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Corona-Liveblog: Armin Laschet - „NRW kann das, wir werden das zusammen durchstehen“

Laschet im Landtag : „NRW kann das, wir werden das zusammen durchstehen“

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat bei seiner Rede im Landtag vor einer dritten Corona-Welle gewarnt und die Menschen zum Durchhalten aufgefordert. Indes hat sich die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen um 13.202 erhöht. Alle Corona-News im Blog.

  • Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat die Menschen aufgerufen, „in der wohl kritischsten Phase der Pandemie“ den Kampf gegen Corona nicht aufzugeben. „Der Kampf gegen das Virus ist kein Sprint, er ist ein Marathon“, sagte Laschet am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf. „Wir haben mehr als die Hälfte hinter uns - aber wir alle wissen, dass die letzten Kilometer die härtesten sind“, sagte er mit Blick auf den andauernden Lockdown. Die nächsten Wochen müssten durchgehalten werden, damit das Geschehen neu bewertet werden könne. Zu den überlasteten Impftermin-Hotlines sagte Laschet: "Es ist doch klar, dass das nicht reibungslos läuft, wenn 800.000 Menschen auf einmal zum Telefon greifen." Laschet sagte auch: "Wir müssen unbedingt verhindern, dass es zu einer dritten Welle kommt“. Bereits die zweite Corona-Welle sei deutlich heftiger als die erste gewesen - mit mehr Infektionen, mehr schweren Verläufen und deutlich mehr Todesfällen.
  • 1/27/21 10:58 AM
    Mit lauter Musik und Tiergeräuschen unterbrechen Schüler in Düsseldorf an einigen Standorten den Fernunterricht per Videoschaltung. Dagegen könnten Einzellizenzen für die Software helfen. Doch das ist auch eine Kostenfrage. [RP+]
  • 1/27/21 10:53 AM
    Der Streit um knappen Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca für die Europäische Union eskaliert. Unternehmenschef Pascal Soriot wehrte sich am Mittwoch in der „Welt“ gegen Vorwürfe der EU wegen Lieferengpässen und wies Brüssel einen Teil der Verantwortung zu. Darauf wiederum reagierte die EU-Kommission empört. Soriot sagte aber zu, die Lieferprobleme binnen zwei bis drei Monaten zu beheben. Er sagte der „Welt“: „Sobald wir in den nächsten Tagen die Zulassung erhalten, liefern wir drei Millionen Dosen. Dann jede Woche mehr, bis wir bei 17 Millionen sind. Die werden nach Bevölkerungszahl verteilt, für Deutschland mithin ungefähr drei Millionen in einem Monat. Das ist gar nicht so schlecht, vor allem für Menschen, die ein besonders hohes Risiko haben.“

  • 1/27/21 10:40 AM
    Die SPD im Bundestag befürwortet schärfere Reisebeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Wenn in Deutschland den Menschen zugemutet werde, sich nicht weiter als 15 Kilometer von ihrem Landkreis zu entfernen, könne auch der Winterurlaub auf den Malediven infrage gestellt werden, sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Carsten Schneider am Mittwoch in Berlin. "Ich halte das für eine Option, die auf dem Tisch ist." Dabei gehe es nicht um die Einschränkung der Freizügigkeit in der EU, den Pendlerverkehr oder die Schließung der Grenzen. Vielmehr sollten unnötige Reisen verhindert werden. Die meisten könnten derzeit ohnehin überhaupt keinen Urlaub mehr machen. "Es wundert mich, dass das solange geduldet wurde", sagte er zu den bisherigen Urlaubsreisen.

  • 1/27/21 10:35 AM
    Angesichts der Verzögerungen bei den Impfungen in Nordrhein-Westfalen hat SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty der Landesregierung vorgeworfen, falsche Hoffnungen bei den Menschen geweckt zu haben. In Deutschland gebe es kaum noch Bundesländer, die langsamer impften als Nordrhein-Westfalen, sagte der SPD-Oppositionsführer am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf. Dass Rheinland-Pfalz oder Mecklenburg-Vorpommern dreimal so schnell vorankämen wie NRW zeige, „dass andere Bundesländer besser auf das Impfen vorbereitet waren als unser Land“. Zuvor hatte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den Start der Impfterminvergabe in NRW trotz der Anlaufschwierigkeiten verteidigt. Der Start der Vergabe der Impftermine für Personen ab 80 Jahren habe am Montag für viele Menschen mit „Frust und Enttäuschung“ begonnen, sagte Kutschaty. „Wenn wir hier das Vertrauen der Menschen zerstören, hat das gravierende Folgen.“

  • 1/27/21 10:32 AM
    Der Kinderschutzbund in Nordrhein-Westfalen fordert klare Konzepte für einen Schulstart nach dem Lockdown. Kinder, Jugendliche und Eltern bräuchten jetzt „eine Vorstellung davon, wie der Unterrichtsalltag in den nächsten Wochen und Monaten aussehen kann“, sagte Landesgeschäftsführerin Krista Körbes am Mittwoch in Wuppertal. Schülerinnen und Schüler wie auch Eltern stünden aktuell unter enormem Druck.

    Auch die diese Woche anstehende Vergabe der Halbjahreszeugnisse sorgte „in vielen Familien für Unbehagen“, erklärte Körbes. Die Tatsache, dass die Zensuren teilweise auf der Basis von Distanzunterricht vergeben werden, verunsichere Kinder, Jugendliche und Eltern. „Vielen fehlen eindeutige Kriterien, wie ihre Leistungen derzeit bewertet werden.“ Besonders groß seien die Sorgen bei Kindern und Jugendlichen, die zu Hause keine guten Bedingungen zum Lernen haben.

    Das NRW-Schulministerium will mindestens bis zum 12. Februar am Distanzunterricht in den Schulen festhalten. Sobald die Pandemie es zulasse, solle der Unterricht in den Schulen wieder aufgenommen werden, hatte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag erklärt.

    Kinderschützerin Körbes mahnte: „Auch wenn der derzeitige Lockdown mit den Schließungen der Schulen unabdingbar war, wird er die soziale Ungleichheit und die ungerecht verteilten Bildungschancen weiter verschärfen.“ Daher sei es wichtig, dass auch außerschulische Bildungsangebote möglichst schnell wieder öffnen könnten. Auch die Bildungsprojekte oder Hausaufgabenbetreuung in den Orts- und Kreisverbänden des Kinderschutzbundes seien aktuell geschlossen.
  • 1/27/21 10:29 AM
    Das Gesundheitsministerium hat ein Projekt gestartet, das „möglichst schnell und umfassend“ die Verbreitung von Corona-Mutationen in Nordrhein-Westfalen erfassen soll.
  • 1/27/21 10:22 AM
    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zeigt kein Verständnis für die Kritik, dass einzelne Bundesländer gemeinsam vereinbarte Corona-Regeln im Detail immer wieder anders auslegen. In den meisten und wichtigsten Fragen seien die Ministerpräsidentenkonferenz und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stets zusammengeblieben, sagte Kretschmann in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ am Dienstagabend. „Es waren immer ganz kleine Abweichungen - ich weiß nicht, warum man das so aufbauscht.“ Man müsse nicht bei jeder „kleinen Abweichung“ so tun, „als seien da Schurken am Werk, das ist nicht der Fall“, beklagte Kretschmann.
  • 1/27/21 9:41 AM
    Zum Abschluss macht Armin Laschet den Menschen Mut: "Wir haben den größten Teil der kalten Jahreszeit hinter uns. Sobald die Temperaturen steigen, hat es das Virus schwerer, sich zuverbreiten. Dann werden auch wieder mehr Aktivitäten im Freien möglich." Er blicke in dieser ersten Regierungserklärung im Januar mit mehr Hoffnung in die Zukunft als in den vergangenen Monaten. "NRW kann das, wir werden das zusammen durchstehen." Damit beendet Armin Laschet seine Erklärung und verlässt das Rednerpult.

  • 1/27/21 9:36 AM
    "Wir müssen die Tonlage, in der wir über Pharmaunternehmen in Deutschland reden, ändern", fordert Armin Laschet. Was die Konzerne aktuell leisten, sei gewaltig.
  • 1/27/21 9:34 AM
    Trotzdem wirbt er um Verständnis für die Mammut-Aufgabe, ein ganzes Land durchzuimpfen. "Bis zum Ende des Sommers werden wir allen Bürgern ein Impfangebot machen können", wiederholt Laschet das Versprechen der Kanzlerin aus der vergangenen Woche.
  • 1/27/21 9:32 AM
    Zu dem chaotischen Start der Terminvergabe für die Impfungen sagt Laschet: "Ist doch klar, dass das nicht reibungslos läuft, wenn 800.000 Menschen auf einmal zum Telefon greifen." Er äußert Verständnis für den Frust: Auch seine Brüder, die versucht hätten für den gemeinsamen Vater einen Impftermin zu vereinbaren, seien am ersten Tag nciht durchgekommen."
  • 1/27/21 9:29 AM
    Jetzt geht es um die Impfungen: Bis Ende diesen Monats werden die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen in NRW abgeschlossen sein. Das stellt der Ministerpräsident mit großer Sicherheit in Aussicht.
  • 1/27/21 9:27 AM
    Mit Blick in die Zukunft sagt Laschet, dass hinter den Kulissen bereits ein stufenweiser Plan zur Öffnung der Maßnahmen vorbereitet werde. "Zwar können wir aktuell noch nicht davon reden, wieder zur Normalität zurückzukehren", so Laschet. Aber wenn es irgendwann so ist, habe man ein Konzept. "Und klar ist auch, dass Schulen und Kitas als erstes wieder öffnen müssen."
  • 1/27/21 9:24 AM
    Obwohl die zweite Welle viel stärker ist als die erste Infektionswelle im Frühjahr, sind die Menschen jetzt viel unvorsichtiger. "Wir müssen alles tun, um eine dritte Welle zu verhindern", sagt Laschet. Ein totaler Lockdown wie in Irland könne da helfen. So weit ist man in NRW aber noch nicht. Trotzdem mahnt der Ministerpräsident, soziale Kontakte auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren.
  • 1/27/21 9:24 AM
    „Die Corona-Pandemie ist eine Jahrhundertkatastrophe, eine Belastungsprobe historischen Ausmaßes - das müssen wir uns immer wieder bewusstmachen“, so Laschet. Für viele Familien werde Corona für immer ein tiefer Einschnitt bleiben. Allein in NRW sei die traurige Marke von 10 000 Todesfällen schon überschritten.

  • 1/27/21 9:21 AM
    "Wir haben in Nordrhein-Westfalen sehr schnell reagiert, um die Verbreitung des mutierten Virus zu verhindern", sagt Laschet und führt die Einreisebeschränkungen für Reisende aus Großbritannien als stärkste Maßnahme an. In NRW sei es besonders wichtig, die Grenzen zu Belgien und den Niederlanden genau zu kontrollieren - auch um Ausschreitungen und Ausgangssperren wie in Holland bei uns zu verhindern.
  • 1/27/21 9:19 AM
    Laschet hält die sinkenden Inzidenz-Zahlen in NRW für eine gute Nachricht. "Wir sind auf einem guten Weg", sagt Laschet. Derzeit gebe es nur eine einzige Stadt im gesamten Bundesland mit einer Inzidenz über 200 infektionen pro 100.000 Einwohnern.
  • 1/27/21 9:17 AM
    Zu Beginn seiner Rede betont Laschet, dass er die Dringlichkeit der Schulöffnungen sieht. "Homeoffice für kleine Kinder ist keine Lösung", sagt der Ministerpräsident. Trotzdem habe man sich in NRW dafür entschieden, zunächst noch bis zum 12. Februar auf Präsenzunterricht zu verzichten - aus Angst vor dem mutierten Virus. "Da bleiben wir vorsichtig."
  • 1/27/21 8:59 AM
    In wenigen Minuten spricht Ministerpräsident Armin Laschet im NRW-Landtag. Er wird Stellung nehmen zu den Corona-Maßnahmen und der Impfstrategie in NRW. Wir begleiten die Sitzung hier im Liveblog.
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