-Liveblog: RKI meldet 9997 Neuinfektionen und 394 weitere Todesfälle

Corona-Newsblog : RKI meldet mehr Neuinfektionen, aber weniger Tote als vor einer Woche

Das RKI meldet am Morgen 9997 Neuinfektionen und 394 weitere Todesfälle. Gute Nachricht: Seit in den Altenheimen in NRW mit dem Impfen begonnen wurde, ist die Zahl der aktiven Corona-Infektionen zurückgegangen. Alle Corona-News im Blog.

  • Die Gesundheitsämter haben dem RKI binnen eines Tages 9997 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 394 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Freitag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9113 Neuinfektionen und 508 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag am Freitagmorgen bundesweit bei 62,6 - und damit höher als am Vortag (61,7).
  • Seit dem Start der Impfungen in den Altenheimen in NRW ist die Zahl der aktiven Infektionen unter Bewohnern und Mitarbeitern rapide zurückgegangen. Den jüngsten Angaben aus dem Landesgesundheitsministerium zufolge waren zuletzt knapp 750 Bewohner und 430 Mitarbeiter stationärer Pflegeeinrichtungen mit dem Coronavirus infiziert - ein deutlicher Rückgang, der auf die wachsende Zahl von Geimpften in dieser Gruppe zurückzuführen sei.
    Auf dem Höhepunkt der Welle an Weihnachten galten noch weit über 5000 Heimbewohner als Corona-Patienten. Schon einen Monat später war die Zahl auf unter 4000 gesunken. Am 9. Februar wurden bereits weniger als 1000 Infizierte gezählt. Beim Personal ist die Entwicklung ähnlich deutlich rückläufig: Allein im vergangenen Monat ging die Zahl der aktiv infizierten Mitarbeiter in Pflegeheimen um drei Viertel zurück, wie aus den Angaben hervorgeht.
    Die Impfungen in den Pflegeheimen in NRW sind laut Landesregierung nahezu abgeschlossen: 180.000 Bewohner haben laut Robert Koch-Institut eine erste Imfpung erhalten, 130.000 hatten am Donnerstag bereits die zweite Dosis erhalten.
  • Kanzlerin Angela Merkel hat Hoffnungen auf sehr schnelle Lockerungen der Kontaktbeschränkungen mit der Einführung der Corona-Selbsttests gedämpft. Sie geht zudem davon aus, dass der EU-Impfpass bis zum Sommer entwickelt werden kann.
  • 2/26/21 5:14 AM
    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder will die Kontrollen an den Grenzen zu Österreich und Tschechien "so lange wie nötig" fortsetzen. Die Gefahr einer Verbreitung von Coronavirus-Mutanten aus Tschechien sowie dem österreichischen Bundesland Tirol sei "besonders hoch", sagte Söder dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Kritik der EU-Kommission an den Grenzkontrollen wies er erneut zurück. "Wenn die Kommission etwas für die Region tun will, würden wir uns über zusätzliche Impfdosen aus Brüssel freuen", merkte Söder an. I
  • 2/26/21 5:10 AM
    Die geplante Einmalzahlung von 150 Euro für Hartz-IV-Bezieher zum Ausgleich von Pandemie-Kosten wird von vielen Menschen als zu niedrig eingeschätzt. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Paritätischen Gesamtverbands nannten 54 Prozent der Teilnehmer diese Höhe unzureichend. 68 Prozent vertraten die Ansicht, dass Menschen mit geringen Einkommen in der Corona-Krise bisher insgesamt von der Bundesregierung nicht ausreichend unterstützt werden.
  • 2/26/21 5:03 AM
    Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, rechnet mit einer Überforderung der Impfzentren. "Wir werden in zwei Monaten sehr viel mehr Impfstoff in Deutschland haben, als die bisherigen Impfzentren verimpfen können", sagte er im Interview mit RTL/ntv laut redaktioneller Fassung. Montgomery ruft dazu auf, sich jetzt schon Gedanken über Transportwege zu Hausarztpraxen und die Impf-Infrastruktur machen
  • 2/26/21 4:53 AM
    Weltweit haben sich über 112,8 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Virus gestorben sind mehr als 2,6 Millionen, wie eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten ergibt. Am stärksten betroffen sind die USA mit über 28,4 Millionen Infektionen und 506.399 Toten.
  • 2/25/21 8:35 PM
    Auf ein Labor der Oxford Universität, in dem zu Covid-19 geforscht wird, ist einem Medienbericht zufolge ein Cyberangriff verübt worden. Es werde befürchtet, dass eine Hacker-Bande versuchen werde, Geheimnisse an den höchsten Bieter zu verkaufen, meldet der britische "Telegraph".
  • 2/25/21 8:22 PM
    Portugal hat seinen Corona-Notstand um zwei Wochen bis zum 16. März verlängert. Das Parlament in Lissabon billigte am Donnerstag einen entsprechenden Antrag von Präsident Marcelo Rebelo de Sousa. Das Staatsoberhaupt hatte zuvor sein Vorgehen wie immer mit der sozialistisch geführten Regierung abgestimmt. Ungeachtet der deutlichen Besserung der Lage in den vergangenen Wochen sei die Zeit für Lockerungen noch nicht gekommen, hatte Innenminister Eduardo Cabrita vor der Abstimmung erklärt.
  • 2/25/21 8:19 PM
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht angesichts der Zurückhaltung gegenüber dem Astrazeneca-Impfstoff Handlungsbedarf. „Wenn es so weitergeht, werden wir auf einem Berg von Astrazeneca-Impfdosen sitzenbleiben. Das kann niemand wollen bei einem Impfstoff, der gut schützt“, sagte der CSU-Vorsitzende dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). Natürlich sei es jetzt gut, Lehrer, Erzieher und die Polizei vorzeitig zu impfen. Aber es gebe unzählige Menschen, die sich impfen lassen wollten, jedoch noch lange nicht dran seien. „Sollte sich der Trend bei Astrazeneca fortsetzen, hat es keinen Sinn, dafür ständige neue Priorisierungen vorzunehmen. Sinnvoll wäre es dann, Astrazeneca gleich über die Ärzteschaft zu verimpfen. Denn wir sollten so rasch wie möglich alles verimpfen, was geht“, sagte Söder.
  • 2/25/21 8:13 PM
    Die EU ist nach Angaben von Kommissionschefin Ursula von der Leyen auf gutem Wege, bis Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen in der Staatengemeinschaft ein Impfangebot machen zu können. Das seien 255 Millionen Menschen, sagt sie nach einer Videokonferenz mit den EU-Staats- und Regierungschefs.
  • 2/25/21 7:50 PM
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich angesichts der Hinweise darauf, dass schon die Erstimpfung gegen das Coronavirus einen guten Schutz bietet, zu einer Änderung der Impfstrategie bereit erklärt. „Ich bin auch offen dafür, bei den weniger gefährdeten Personen vom bisherigen Impfschema abzuweichen und zunächst so vielen Menschen wie möglich die Erstimpfung zu verabreichen“, sagte der SPD-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag-Ausgabe). Niedersachsen hatte für die Zweitimpfung Dosen auch mangels Vertrauens in die Zuverlässigkeit der Impfstofflieferungen lange strikt zurückgehalten.
  • 2/25/21 7:50 PM
    Die EU-Staats- und Regierungschefs sind sich nach eigenen Angaben einig, dass strenge soziale Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie vorerst weiter nötig sind. Auch nicht unbedingt notwendige Reisen innerhalb der Staatengemeinschaft müssten eingeschränkt bleiben, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung nach einer Videokonferenz. "Die epidemiologische Lage ist nach wie vor ernst, und die neuen Varianten stellen zusätzliche Herausforderungen dar. Wir müssen daher strenge Beschränkungen beibehalten und gleichzeitig die Bemühungen zur beschleunigten Bereitstellung von Impfstoffen verstärken."
  • 2/25/21 7:18 PM
    Die Kanzlerin fordert von den Ländern, erst Erfahrungen mit den Auswirkungen von Selbsttests und deren Qualität zu machen, bevor man deren Einsatz an Lockerungsschritte knüpft. Man müsse sehen, ob man einen Puffer erhalte, der Öffnungen auch oberhalb einer Inzidenz von 35 möglich mache, sagt sie. Es könne nicht sein, dass man erst öffne und dann schaue, ob die Tests die nötige Sicherheit gegen einen Anstieg der Infektionen brächten.
  • 2/25/21 7:13 PM
    Merkel erwartet, dass die EU-Staaten innerhalb von drei Monaten digitale Impfpässe entwickelt haben. Man sei sich im Kreis der 27 Regierungen einig gewesen, dass dieser Impfpass zum Reisen derzeit angesichts der geringen Impfzahlen noch gar keine Rolle spielen, man müsse sich aber vorbereiten. Dennoch werde es auch danach so sein, dass der Impfpass alleine nicht darüber bestimme, wer reisen könne. Dazu könnten auch Tests beitragen. Merkel verweist auf Kinder, die sich derzeit gar nicht impfen lassen könnten.
  • 2/25/21 7:12 PM
    Merkel schließt Grenzkontrollen zu Frankreich gegenwärtig aus. "Grenzkontrollen stehen zurzeit nicht auf der Tagesordnung", sagt Merkel nach dem ersten Tag des virtuellen EU-Gipfels.
  • 2/25/21 7:10 PM
    Bundeskanzlerin Angela Merkel stellt die Bevölkerung in der Europäischen Union auf eine lange Dauer womöglich erforderlicher Impfungen ein. Wegen der Mutationen könne es sein, dass "wir über längere Jahre immer in der Lage sein müssen zu impfen", sagt Merkel nach Abschluss des ersten Tages des virtuellen EU-Gipfels. In der EU seien derzeit besonders Tschechien, die Slowakei und Ungarn von der britischen Mutation betroffen.
  • 2/25/21 7:07 PM
    Der EU-Sondergipfel zur Corona-Krise ist am Donnerstagabend zu Ende gegangen. Dies teilte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mit. Vorrangig war es bei dem Gipfel darum gegangen, wie die Corona-Impfungen beschleunigt und die gefürchteten Virusvarianten bekämpft werden können. Debattiert wurde zudem über die Einführung eines gemeinsamen EU-Impfpasses in Verbindung mit möglichen Vorteilen beim Reisen.
  • 2/25/21 6:58 PM
    Nur wenn sie eng anliegen, bieten sie hohen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Doch genau das ist das Problem bei vielen FFP2-Masken, zeigt Stiftung Warentest. Was heißt das für Nutzer?
  • 2/25/21 6:20 PM
    Frankreichs Ministerpräsident Jean Castex schließt angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen schärfere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus nicht aus. Denkbar wären ab Anfang März etwa Lockdowns an den Wochenenden in Paris und anderen besonders betroffenen Departements. Ein landesweiter Lockdown stehe aber nicht zur Debatte. Gesundheitsminister Olivier Veran sagt, im Verlauf der letzten Woche habe Frankreich sämtliche Fortschritte eingebüßt, die es in den zwei Wochen davor bei der Bekämpfung der Pandemie gemacht habe. Grund sei die Ausbreitung der ansteckenderen Virusmutationen. Allein am Donnerstag seien etwa 25.000 Neuinfektionen bestätigt worden, 3000 mehr als vor einer Woche.
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