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Corona-Liveblog: Malteser und DRK in Mönchengladbach berichten von Impf-Nebenwirkungen

Corona-Newsblog : Malteser und DRK in Mönchengladbach berichten von Impf-Nebenwirkungen

In einigen Städten sind durch die Nebenwirkungen der Corona-Impfung gleich ganze Teams von Rettungsdiensten ausgefallen. Auch in Mönchengladbach berichten DRK und Malteser von Krankmeldungen. In Krefeld können sich ab kommenden Dienstag Beschäftigte der Grundschulen impfen lassen. Alle Corona-News im Blog.

  • Berichte über Ausfälle von geimpften Mitarbeitern des DRK in Neuss machten am letzten Wochenende die Runde. Offensichtlich trifft es aber auch in Mönchengladbach einige Mitarbeiter von Malteser und DRK.
  • Der Fall der infizierten Arzthelferin in Düsseldorf hält die Behörden auf Trab. Am Sonntag wurde bekannt, dass die Frau keine Maske getragen hatte.
  • Am Mittwoch treffen sich Bund und Länder erneut, um über das weitere Vorgehen in der Pandemiebekämpfung zu beraten. Stimmen und Meinungen aus Politik und Wissenschaft haben Kerstin Münstermann und Gregor Mayntz zusammengetragen.
  • In Krefeld tut sich was: Ab Dienstag gibt es ein Impfangebot für Beschäftigte an Grundschulen.
  • 2/28/21 6:35 PM
    Der Stadtsportbund Mönchengladbach nennt Gründe für den Mitgliederrückgang und macht eindringlich auf die Bedeutung der Klubs aufmerksam. Er blickt aber auch voraus und bietet Hilfe an.
  • 2/28/21 3:16 PM
    In der Innenstadt von Stuttgart ist es erneut zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere hundert meist junge Menschen hätten sich am Samstagabend in der Gegend um den Schlossplatz getroffen und dabei gegen die Corona-Vorschriften verstoßen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Beamte forderten demnach die Anwesenden auf, sich zu zerstreuen.
    "Etliche" der Passanten hätten sich daraufhin gegenüber den Beamten "zunehmend verbal aggressiv" verhalten, erklärte die Polizei. Es sei auch "zu mehreren Flaschen- und auch Steinwürfen in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten" gekommen. Verletzte unter den Einsatzkräften gab es aber nicht.
    Beim Verlassen des Areals rissen einige der Anwesenden laut Polizei Baustelleneinrichtung, Blumenkübel, Leihräder sowie Mülleimer um, die zum Teil beschädigt wurden.
  • 2/28/21 3:00 PM
    Das französische Département Moselle gilt aufgrund der auffällig häufig nachgewiesenen Variante B1351 ab dem 2. März um 00.00 Uhr als Virusvariantengebiet, teilt das Bundesgesundheitsministerium auf Twitter mit. Damit treten für diese Region strenge Einreisebeschränkungen in Kraft. Das Département Moselle grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz.
    Nach Angaben des Bundesinnenministeriums müssen Franzosen, die aus dem Bezirk Moselle nach Deutschland reisen, künftig "einen negativen Test und eine digitale Einreiseanmeldung" vorweisen. Zudem gebe es ab Dienstag das Virusvariantengebiete übliche Beförderungsverbot - eine Einreise mit Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug ist dann nicht mehr möglich.
  • 2/28/21 12:37 PM
    Bei einer illegalen Party in Hückeswagen haben sich Gäste vor der Polizei im Kleiderschrank versteckt. Die 15- bis 21-Jährigen hätten sich bei der Feier am Samstagabend nicht an die Corona-Beschränkungen gehalten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Nachbarn hatten die Party gemeldet. Die Beamten trafen zunächst sechs Feiernde in der Wohnung an - und entdeckten zwei weitere Gäste im Kleiderschrank. Alle bekamen Anzeigen.
  • 2/28/21 12:33 PM
    In der „Impf-Vordrängler“-Debatte ist AfD-Fraktionschef Markus Wagner nach Impfungen von Familienangehörigen erneut in den Fokus gerückt. Nach Angaben des WDR-Politmagazins „Westpol“ vom Sonntag bestätigte Wagner - neben seiner Impfung sowie der Impfung seiner Frau - nun auch eine Impfung seines 16 Jahre alten Sohnes und seiner Schwiegermutter (81) in seiner Sozialeinrichtung.
  • 2/28/21 12:14 PM
    Die Bundesregierung hat den an Deutschland angrenzenden französischen Verwaltungsbezirk Moselle zum Virusvariantengebiet erklärt. Die Einstufung gilt ab Dienstag, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag mitteilte. Damit treten für diese Region strenge Einreisebeschränkungen in Kraft.
  • 2/28/21 11:54 AM
    Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert eine Neuausrichtung der Impfstrategie. Der Impfstoff von AstraZeneca solle für alle unter 65-Jährigen in den ersten drei Prioritätsgruppen der Impfverordnung "sofort zur Verfügung gestellt werden", sagt er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Präparat solle auch bei über 65-Jährigen "sofort eingesetzt werden dürfen". Der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung solle bei allen Impfstoffen innerhalb der Zulassung soweit gestreckt werden wie möglich.
  • 2/28/21 11:47 AM
    Um der Skepsis gegen den Astrazeneca-Impfstoff in Deutschland zu begegnen, hat sich ein führender Immunologe dafür ausgesprochen, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) live im Fernsehen mit dem Präparat impfen lässt. Das sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl, dem britischen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender BBC in einem Radiointerview, das am Sonntag ausgestrahlt wurde. Es sei bereits abzusehen, dass die Ständige Impfkommission das Vakzin auch für die über 65-Jährigen empfehlen werde, so Watzl. „Wenn Angela Merkel zu diesem Zeitpunkt ins Live-Fernsehen gehen würde und mit dem Impfstoff geimpft würde, wäre das natürlich großartig“, so der Immunologe.
  • 2/28/21 11:04 AM
    Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, warnt die Politik vor zu starken Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Öffnungen dürfe es „nur mit Vorsicht und Disziplin“ geben. Eine endloser Lockdown sei zwar keine gute Strategie. „Aber ein Kontrollverlust ist noch schlechter“, sagte er in einem Interview mit unserer Redaktion.
  • 2/28/21 10:42 AM
    Vor den neuen Bund-Länder-Gesprächen zu den Corona-Einschränkungen am Mittwoch hat der Arbeitgeberpräsident von NRW einen Kurswechsel gefordert. Angesichts massiver wirtschaftlicher, sozialer und bildungspolitischer Schäden und nachlassender Akzeptanz in der Bevölkerung sei ein Verharren im Lockdown nicht mehr darstellbar, sagte Arndt Kirchhoff, Präsident von Unternehmer NRW, unserer Redaktion. Mit Fortschritten bei der Impfung besonders gefährdeter Gruppen und einer Entlastung des Gesundheitssystems sei es Zeit für eine Neubewertung der Inzidenzwerte.

    Mit „einseitigen Schließungen“ werde man nicht mehr weiterkommen, sagte Kirchhoff der Zeitung. Es brauche konkrete Schritte und Maßnahmen, um Ansteckungsrisiken zu verringern, die Nachverfolgbarkeit von Infektionen zu verbessern und damit wieder Öffnungen zu ermöglichen.

    Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, warnte die Politik dagegen vor zu starken Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Öffnungen dürfe es „nur mit Vorsicht und Disziplin“ geben. Eine endloser Lockdown sei zwar keine gute Strategie. „Aber ein Kontrollverlust ist noch schlechter“, sagte er. Zunächst solle beobachtet werden, wie sich die Öffnungsschritte in Schulen und Kitas auswirkten.
  • 2/28/21 10:41 AM
    Kurz vor den Beratungen von Bund und Ländern über die Corona-Maßnahmen am kommenden Mittwoch pocht die Wirtschaft auf einen konkreten Öffnungsplan. Arndt G. Kirchhoff, Präsident von Unternehmer NRW, sagte unserer Redaktion: „Spätestens mit den Fortschritten bei der Impfung der besonders gefährdeten Gruppen und der damit verbundenen deutlichen Entlastung des Gesundheitssystems ist es jetzt Zeit für eine Neubewertung der Inzidenzwerte.“ Angesichts der massiven wirtschaftlichen, sozialen und bildungspolitischen Schäden und der spürbar nachlassenden Akzeptanz in der Bevölkerung sei das derzeitige Verharren im Lockdown nicht mehr darstellbar. „Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem wir mit einseitigen Schließungen nicht mehr weiterkommen“, sagte Kirchhoff.
  • 2/28/21 10:29 AM
    Mehrere Hundert Menschen haben sich am Samstag in der Stuttgarter Innenstadt getroffen und gegen Corona-Regeln verstoßen. Die überwiegend jungen Menschen haben sich am Abend im Bereich des Schlossplatzes getroffen, ein Großteil von ihnen hielt sich nicht an Abstandsregeln und trug keinen Mund-Nasen-Schutz, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag mitteilte. Weil auch gegen das Ansammlungs- und Alkoholverbot verstoßen worden sei, forderte die Polizei die Menschen auf zu gehen. Etliche wurden dabei nach Angaben der Polizei aggressiv, es bildeten sich Sprechchöre gegen den Einsatz. Mehrere Flaschen und Steine wurden demnach in Richtung der Polizisten geworfen. Ein Beamter soll von einem Gegenstand am Helm getroffen worden sein, er blieb jedoch unverletzt.

  • 2/28/21 9:27 AM
    Drei Tage vor der nächsten Bund-Länder-Runde zu Corona hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor zu weitreichenden Öffnungen gewarnt. „Öffnen ja - aber mit Vorsicht. Sonst droht ein Blindflug in die dritte Welle“, sagte Söder der „Bild am Sonntag“. „Wir dürfen mit Deutschland keine Experimente machen, sondern brauchen eine nachhaltige Öffnungsmatrix. Es geht nur Schritt für Schritt.“ Am Mittwoch wollen Bundesregierung und Länderministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten. Unterdessen spricht sich eine Mehrheit der Deutschen für weitreichende Öffnungen aus: Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Zeitung sind 75 Prozent für die Öffnung des Einzelhandels im März, 17 Prozent sind dagegen, acht Prozent waren unentschieden. Zudem sprachen sich von den 1.016 Befragten 54 Prozent dafür aus, Restaurants und Kneipen im März wieder zu öffnen (35 Prozent dagegen). Für die Öffnung von Schulen und Kitas votierten 64 Prozent (26 Prozent dagegen), bei Hotels war es 45 zu 37 Prozent.

  • 2/28/21 8:54 AM
    Bei der Sieben-Tage-Inzidenz für Corona-Neuinfektionen ist in Nordrhein-Westfalen wieder eine leicht steigende Tendenz zu verzeichnen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) registrierte am Sonntagmorgen 64,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen - nachdem dieser Wert eine Woche zuvor noch bei 61 gelegen hatte. Für den Samstag (27.2.) hatte das RKI eine angestiegene Inzidenz von 64,8 ausgewiesen.

    Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in NRW bis Sonntag 1641 Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle stieg um 16 auf 13.044. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil nicht alle Kommunen am Wochenende die Fallzahlen melden.

  • 2/28/21 8:39 AM
    Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 7890 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Mit 157 neuen Todesfällen steigt die Gesamtzahl auf 70.045. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt im Vergleich zum Vortag unverändert bei 63,8 Fällen pro 100.000 Einwohner. Insgesamt wurden in Deutschland bisher mehr als 2,44 Millionen Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 7676 Neuinfektionen und 145 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 63,8 - und damit so hoch wie am Vortag (63,8).

  • 2/28/21 8:37 AM
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch ihre Forderung nach einem Ausstiegsszenario aus dem Lockdown erneuert. „Wir brauchen dringend einen Perspektivplan für ganz Deutschland. Wir müssen den Menschen sagen, in welchen Schritten wir vorangehen wollen“, sagte Schwesig der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin. Eine Idee soll es laut Schwesig wohl sein, das Einkaufen per Terminvergabe wieder möglich zu machen.
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