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Corona-Liveblog: RKI meldet 15.974 neue Infektionen und 1148 Todesfälle

Corona-Newsblog : RKI meldet 15.974 Neuinfektionen und 1148 neue Todesfälle

In Deutschland steigt die Zahl der Corona-Infizierten um 15.974 auf 2.068.002. Das Robert-Koch-Institut meldet 1148 neue Todesfälle. Bund und Länder haben sich auf eine Fortführung des Lockdowns bis zum 14. Februar geeinigt. Alle Corona-News im Newsblog.

  • Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 15.974 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 1148 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das RKI am Mittwochmorgen bekanntgab. Vor genau einer Woche hatte das RKI 19.600 Neuinfektionen und 1060 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.
  • Der bis Ende Januar befristete Lockdown wird angesichts weiter hoher Infektions- und Todeszahlen bis Mitte Februar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Dienstag bei ihrer Schaltkonferenz beschlossen. Zugleich vereinbarten sie, die Maskenpflicht zu verschärfen. So müssen künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften sogenannte OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden. Normale Alltagsmasken sind dort dann nicht mehr zugelassen.

    Bund und Länder wollen außerdem einen weitgehenden Anspruch der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Homeoffice einführen. Künftig müssen Arbeitgeber ihren Beschäftigten das Arbeiten von zu Hause aus überall dort ermöglichen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Dazu soll das Bundesarbeitsministerium eine Verordnung erlassen. Die Regelung ist bis zum 15. März befristet.

    Besonders lang wurde über das weitere Vorgehen bei den Schulen diskutiert. Vereinbart wurde, dass auch sie bis zum 14. Februar grundsätzlich geschlossen bleiben beziehungsweise die Präsenzpflicht ausgesetzt ist. Dies soll restriktiv umgesetzt werden. In Kindertagesstätten soll analog verfahren werden.

    Dokumentation: Die Beschlüsse als PDF zum Download.

  • 1/20/21 7:22 AM
    Die zuerst in Großbritannien entdeckte Corona-Mutante hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation inzwischen in mindestens 60 Ländern ausgebreitet. Innerhalb einer Woche sei die Virus-Variante damit in zehn weiteren Staaten entdeckt worden, teilte die WHO am Mittwoch mit. Die Mitte Dezember erstmals nachgewiesene Mutation B.1.1.7 gilt als 50 bis 70 Prozent ansteckender als das Virus in seiner bisherigen Form.
  • 1/20/21 7:22 AM
    Die chinesischen Behörden haben am Mittwoch wegen der Entdeckung einer Handvoll Corona-Fälle einen Lockdown über Teile der Hauptstadt Peking verhängt. Die Menschen in den fünf betroffenen Stadtvierteln wurden angewiesen, zu Hause zu bleiben. Unter anderem wurde der südliche Bezirk Daxing abgeriegelt, in dem allein 1,6 Millionen Menschen leben, die nun die Stadt nicht mehr verlassen dürfen.

    Anfang Januar waren in der Provinz Hebei, die Peking umgibt, mehrere Corona-Infektionen aufgetreten. Im Zuge dessen wurde die Provinzhauptstadt Shijiazhuang sowie weitere Metropolen abgeriegelt.
  • 1/20/21 7:10 AM
    In Israel sind erstmals mehr als 200 000 Corona-Impfungen am Tag verabreicht worden. Gleichzeitig verlängert das kleine Land am Mittelmeer seinen Lockdown angesichts eines Allzeithochs von Neuinfektionen um weitere zehn Tage. Die Beschränkungen sollen nun bis Ende des Monats gelten, wie die Regierung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Dienstagabend beschloss.
  • 1/20/21 7:04 AM
    Ein Blick auf die Corona-Zahlen in NRW am Mittwochmorgen verrät: Erstmals seit Wochen liegt die Inszidenz in allen Städten und Kreisen in NRW unter 200. Bielefeld ist außerdem nicht länger die am meisten betroffene Stadt. Die aktuellen Zahlen im Überblick:
  • 1/20/21 6:10 AM
    Das nordrhein-westfälische Kabinett soll heute über die konkrete Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Krise beraten. Nach mehrstündigen Beratungen der Länderchefs mit der Kanzlerin hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) aber am Dienstagabend bereits angekündigt, dass es im Bildungsbereich vorerst bei den bisherigen Regelungen bleiben solle. Entscheidungen über Schulpolitik und Kitas sind prinzipiell Ländersache. Im Grundsatz bedeutet der Bund-Länder-Beschluss laut Laschet, auch in NRW bis zum 14. Februar weiterhin keinen Präsenzunterricht in den Schulen anzubieten. Gleichwohl werde die Landesregierung die Entwicklung der Corona-Infektionslage ständig beobachten und das weitere Vorgehen mit den Verbänden und Nachbarländern abstimmen. Wenn plötzlich etwas Anderes möglich wäre, werde neu entschieden. Zurzeit könne er aber noch kein Signal der Öffnung geben. Auch für die Kitas in NRW gelte die bisherige Strategie, sie im „eingeschränkten Pandemiebetrieb“ weiter offen zu halten.

  • 1/20/21 4:40 AM
    "Diese Werte müssen für alle transparent und klar sein."
    Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) fordert eine bundesweit geltende sogenannte Corona-Ampel, um einheitliche Reaktionen auf die Corona-Pandemie festzulegen. Ziel der Ampel sei es aufzuzeigen, ab welchem Grenzwert bei den Infektionszahlen welche Maßnahmen eingeführt werden, sagte Ramelow am Dienstag nach der Bund-Länder-Beratungen in Erfurt. Thüringen ließ dazu eine Protokollnotiz im Beschluss von Bund und Ländern festhalten. Demnach sollen bei einem Inzidenzwert ab 35 Infektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner Abstands- und Hygieneregeln umgesetzt werden. Ab einer Inzidenz von 50 sollen Maßnahmen wie die Schließung von Läden und Geschäften greifen. Ab einer Inzidenz von 400 soll der Katastrophenfall ausgerufen werden.
  • 1/20/21 4:22 AM
    Nach dem Debakel mit der Maskenlieferung der Firma van Laack bereitet das Land NRW erneut eine Ausschreibung für die Belieferung mit 1,25 Millionen Alltagsmasken für die Polizei aus. Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) will seine Entscheidung für den Zuschlag laut den Ausschreibungsunterlagen neben Liefertermin und Preis auch an der Anzahl der möglichen Waschvorgänge fest machen.
  • 1/20/21 4:12 AM
    Auch in der Talkrunde bei "Markus Lanz" ging es um die Beschlüsse des Corona-Gipfels. Mit dabei waren drei Gäste aus NRW:
  • 1/20/21 2:30 AM
    "Ich glaube nicht, dass eine Produktion in Amerika ausfallen würde."
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zu der überraschenden Ankündigung von Pfizer, die Produktion in seinem Werk in Belgien vorübergehend etwas herunterzufahren. In der Folge werden alle europäischen Staaten in den kommenden Wochen etwas weniger BioNTech/Pfizer-Impfstoff ausgeliefert bekommen. Söder dringt auf eine größere Produktion von Corona-Impfstoffen in Deutschland, um mehr Versorgungssicherheit zu erhalten. "Deshalb sind die Bemühungen, Impfstoffe in Deutschland zu produzieren so besonders wichtig", fügt der CSU-Chef hinzu.
  • 1/20/21 1:35 AM
    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) fordert eine massive Home Office-Nutzung und kündigt Kontrollen an. Arbeitgeber warnte er in „Bild live“ am Dienstagabend davor, die Möglichkeit zum Homeoffice willkürlich abzusagen. „Sie müssen klar sagen, wo es geht - und auch, wo es nicht geht. Wo es möglich ist, sollen sie es ermöglichen und das wird im Zweifelsfall auch von Arbeitsschutzbehörden überprüft.“ Von den Beschäftigten erwarte die Regierung, dass sie das Homeoffice im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Anspruch nähmen.
  • 1/20/21 1:00 AM
    Mehr als 20 Prozent seiner Bevölkerung hat Israel schon geimpft - und einen neuen Höchststand an Neuinfektionen erreicht. Nun verlängert die israelische Regierung die Anfang Januar verschärften Maßnahmen.
  • 1/20/21 12:44 AM
    Am Lincoln Memorial in Washington hat der künftige US-Präsident Joe Biden mit seiner Vize-Präsidentin Kamala Harris der 400.000 Corona-Toten der USA gedacht. Menschen im ganzen Land schlossen sich mit Lichterzeremonien an.
  • 1/20/21 12:26 AM
    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet allein im Januar mit deutlichen Spuren des Lockdowns im Bruttoinlandsprodukt. "Wir haben berechnet, dass durch diesen zweiten Lockdown bis Ende Januar die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr 1,8 Prozent weniger beträgt – also knapp 60 Milliarden Euro weniger Wirtschaftsleistung", sagt DIW-Chef Marcel Fratzscher im Online-Portal der "Bild"-Zeitung. Nach seinen Angaben hat das DIW noch nicht berechnet, um welche Summe die Verluste durch die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar steigen.
  • 1/20/21 12:04 AM
    Am Donnerstag befasst sich ein virtueller EU-Gipfel mit der Pandemie-Lage. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte an, sich dabei für ein möglichst einheitliches Vorgehen einzusetzen. Zugleich schloss sie abhängig von der Lage neuerliche Grenzschließungen innerhalb Europas nicht aus: "Man muss auch zum Äußersten bereit sein, dass man wieder Grenzkontrollen macht."
  • 1/19/21 11:48 PM

    Warum dauern die Corona-Gipfel-Debatten so lange?


    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther führt dies auch auf den Beratungsbedarf von Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) zurück. Merkel sei sich "nicht zu schade dafür, in jeder Detaildiskussion nicht nur eine Meinung zu haben, sondern auch in allen Themen extrem tief drin zu sein", sagte Günther am Dienstagabend in Kiel. Damit habe sie auch "persönlichen Anteil" daran, dass sehr lange debattiert werde. Es sei bei den Beratungen "sehr in den Details diskutiert" worden, sagte Günther. Er selbst finde aber auch, dass "man das als Ministerpräsident mal machen muss". Am Dienstag hatten Bund und Länder mehr als sieben Stunden lang über neue Vorgaben debattiert.
  • 1/19/21 11:16 PM
    „Wir befinden uns in einem hoffnungsvollen Moment, aber auch in einem kritischen Moment der Pandemiebekämpfung.“
    Trotz der zwischenzeitlichen Erfolge bei der Bekämpfung der Corona-Infektionszahlen betont NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen. Es gehe mit den jetzt beschlossenen Maßnahmen darum, die „explosionsartige Verbreitung“ der zuerst in Großbritannien aufgetretenen Corona-Mutation zu verhindern. Die bisherigen Corona-Beschränkungen müssten angesichts der Corona-Mutation B 1.1.7 bis zum 14. Februar verlängert werden. Die aktuelle „Dynamik der Pandemie“ erfordere neue Antworten und flexibles Handeln.
  • 1/19/21 9:58 PM
    Armin Laschet hat sich zuversichtlich über die Erfolgsaussichten der Verlängerung der Lockdown-Maßnahmen gezeigt. "Wenn wir jetzt noch einmal Verzicht leisten, haben wir die Chance, bald zu einer Rückkehr zur Normalität zu kommen", sagte Laschet. Dabei versprach er, "sobald die Infektionslage es zulässt", werde damit begonnen, die derzeitigen Grundrechtseingriffe wieder zurückzunehmen.
  • 1/19/21 9:55 PM
    Und schon plant ein Bundesland, die Schulen früher zu öffnen: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) will bereits in der kommenden Woche prüfen, ob Grundschulen und Kitas schon ab Anfang Februar schrittweise wieder öffnen können. "Wenn die Infektionslage es zulässt", wolle Baden-Württemberg eine vorsichtige Öffnung angehen, sagte Kretschmann kurz nach dem Ende des Corona-Gipfels von Bund und Ländern. Bei der Schalte hatten sich Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eigentlich darauf verständigt, dass Schulen und Kitas bis zum 14. Februar geschlossen bleiben sollen. Weiterführende Schulen sollen in Baden-Württemberg nach Kretschmanns Angaben weiterhin geschlossen bleiben.
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