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Corona-Liveblog: Mutante B.1.1.7 bei Arzthelferin in Düsseldorf nachgewiesen

Corona-Newsblog : Mutante B.1.1.7 bei Arzthelferin in Düsseldorf nachgewiesen

Bei einer Arztpraxis-Mitarbeiterin in Düsseldorf, die mit bis zu 450 Personen Kontakt hatte, ist die Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen läuft auf Hochtouren. Derweil steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland auf 63,8. Alle Corona-News im Blog.

  • Bei einer Arztpraxis-Mitarbeiterin in Düsseldorf, die mit bis zu 450 Personen Kontakt hatte, ist die hochansteckende Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Die Nachverfolgung der Kontaktpersonen laufe auf Hochtouren. Die Angestellte soll den Angaben zufolge trotz Krankheitssymptomen weitergearbeitet haben.

  • Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Senioren in stationären Pflegeeinrichtungen in NRW ist Gesundheitsminister Karl-Josef Laufmann (CDU) zufolge deutlich zurückgegangen. Er führt das auf die Impfstrategie des Landes zurück.
  • Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich einen Corona-Impfpass, der den Besuch von Theatern, Fitnessstudios, Sportereignissen oder auch Reiseerleichterungen ermöglicht. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 16 Prozent dafür, einen solchen „Grünen Pass“ nach dem Vorbild Israels sofort einzuführen. Weitere 44 Prozent meinen, man sollte damit warten, bis alle Menschen in Deutschland ein Impfangebot bekommen haben. Nach derzeitiger Planung soll das bis zum 21. September der Fall sein.
  • 2/27/21 5:48 PM
    Vor der Bund-Länder-Runde am Mittwoch haben Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und mehrere SPD-Ministerpräsidenten Perspektiven für schrittweise Öffnung beim Corona-Lockdown in Aussicht gestellt. Scholz sprach sich im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks für vorsichtige Öffnungsstrategien aus, die an Tests und Impfungen gekoppelt sein sollten. Es sei eine „Lösung aus einem Guss“ notwendig, sagte er. Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer rechnet mit einem „Perspektivplan“ für Öffnungen. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, und mehrere Verbände setzten sich ebenso für vorsichtige Lockerungen ein.
  • 2/27/21 5:48 PM
    Die katholische Kirche hat am Samstag in vielen Gottesdiensten der Opfer der Pandemie gedacht. "Hinter diesen kaum begreiflichen Zahlen der Toten stehen einzelne Schicksale", sagte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, bei einem Gottesdienst in Limburg. "Wir denken an die vielen Verstorbenen der Corona-Pandemie, an die vielen, die im vergangenen Jahr einsam sterben mussten, und wir denken an die Trauernden."
    Laut RKI starben in Deutschland bisher 69.888 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Allein am Samstag wurden 369 Todesfälle registriert.
  • 2/27/21 4:01 PM
    Zum Ende des Februar haben in NRW fast alle Gesundheitsämter die einheitliche Corona-Software „Sormas“ eingeführt oder bereiten dies vor. Das berichtete das Wirtschaftsministerium in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Von den 53 Gesundheitsämtern seien lediglich drei noch nicht im Boot. 43 Ämter seien - Stand Freitagmittag - „sormasfähig“ und weitere sieben Gesundheitsämter hätten zugesichert, die Software zur Kontaktnachverfolgung in Kürze zu installieren.
  • 2/27/21 1:39 PM
    Die Düsseldorfer halten sich offenbar an das jüngst in Kraft getretene Verweilverbot am Rheinufer. Es sei bislang bei einigen Ermahnungen geblieben, berichtet ein Stadtsprecher an Samstag. Der Ordnungsdienst habe allerdings einige Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht eingeleitet.
  • 2/27/21 1:28 PM
    Der russische Impfstoff Sputnik V ist russischen Forschern zufolge auch gegen Varianten des Coronavirus wirksam. Eine erneute Impfung mit dem Vakzin wirke "sehr gut" gegen neue Virus-Varianten, darunter auch die besonders ansteckende britische und südafrikanische, teilt das Gamaleja Zentrum mit, das Sputnik V entwickelt hat. Das zeigten Tests für eine Studie, deren Details demnächst veröffentlicht werden sollen.
  • 2/27/21 12:40 PM
    Viele Deutsche trinken bei der Arbeit im Homeoffice mehr Kaffee als im Büro. In einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Kaffeeverbands gab etwa die Hälfte der im Homeoffice Tätigen an, dass sie dort mehr Kaffee konsumierten als sonst auf der Arbeit, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete. Lediglich 17 Prozent kommen demnach Zuhause mit weniger Koffein aus.
  • 2/27/21 10:39 AM
    Im NRW-Innenministerium haben noch bis in den Januar dieses Jahres hinein Beförderungsfeiern stattgefunden. Das Ministerium verweist darauf, dass die Corona-Regeln dabei strikt eingehalten worden seien. Auch NRW-Innnenminister Herbert Reul soll bei einer dieser Feiern anwesend gewesen sein.
  • 2/27/21 10:25 AM
    Ein Trickbetrüger hat versucht, in Duisburg mit einem falschen Brief des Impfzentrums Kasse zu machen
  • 2/27/21 8:53 AM
    Patientenschützer haben die Pläne von Bund und Ländern, weitere Öffnungsschritte mit Hilfe von flächendeckenden Corona-Schnelltests abzusichern, als „reines Wunschdenken“ kritisiert. „Selbst für Hunderttausende geimpfte Pflegeheimbewohner gibt es keine Freiheitsrechte, weil die täglichen Schnelltests für Besucher und Altenpflegekräfte fehlen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Schon für diese vergleichbar kleine Gruppe gelinge es nicht, genügend Schnelltests zu organisieren. „Wie soll es dann in Einkaufszentren, Schulen, Universitäten, Kneipen oder Kinos funktionieren?“ warnte der Patientenschützer.
  • 2/27/21 7:25 AM
    Das US-Repräsentantenhaus hat das milliardenschwere Corona-Hilfspaket von Präsident Joe Biden gebilligt. Der Gesetzentwurf mit einem Volumen von 1,9 Billionen Dollar wird nun der zweiten Kongresskammer, dem Senat, vorgelegt. Dort verfügen Bidens Demokraten nur über die kleinstmögliche Mehrheit. Besonders umstritten ist der Vorstoß, als Teil des Pakets den landesweiten Mindestlohn auf 15 Dollar je Stunde zu erhöhen. Die Demokraten peilen eine Verabschiedung des Pakets bis Mitte März an. An der US-Börse werden die Verhandlungen mit großem Interesse verfolgt: Investoren erhoffen sich von dem Paket einen Konjunkturschub.
  • 2/27/21 7:22 AM
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 9762 neue Positiv-Tests. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 63,8 (Vortag: 62,6). Ziel von Bund und Ländern ist ein Wert von 50, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Ab einem dauerhaften Wert von unter 35 haben sie weitere Lockdown-Öffnungen in Aussicht gestellt. Den neuen Angaben zufolge starben 369 weitere Menschen. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 69.888. Insgesamt wurden bislang in mehr als 2,43 Millionen Fällen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.
  • 2/27/21 7:15 AM
    Auf ein Steak mit Audrey Hepburn oder ein Bierchen mit Jon Hamm: Ein New Yorker Steak-Restaurant hat Wachsfiguren von Stars aufgestellt, um seinen Gästen in der Corona-Pandemie beim Abstand halten zu helfen. Die Wachsfiguren stammten aus dem Museum Madame Tussauds und sollten bis Anfang März in dem Lokal Peter Luger im Stadtteil Brooklyn bleiben, teilten die Betreiber beider Einrichtungen mit. Zu sehen sind unter anderem die Schauspieler Jon Hamm und Audrey Hepburn (1929-1993) sowie der Moderator Jimmy Fallon. Den Restaurants in New York war in der Pandemie erst vor kurzem erlaubt worden, ihre Innenräume wieder mit eingeschränkter Kapazität und unter Einhaltung von Masken-, Hygiene- und Abstandsregeln zu öffnen.
  • 2/27/21 6:44 AM
    Die brasilianische Hauptstadt Brasilia befindet sich in einem 24-stündigen Lockdown wegen steigender Corona-Zahlen. Die Intensivstationen der drittgrößten Stadt des Landes seien so voll wie auf dem Höhepunkt der Pandemie im vergangenen Jahr, teilt das Gesundheitsamt mit. Die Abriegelung wurde vom Gouverneur angeordnet und steht im Gegensatz zur Überzeugung des rechtsgerichteten Ministerpräsidenten Jair Bolsonaro. Dieser spielt die Schwere der Pandemie unter und will die Nothilfe bei Lockdowns streichen.
  • 2/26/21 7:31 PM
    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat seinen Vorstoß für eine stärkere Lockerung des Corona-Lockdowns mit Hilfe von Schnelltests verteidigt. Zugleich warnte er in einem Interview mit dem „Reutlinger General-Anzeiger“ vor zu hohen Erwartungen und übereilten Lockerungen. „Generell kommen wir jetzt in eine neue Phase. Wir haben erstens genügend Schnelltests auf dem Markt und zweitens sind nun endlich auch Schnelltests zur Selbstanwendung zugelassen. Das muss Auswirkungen auf die Öffnungsstrategie haben“, erklärte der Grüne in der Zeitung. „Wir bekommen neue Optionen, wenn nächste Schritte zur Öffnung von Schnelltests begleitet werden, in manchen Bereichen wird unter Umständen auch ein Freitesten möglich sein.“ Darüber müsse man am kommenden Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel und den anderen Ministerpräsidenten reden.

    Kretschmann sagte aber auch: „Ich mahne jedoch weiterhin zu großer Vorsicht - die Zahl der Neuinfektionen, die Belegung der Krankenhausbetten dürfen wir nicht außer Acht lassen. Es wäre niemand damit geholfen, wenn wir überhastet öffnen und wir müssten in wenigen Wochen wieder zumachen.“ Das Staatsministerium hatte am Donnerstag in einem Impulspapier für die Bund-Länder-Beratungen vorgeschlagen, Geschäfte, Restaurants und Museen schrittweise mit Hilfe von Schnelltests wieder schrittweise zu öffnen.

    Der Regierungschef widersprach dem Argument, die Teststrukturen seien für eine Öffnung gar nicht da, da nur zehn Prozent der Apotheken im Land Tests anbieten wollten. „Die Beteiligung von zehn Prozent der Apotheken ist nur eine Momentaufnahme“, sagte Kretschmann. „Außerdem kann man Schnelltests auch bei Hausärzten machen lassen oder in den vorhandenen Teststellen. Zudem können die Kommunen Teststrukturen, ob Zentren oder mobile Teams, in Eigenregie organisieren.“
  • 2/26/21 6:33 PM
    Biontech-Chef Ugur Sahin geht davon aus, dass die Menschen in einiger Zeit eine dritte Dosis einer Corona-Schutzimpfung brauchen könnten. Dem „Spiegel“ sagte Sahin zudem, dass die Infektionsrate in Deutschland seiner Ansicht nach erst „ab Ende Mai oder Anfang Juni einen deutlichen impfstoffbedingten Rückgang verzeichnen“ könnte. „Wir haben das Problem, dass B.1.1.7 nun auch hier anfängt zu grassieren. Ab Mitte März sollte sich bei der zuerst geimpften älteren Bevölkerung die Mortalität reduzieren, wenn die Impfungen weiter vorangehen“, erklärte Sahin.

    „Bis zum Spätsommer sollten wir die Pandemie deutlich besser unter Kontrolle haben, wenn sich genügend Menschen impfen lassen“, sagte der 55-Jährige. Das bedeute nicht, dass es keine neuen Ansteckungen mehr gebe. „Aber, dass wir ein normales Leben haben können.“

    Auf die Frage, ob spätestens nächstes Jahr eine dritte Impfdosis für die Menschen nötig sei, sagte Sahin: „Ich glaube, ja. Allein schon, um den breiten Impfschutz in der Bevölkerung aufrechtzuerhalten.“ Es könnte auch alle zwei Jahre eine Auffrischungsimpfung geben, die an die dann grassierenden Varianten angepasst sei. „Ähnlich wie bei der Grippe. Das könnte für uns dann die neue Normalität sein.“
  • 2/26/21 5:29 PM
    Kranke Menschen mit einem besonders hohen Gesundheitsrisiko können in Nordrhein-Westfalen ab sofort auch bevorzugt gegen Corona geimpft werden. Das geht aus einem neuen „Härtefallerlass“ des NRW-Gesundheitsministeriums an die Kommunen im Land hervor.
    Es geht um Einzelfall-Entscheidungen. Beantragen können die Impfung Personen, die – so heißt es im Erlass – ein „sehr hohes, hohes oder erhöhtes Risiko“ haben, im Fall einer Corona-Infektion schwer zu erkranken oder gar zu sterben. Sie können bei der aktuellen Impfpriorisierung höher gestuft werden.
    Voraussetzung dafür ist, dass ein Arzt den Einzelfall und die besonderen Umstände dieses hohen Gesundheitsrisikos bescheinigt. Diese Bescheinigung muss aktuell sein. Sie muss nach dem 8. Februar 2021 ausgestellt sein.
    Anträge auf eine solche Einzelfall-Entscheidung müssen am Wohnort gestellt werden, entweder beim zuständigen Kreis oder bei der Stadt, wo jemand gemeldet ist.

  • 2/26/21 5:11 PM
    Eine einzelne Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer kann einer britischen Untersuchung zufolge bereits nach zwölf Tagen die Zahl der asymptomatischen Coronavirus-Infektionen auf ein Viertel reduzieren.
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