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Corona-Liveblog: RKI meldet 29.426 Neuinfektionen - Sieben-Tage-Inzidenz bei 160,1

Corona-Newsblog : RKI meldet 29.426 Neuinfektionen - Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 160,1

Das RKI meldet 9.019 mehr Neuinfektionen als am Donnerstag vor einer Woche. Berlins Regierender Bürgermeister schlägt Beratungen zur Impfkampagne vor. Nordrhein-Westfalens Schüler sollen ab Montag wieder im Wechselmodell in die Klassenzimmer zurückkehren. Alle Entwicklungen im Newsblog.

  • Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet bundesweit binnen 24 Stunden 29.426 Neuinfektionen. Das sind 9.019 Fälle mehr als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt im Vergleich zum Vortag von 153,2 auf 160,1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben.
    293 Patientinnen und Patienten sind in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

    In seinem aktuellen Lagebericht von Mittwochabend schreibt das RKI: «Nach einem vorübergehenden Rückgang der Fallzahlen über die Osterfeiertage setzt sich der starke Anstieg der Fallzahlen fort.» Rund um die Osterfeiertage war laut RKI weniger getestet und gemeldet worden. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 20407 Neuinfektionen und 306 neue Todesfälle verzeichnet.

    Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 1,11 (Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 111 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.
  • Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat Beratungen zwischen Bund und Ländern zum Thema Impfen vorgeschlagen. Ihm sei wichtig, jenseits der Diskussion um das Infektionsschutzgesetz sehr schnell wieder im Rahmen der Ministerpräsidenten mit dem Kanzleramt und dem Bundesgesundheitsminister zusammenzukommen.
  • Die Schüler in Nordrhein-Westfalen sollen ab Montag wieder in die Klassenzimmer zurückkehren dürfen - in einem Wechselmodell. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Düsseldorf am Mittwoch aus Koalitionskreisen. In dieser Woche waren die meisten Schüler direkt nach Ende der Osterferien wegen ansteigender Corona-Zahlen wieder im Distanzunterricht zu Hause. Details der Neuregelung wollte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Nachmittag (15.00 Uhr) vorstellen.
  • 4/15/21 3:55 AM
    Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller verteidigt bei Markus Lanz im ZDF seine Haltung zur 'Notbremse'.
  • 4/15/21 3:31 AM
    Experten im Bundeskanzleramt haben laut einem Medienbericht rechtliche Bedenken gegenüber der Notbremse des Bundes zur Eindämmung der Pandemie. Mehrere Referate des Kanzleramts stellten laut einem Bericht der "Bild" die Verhältnismäßigkeit der geplanten nächtlichen Ausgangssperre in Frage.

    In einem Vermerk von Anfang März erklärte dem Bericht zufolge eine Rechtsexpertin des Gesundheitsreferats, die "grundsätzliche Geltung einer nächtlichen Ausgangssperre" sei mit Blick auf die "Verhältnismäßigkeit" und die "derzeit nicht belegte Wirksamkeit" problematisch und vor Gericht als rechtswidrig eingestuft worden.
  • 4/15/21 3:15 AM
    In der FDP wird der Ruf nach einer Lockerung der Ladenöffnungszeiten lauter. Der stationäre Einzelhandel sei von der Coronakrise hart getroffen worden. "Eine Entzerrung der Einkaufszeiten würde insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel zu einer geringeren Personendichte in den Läden führen und wäre daher auch für den Infektionsschutz hilfreich", sagt der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer dem "Handelsblatt".
    Eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten sei auch deshalb "überfällig", damit der klassische Einzelhandel gegen den Onlinehandel bestehen könne.
  • 4/15/21 1:34 AM
    Argentinien hat für weite Teile des Landes wieder strenge Coronamaßnahmen verhängt: Im Großraum Buenos Aires gilt ab Freitag von 20 Uhr bis 6 Uhr eine Ausgangssperre, teilte Präsident Alberto Fernández mit. Soziale, sportliche, kulturelle und religiöse Veranstaltungen in geschlossenen Räumen werden untersagt. Schulen und Kindergärten schließen bis Ende April. In der Metropolregion leben etwa 14,8 Millionen Menschen, rund 37 Prozent der argentinischen Gesamtbevölkerung.

    Die Zahl der Neuinfektionen hatte Anfang der Woche in dem südamerikanischen Land mit mehr als 27.000 Corona-Fällen einen neuen Höchstwert erreicht. Am Mittwoch wurden 368 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Über 58.500 Patienten sind seit Pandemiebeginn an oder mit Covid-19 gestorben.
  • 4/14/21 11:16 PM
    Trotz Pandemie blicken die Deutschen einer Umfrage zufolge optimistisch in die Zukunft. Das Opaschowski Institut für Zukunftsfragen befragte zu drei Zeitpunkten während der Pandemie je 1.000 Personen ab 14 Jahren. „Bei einem Großteil der Bevölkerung überwiegt nach wie vor die positive
    Einstellung zum Leben“, sagte Horst Opaschowski dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

    Männer und Ostdeutsche waren demnach im Februar/März mit jeweils 88 Prozent etwas optimistischer als Frauen und Westdeutsche (je 86). 14- bis 24-Jährige sind mit 91 Prozent besonders zukunftsfreudig.

    Die mentale Stärke überrascht. Mit der Dauer der Pandemie werden eher neue Kräfte freigesetzt: Statt Angst und Pessimismus herrschen Ausdauer, Zuversicht und Hoffnung vor.
    Horst Opaschowski, Zukunftsforscher

    Subjektiv wachse die Hoffnung, obwohl es den Menschen objektiv nicht wesentlich besser ginge, sagte der Zukunftsforscher.

  • 4/14/21 11:10 PM
    Nach der vorübergehenden Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson in den USA will die US-Gesundheitsbehörde CDC mehr Informationen sammeln. Das entschied ein Beratergremiums bei einem Notfalltreffen. In etwa einer Woche solle es ein weiteres Treffen geben, hieß es.

    Die CDC und die Arzneimittelbehörde FDA hatten am Dienstag eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen, nachdem in den USA sechs Fälle von Sinusvenenthrombosen erfasst worden waren. Die Aussetzung sei aus einem „Übermaß an Vorsicht“ empfohlen worden, hieß es. Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson verzögerte daraufhin den Marktstart seines Impfstoffs in Europa und setzte auch alle derzeit laufenden Studien mit Impfungen mit dem Wirkstoff vorübergehend aus.

  • 4/14/21 6:22 PM
    Der US-Pharmakonzern Moderna geht nach eigenen Angaben nicht davon aus, die Produktion seines Corona-Impfstoffs in den kommenden Monaten deutlich beschleunigen zu können. Dies sei unwahrscheinlich, sagt Moderna-Chef Stephane Bancel während einer Schalte mit Investoren. Der Konzern erwarte aber, seine Herstellungskapazitäten im kommenden Jahr erheblich ausweiten zu können. 2021 sei Moderna weiter auf Kurs, zwischen 700 Millionen und eine Milliarde Dosen auszuliefern.
  • 4/14/21 4:55 PM
    Der Entwickler des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V hat am Mittwoch betont, dass sein Vakzin keine Blutgerinnsel verursache. "Eine umfassende Analyse der unerwünschten Ereignisse während der klinischen Studien und im Verlauf der Massenimpfungen mit dem Sputnik V-Impfstoff ergab, dass es keine Fälle von Hirnvenen- und Sinusthrombosen gab", erklärte das staatliche Gamaleja-Zentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie, das den Impfstoff entwickelt hatte.

    Sputnik V ist wie die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson ein Vektor-Impfstoff. Dennoch gebe es große Unterschiede, betonte das Zentrum. Nach Impfungen mit den Präparaten von Astrazeneca und Johnson & Johnson

  • 4/14/21 3:57 PM
    Nordrhein-Westfalen sieht keine Probleme mit der nötigen Umstellung der Zweitimpfung von Astrazeneca-Erstimpflingen auf Biontech oder Moderna. "In NRW gibt es keinen Impfstopp wie in Brandenburg", teilt ein Sprecher des Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. Da Astrazeneca zukünftig nur noch an die Hausarztpraxen geliefert werde und das Land keine Lieferung dieses Impfstoffes mehr erwarte, liege der Fokus der Impfungen in Nordrhein-Westfalen ohnehin auf Biontech und Moderna. "Die Zweitimpfungen bei Astrazeneca können nach jetzigem Planungsstand mit einem mRNA-Impfstoff ersetzt werden." Die Termine für Biontech-Erstimpfungen, insbesondere der Personengruppen Ü70, könnten daher beibehalten werden.
  • 4/14/21 3:51 PM
    Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat Beratungen zwischen Bund und Ländern zum Thema Impfen vorgeschlagen. Ihm sei wichtig, jenseits der Diskussion um das Infektionsschutzgesetz sehr schnell wieder im Rahmen der Ministerpräsidenten mit dem Kanzleramt und dem Bundesgesundheitsminister zusammenzukommen, um die Impfsituation zu besprechen, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Mittwoch im Interview des Fernsehsenders Welt.

    „Wir haben über die Impfstofflieferung zu sprechen, wir haben darüber zu sprechen, wie wir mit den Geimpften umgehen, ob so wie mit den Getesteten“, sagte Müller. „Wir haben darüber zu sprechen, wie wir die Haus- und Betriebsärzte noch besser einbinden, um schneller zu werden.“ Es gebe bei dem Thema viele offene Punkte. „Und jenseits der anderen Gesetzesberatung hoffe ich sehr, dass wir das mit der Kanzlerin verabreden können und uns schnell zum Thema Impfen verständigen.“

    Müller wies grundsätzliche Kritik an den Bund-Länder-Beratungen zurück: „Ich fand ja, dass wir es im Rahmen der MPK ganz gut gemacht haben“, sagte er. „Wir sind 20 Mal zusammen gekommen im vergangenen Jahr. Und der Bundestag hat nicht ein einziges Mal gesagt, dass er zusammenkommen will, um irgendetwas ganz anders zu beschließen. Das heißt, der grundsätzliche Weg war zwischen uns ganz gut verabredet.“

  • 4/14/21 3:23 PM
    Italien stoppt vorerst die Verteilung des Vakzins von Johnson & Johnson (J&J) nach dem Auftreten seltener Thrombosefälle. Die erste Lieferung des Mittels sei in Italien am Dienstag eingetroffen, die Dosen würden aber zunächst nicht an die regionalen Impfzentren weitergeleitet, teilt die zuständige Behörde mit. Nach Meldungen über Thrombosefälle hatten die US-Behörden am Dienstag empfohlen, das Vakzin in den Vereinigten Staaten vorerst nicht weiter einzusetzen. Daraufhin erklärte J&J, die Auslieferungen in Europa "proaktiv" zu verzögern. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA war schon zuvor Berichten über Thrombosefällen nachgegangen. Sie empfahl am Mittwoch, ungenutzte Dosen zu lagern, bis sie entschieden hat, ob regulatorische Maßnahmen nötig sind.
  • 4/14/21 2:54 PM
    Die Niederlande werden den Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson vorerst nicht anwenden. Zunächst müsse mehr über mögliche Thrombosen bekannt sein, wie Gesundheitsminister Hugo de Jonge am Mittwoch in Den Haag mitteilte. Die USA hatten zuvor die Impfung mit dem Präparat ausgesetzt nach einigen Fällen von Blutgerinnseln in Hirnvenen. Der Hersteller hatte auch EU-Staaten empfohlen, bereits gelieferte Dosen nicht zu nutzen.

    Der Minister will nun das Gutachten der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) abwarten. Die EMA kündigte an, dass sie die Prüfung der Fälle beschleunige. Die Behörde will nächste Woche ein Gutachten vorlegen. Die Niederlande haben bisher 80.000 Dosen des Impfstoffes bekommen. Es ist der einzige in der EU zugelassene Corona-Impfstoff, bei dem nur eine Dosis gespritzt wird.

  • 4/14/21 2:40 PM
    Die Schweiz lockert die Beschränkungen weiter. Ab Montag dürfen Restaurants ihre Terrassen wieder öffnen. Auch Veranstaltungen mit Publikum seien dann erlaubt, etwa in Sportstadien, Kinos, Theatern und Konzertsälen. Die Besucher-Zahl dürfe draußen 100 Personen und in Innenräumen 50 Personen nicht überschreiten. An Hochschulen könne der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden. Wirtschaftsvertreter hatten in den vergangenen Tagen Öffnungsschritte gefordert, obwohl die Schweiz beim Impftempo den Nachbarländern wie Deutschland hinterher hinkt.
  • 4/14/21 2:21 PM
    Auch Schweden setzt Impfungen mit dem Mittel des US-Herstellers Johnson & Johnson aus. Man werde von einem Einsatz absehen, bis die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) ihre Prüfung abgeschlossen habe, teilt das Gesundheitsamt mit. Das Mittel ist in Schweden bislang nicht verimpft worden.
  • 4/14/21 2:19 PM
    Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) wünscht sich, dass Lehrerinnen und Lehrer auch der weiterführenden Schulen beim Impfen gegen das Coronavirus vorgezogen werden. Zurzeit sei noch nicht absehbar, wann etwa Gymnasialkräfte in NRW geimpft werden könnten, antwortete Gebauer am Mittwoch bei einer Pressekonferenz auf eine entsprechende Frage. Eine höhere Priorisierung gelte derzeit nur für die Lehrer an Grund- und Förderschulen, weil diese den gebotenen Corona-Abstand oft nicht einhalten könnten.

    Es gibt in diesem Zusammenhang keine Anzeichen dafür, dass die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen hier vorgezogen werden“, sagte Gebauer. „Gleichwohl, das darf ich sagen, dass ich mir natürlich als Bildungsministerin und verantwortlich nicht nur für die Lehrkräfte, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler hier ein Vorziehen auch der Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen wünsche, weil wir natürlich auch darüber den Unterrichtsbetrieb sicherer gestalten können.“
  • 4/14/21 2:12 PM
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält die Bundes-Notbremse im Kampf gegen die dritte Crona-Welle für nicht außreichend. Notwendig seien laut Söder etwa flexibleres Impfkonzept, um die Geschwindigkeit durch einen Bürokratieabbau zu erhöhen.
  • 4/14/21 1:57 PM
    Frankreich hält an der Impfung mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson fest. Es würden, wie geplant, Menschen im Alter von über 55 Jahren geimpft, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Paris. Eine erste Lieferung mit rund 200.000 Impfdosen sei im Land bereits eingetroffen.
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