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Corona-Liveblog: NRW-Schulen bleiben bis zum 12. Februar beim Distanzunterricht

Corona-Newsblog : NRW-Schulen bleiben bis zum 12. Februar beim Distanzunterricht

Der Distanzunterricht an NRW-Schulen wird bis zum 12. Februar fortgesetzt. Das hat NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer am Mittag klargestellt. Damit folgt das Land den Beschlüssen der jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse. Alle Corona-News im Blog.

  • In allen Jahrgangsstufen werde bis voraussichtlich zum 12. Februar der Distanzunterricht durchgeführt, erklärt Gebauer. So werde der Beschluss der Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen mit der Kanzlerin konsequent umgesetzt, erklärte Gebauer.
  • NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer informiert am Dienstagmittag über den aktuellen Stand beim Unterricht und dem Schulgeschehen in der Corona-Pandemie. Hier gibt es die wichtigsten Aussagen der Ministerin im Blog.

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Hersteller von Corona-Impfstoffen aufgefordert, ihre Lieferverpflichtungen zu erfüllen. Europa habe "Milliarden investiert, um die Entwicklung der weltweit ersten Covid-19-Impfstoffe zu unterstützen", sagte von der Leyen am Dienstag in ihrer per Video übertragenen Rede für das Weltwirtschaftsforum. "Und jetzt müssen die Firmen liefern, sie müssen ihre Verpflichtungen einhalten."
  • 1/26/21 12:40 PM
    Gebauer habe die Entscheidung, den Distanzunterricht vorerst bis Mitte Februar nach Diskussionen mit den Verbänden getroffen. "In einer solchen Zeit ist ein solcher Schulterschluss wichtig", betont die Ministerin.
  • 1/26/21 12:39 PM
    Der für den Distanzunterricht geschaffene Rechtsrahmen sei in der Corona-Pandemie Gold wert, so Gebauer weiter. "Es ist gut und richtig, dass der Distanzunterricht bei uns in NRW gut funktioniert. Der Präsenzunterricht bleibt natürlich erste Wahl, aber so leisten wir unseren Beitrag zum Infektionsschutz und zur Bekämpfung der Pandemie.
  • 1/26/21 12:35 PM
    Die FDP-Politikerin beginnt ihr Statement: "Wir freuen uns über eine Beruhigung des Infektionsgeschehen." In NRW gebe es eine beherrschbare Situation, die Corona-Mutationen würden bereiten allerdings Sorgen, so Gebauer. Dann spricht sie über eine mögliche Öffnung von Schulen. "Wir brauchen mit Blick auf die Mutationen noch etwas Zeit".
  • 1/26/21 12:20 PM
    Am Berliner Vivantes Humboldt-Klinikum sind zwei weitere Fälle der britischen Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Insgesamt seien damit 24 Fälle bekannt, darunter 14 Patienten und 10 Mitarbeiter. Das sagte der Leiter des Gesundheitsamts Reinickendorf, Patrick Larscheid, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Er sprach von einer „erfreulichen Nachricht“, denn es stünden momentan keine weiteren Testergebnisse aus. Es waren rund 1700 Mitarbeiter und mehr als 500 Patienten untersucht worden.
  • 1/26/21 11:52 AM
    Der international bekannte Wintersportort St. Anton am Arlberg hat die Anreise meist junger Menschen als angebliche Arbeitskräfte kritisiert. „Die kommen unter dem Deckmantel der Arbeitssuche“, sagte Bürgermeister Helmut Mall am Dienstag auch mit dem Blick auf Vermieter, die ihr Quartier zur Verfügung stellten. Insgesamt geht Mall von mehr als 100 Angereisten aus, die nicht wirklich auf Jobsuche sind. Viele von denen, die trotz der verpflichtenden Corona-Quarantäne aus Deutschland, Dänemark, Schweden und anderen europäischen Ländern anreisten, seien später auf den Skipisten anzutreffen. Dort bildeten sie teils größere Gruppen. „Das wollen wir nicht“, so der Bürgermeister. Die 2500 Einwohner des vom Tourismus abhängigen Orts hätten große Sorge, falls sich das Coronavirus in der Gemeinde ausbreiten sollte. „Wir wollen einen touristischen Schaden abwenden“, sagte Mall.

  • 1/26/21 11:22 AM
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat laut einem „Bild“-Bericht in einer internen Videokonferenz mit Fraktionschefs der Union aus Bund und Ländern das Management in der Corona-Krise deutlich kritisiert. „Uns ist das Ding entglitten. Wir müssen noch strenger werden, sonst sind wir in 14 Tagen wieder da, wo wir waren“, soll sie Teilnehmern zufolge am Sonntag gesagt haben. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet.

    Auch die Auslandsreisen vieler Deutscher habe sie kritisiert, berichtete das Blatt. Weihnachten seien jeden Tag 50 000 Menschen auf die Kanaren und die Malediven geflogen. „Warum können wir die Reisen nicht verbieten?“, soll die Regierungschefin gefragt haben. Man müsse „den Flugverkehr so ausdünnen, dass man nirgendwo mehr hinkommt“, sagte Merkel nach Angaben von Zuhörern der Schalte. Sie fügte auch an, Deutschland brauche ein härteres Grenzregime.
  • 1/26/21 11:12 AM
    Nach Ansicht von Grünen-Chefin Annalena Baerbock vernachlässigt die Bundesregierung in ihrer Corona-Politik die Interessen von Kindern. "Kinder kommen in dieser Pandemie immer zu kurz, und das darf nicht so weitergehen", sagt sie der "Augsburger Allgemeinen". "Jedes fünfte Kind in Deutschland hat in den vergangenen Wochen überhaupt keinen Zugang zur Bildung gehabt. (...) Bei den Grundschülern haben manche das ABC vergessen, bei anderen ist komplett die Tagesstruktur weggebrochen." Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) stehle sich aus der Verantwortung. Als Sofortmaßnahme müssten Lehramtsstudenten als Krisenhelfer eingesetzt werden. Der Bund müsse dafür Geld zur Verfügung stellen.
  • 1/26/21 11:03 AM
    CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hält es angesichts der andauernden Corona-Pandemie für möglich, dass auch 2022 mehr Schulden gemacht werden müssen als die Schuldenbremse erlaubt. "Möglicherweise werden wir bei der Haushaltsaufstellung 2022 noch mehr Kredite benötigen", sagt er. Eine Grundgesetzänderung bei der Schuldenbremse lehnt er aber anders als Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) ab. Der Bundestag solle weiter jährlich entscheiden, ob die Schuldenbremse ausgesetzt werden müsse.
  • 1/26/21 10:50 AM
    Angesichts von neuen und stärker ansteckenden Virus-Mutationen fordern die Krankenhäuser umfangreichere Tests. Die Strategie müsse hier angepasst werden, das komplette Schließen von Häusern wie etwa in Berlin dürfe nur das letzte Mittel sein, sagt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum. Stattdessen müssten Patienten und Personal konsequent getestet werden: "Tag für Tag, wenn es sein muss." Dafür sollte es eine Vorgabe des Robert-Koch-Instituts (RKI) geben, die zusätzlichen müssten einschließlich von PCR-Tests dann auch bezahlt werden.
  • 1/26/21 10:36 AM
    Nach den schweren Corona-Ausschreitungen in den Niederlanden herrscht in Belgien Sorge, die Proteste könnten auf das eigene Land überschwappen. In den sozialen Medien gibt es bereits dementsprechende Aufrufe.
  • 1/26/21 10:22 AM
    Deutschlands angeschlagene Friseurbranche fordert von der Politik stärkere und schnellere Finanzhilfen. „Es sind alle Rücklagen aufgebraucht, teilweise auch die Altersvorsorge - es geht um Existenzen“, sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, am Dienstag in Köln über die Situation in vielen Betrieben. Die Branche sende einen „Notruf“.

    Es dauere zu lang, bis Coronahilfen ankommen, und dann kompensierten sie nur einen viel zu kleinen Teil der Umsatzeinbußen. Die Branche brauche eine Perspektive, wann sie wieder aufmachen könne, forderte Wollseifer. In Deutschland gibt es 80 000 Friseurbetriebe mit 240 000 Mitarbeitern. Seit Mitte Dezember sind die Salons wegen der Pandemie geschlossen.
  • 1/26/21 10:05 AM
    Das Bundesgesundheitsministerium hat Berichte zurückgewiesen, wonach der Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca bei älteren Menschen kaum wirksam sein soll. Entsprechende Darstellungen könnten nicht bestätigt werden, teilte das Ressort von Jens Spahn (CDU) am Dienstag mit.
    Derweil hat sich eine hitzige Debatte rund um das Thema entwickelt- Wir fassen sie hier zusammen.
  • 1/26/21 10:04 AM
    Der weltgrößte Inselstaat Indonesien hat am Dienstag die Marke von einer Million Corona-Infektionsfälle überschritten. Damit ist das südostasiatische Land mit seinen 270 Millionen Einwohnern das am schlimmsten von der Pandemie betroffene in der gesamten Region. Am Dienstag wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums rund 13 000 Neuinfektionen verzeichnet. Mehr als 28 000 Menschen sind in Indonesien in Verbindung mit dem Virus gestorben.
  • 1/26/21 9:59 AM
    Der gesundheitspolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Peter Liese, hat den Vorschlag der EU-Kommission eines sogenannten Transparenzregisters für Impfstoff-Exporte aus der Europäischen Union vehement verteidigt. „Ich finde es richtig, dass die Europäische Kommission jetzt die Waffen zeigt“, sagte Liese unserer Redaktion. Zwar hoffe er, dass die Kommission diese Waffen nicht einsetzen müsse. Dennoch sprach er sich dafür aus, alle Impfstoff-Ausfuhren zu erfassen und genehmigen zu lassen. „Ich halte den Vorschlag der Kommission für ein Transparenzregister für absolut notwendig. Wir müssen mehr Klarheit darüber haben, wohin der Impfstoff geht, der in der EU produziert wird. Als letztes Mittel sollte es auch eine Genehmigungspflicht für Exporte geben“, so Liese. Zugleich betonte der CDU-Politiker, dass die EU an internationaler Zusammenarbeit und an der Zusammenarbeit mit den Herstellern interessiert sei. „Allerdings müssen wir unsere Bürgerinnen und Bürger schützen. Die Amerikaner haben schon seit Langem ein Exportverbot für Impfstoffe verhängt. Das ist ein Teil des Problems“, so Liese. Auch Kanada bekomme derzeit sehr geringe Impfstoff-Lieferungen etwa von dem Hersteller Biontech/Pfizer. „Das Verhalten von Astrazeneca hat nun dem Fass den Boden ausgeschlagen. Vertragswidrig wollen sie, dass allein die EU unter den Produktionsschwierigkeiten leidet. Hier muss dringend etwas geändert werden“, betonte Liese.
  • 1/26/21 9:17 AM
    In Großbritannien ist der Ärger über deutsche Medienberichte groß, denen zufolge der Astrazeneca-Impfstoff bei Menschen über 65 Jahren nur eine Wirksamkeit von acht Prozent habe. „Keine Ahnung, wo die Zahl herkommt“, zitierte das Online-Portal „Politico“ aus Regierungskreisen in London. Vielleicht sei die Zahl vertauscht worden: „Acht Prozent ist der Anteil der über 65-Jährigen, die an der Studie teilgenommen haben, aber nicht die Wirksamkeit“, so „Politico“ weiter. Ein anderer ranghoher Mitarbeiter des Regierungsapparats nannte die Berichten demnach „unbegründet und falsch“, eine dritte Quelle betonte, solche Angaben seien eher von der russischen Propaganda erwartet worden als von deutschen Medien. Astrazeneca wies die Berichte als „komplett falsch“ zurück.
  • 1/26/21 9:12 AM
    Die Europäische Union hat das Hochfahren der Produktionskapazitäten von Astrazeneca vorfinanziert. Bundesgesundheitsminister Spahn bekräftigte nun seine Forderung nach einer Exportbeschränkung für in der EU produzierte Impfstoffe und verlangte eine „faire Verteilung“.
  • 1/26/21 8:14 AM
    Trotz harten Lockdowns und massiver Impfkampagnen bleiben die Coronavirus-Neuninfektionszahlen in Israel hoch. „Wir sehen nicht den Rückgang, den wir wollten - gestern wurden 8571 Neuinfektionen registriert, und wir haben weiterhin mehr als 1100 Schwerkranke“, sagte Vize-Gesundheitsminister Yoav Kisch am Dienstag dem Armeesender. Ermutigende Daten gab es nach Angaben einer Krankenkasse des Landes aber zur Wirksamkeit des Pfizer-Impfstoffes. Wie Maccabi mitteilte, wurde bei lediglich 20 von etwa 128.600 Empfängern der zweiten Dosis nach mehr als einer Woche eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt. Dies entspreche weniger als 0,01 Prozent. Von den Infizierten erkrankte demnach niemand schwer, niemand musste ins Krankenhaus. Maccabi betonte, es handele sich um vorläufige Ergebnisse, diese machten aber Mut. Pfizer hat den Impfschutz eine Woche nach der zweiten Impfung mit 95 Prozent angegeben.
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