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Corona-Liveblog: Altmaier mahnt Disziplin bei Kontaktreduzierung an

Corona-Newsblog : Altmaier mahnt Disziplin bei Kontaktreduzierung an

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat angesichts der weiterhin hohen Zahlen zur Einhaltung der Kontaktregelung gemahnt. Virologe Alexander Kekulé rät dazu, Teilnehmer bei größeren Veranstaltungen zu registrieren. Alle Infos im Newsblog.

  • Angesichts weiterhin hoher Corona-Zahlen trotz fast vierwöchigem Teil-Lockdown mahnt Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier ein Einhalten der Kontaktbeschränkungen an. "Es muss jetzt Disziplin eingehalten werden", sagt der CDU-Politiker im Deutaschlandfunk. "Wir müssen mehr tun, um soziale Kontakte zu reduzieren." Je schneller dies geschehe, desto eher könne man den Pandemieverlauf wieder in den Griff bekommen. Dies sei auch durch ein entzerrtes Einkaufsverhalten in der Vorweihnachtszeit möglich
  • Das Coronavirus macht sich im Vorweihnachsgeschäft bemerkbar. Am ersten Adventswochenende kamen offenbar deutlich weniger Kunden in die Innenstädte als sonst.
  • 11/30/20 7:21 AM
    Finanzpolitiker der großen Koalition haben sich nach einem Medienbericht auf eine Entlastung für Arbeitnehmer geeinigt, die in der Corona-Pandemie viel von zu Hause aus arbeiten müssen.
  • 11/30/20 5:48 AM
    Der Virologe Alexander Kekulé hat ein privates Corona-Meldesystem für Veranstaltungen ab 20 Personen vorgeschlagen. „Alle Veranstalter, auch die privaten, sollten in die Pflicht genommen werden, die Teilnehmer zu registrieren“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Sei ein Teilnehmer positiv, könne der Veranstalter alle anderen warnen. „Dadurch könnte man ein paralleles Meldesystem einziehen, das auf privater Ebene viel, viel schneller ist und das eine höhere Bereitschaft zur Mitwirkung hätte“, sagte Kekulé. Mit Blick auf Weihnachten sagte Kekulé, es gebe „die ernstzunehmende besondere Gefahr, dass sich viele Menschen infizieren, die über 70 Jahre alt sind. Und diese haben, wenn sie sich infizieren, ein Sterberisiko von fast zehn Prozent.“

  • 11/30/20 5:44 AM
    Schauspieler und Sänger Tom Beck (42) spürt rund sieben Monate nach seiner Corona-Infektion noch die Folgen. „Der Geruchssinn ist in manchen Dingen wirklich noch weg. Ich würde sagen, 95 Prozent der Sachen riechen für mich genauso wie vorher, vier Prozent anders und ein Prozent rieche ich gar nicht“, sagte Beck der Deutschen Presse-Agentur. Der in Berlin lebende Musiker, der im Mai sein viertes Studioalbum „4B“ veröffentlichte, strauchelt vor allem bei Duschgels. „Die riechen alle irgendwie anders. Vielleicht kommt das auch irgendwann wieder. Aber ich finde es wirklich erschreckend und erstaunlich, wie sich die Infektion bis heute auswirkt.“

  • 11/30/20 5:43 AM
    Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rechnet trotz der milliardenschweren Staatshilfen mit großen Schäden für die deutsche Wirtschaft. "Die Coronakrise wird erhebliche Spuren in der Wirtschaft hinterlassen", sagt Braun der Zeitung "Handelsblatt". Der Staat könne zwar helfen, damit ein Großteil der Unternehmen die Krise durchsteht. "Aber folgenlos wird sie nicht bleiben." Ein weiteres Konjunkturpaket im kommenden Sommer hält Braun für möglich. "Bei Bedarf müssen wir neue Impulse setzen". Indes könne ein milder Verlauf der Pandemie im Winter sowie ein Impfstoff im Frühjahr "die Wirtschaft beflügeln".
  • 11/30/20 5:38 AM
    In Kalifornien sind an einem Tag so viele Menschen wegen einer Corona-Infektion in Krankenhäuser gebracht worden wie nie zuvor. 7415 Einlieferungen meldete der US-Staat am Sonntag mit Bezug auf zuletzt verfügbare Daten vom Vortag. Mehr als 1700 der Patienten lägen auf Intensivstationen, hieß es. Der bisherige Rekord bei den Corona-Krankenhauseinweisungen in Kalifornien lag bei 7170 im Juli.


    Am Sonntag zählte der Staat fast 1,2 Millionen bestätigte Fälle, seit Pandemiebeginn sind mehr als 19.000 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Allein am Sonntag kamen rund 15.600 Neuinfektionen hinzu. Kalifornien hat rund 39,5 Millionen Einwohner. Bezirke im gesamten Staat bereiten sich auf strengere Corona-Auflagen ab Montag vor. Hintergrund sind steigende Fallzahlen nach erhöhtem Reiseaufkommen rund um den Feiertag Thanksgiving.

  • 11/30/20 5:33 AM
    Erwartungsgemäß haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut (RKI) vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages sind 11.169 neue Fälle übermittelt worden, wie das RKI am Montagmorgen bekanntgab. Der bisherige Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.864 gelegen. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.


    Die deutschen Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden zudem 125 neue Todesfälle. In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf insgesamt 16.248.


    Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.053.869 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.11., 0 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 739.100 Menschen inzwischen genesen.


    Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,95 (Vortag: 0,96). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

  • 11/29/20 3:19 PM
    Kritiker der Corona-Maßnahmen haben am Wochenende in Heinsberg demonstriert. Zu den angemeldeten Kundgebungen seien deutlich weniger Personen gekommen als erwartet, sagte ein Polizeisprecher. Zu einer Kundgebung, die die Initiative „Querdenken“ angemeldet hatte, kamen am Sonntag nur 50 statt 350 Menschen. Ein vom gleichen Veranstalter angemeldeter Zug durfte nicht starten - das Aachener Verwaltungsgericht hatte am Freitag ein entsprechendes Verbot des Ordnungsamtes wegen „erheblicher Infektionsgefahren“ bestätigt. Für den späten Sonntagnachmittag war zudem ein kleinerer Demonstrationszug mit zehn Teilnehmern angemeldet worden. Bereits am Samstag hatten etwa ein Dutzend Kritiker der Corona-Maßnahmen in der Innenstadt demonstriert. Hier waren 100 Demonstranten erwartet worden.
  • 11/29/20 1:41 PM
    Der CDU-Wirtschaftsrat kritisiert die neuen Corona-Regeln für den Einzelhandel massiv. "Schon jetzt gibt es eine unschöne Situation in den Innenstädten. Die neue Quadratmeter-Regelung von bisher einem Kunden pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche auf 20 Quadratmeter ist perfekt dazu geeignet, Warteschlangen vor Supermärkten oder Kaufhäusern zu erzeugen, die das Ansteckungspotential weiter beflügeln könnten. Nicht zu unterschätzen ist zudem die psychologische Wirkung von Schlangen vor Supermärkten, die das ungewünschte Potential haben, neue Hamsterkäufe auszulösen", sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, unserer Redaktion.
  • 11/29/20 1:38 PM
    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert die anderen Bundesländer auf, konsequent schärfere Maßnahmen in Hotspots umzusetzen. Ansonsten habe man keine Chance, die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland wieder zu senken. Bund und Länder müssten zudem vor Weihnachten klären, ob nicht doch zusätzliche Beschränkungen auch mit Blick auf Silvester nötig seien, sagt der CSU-Chef bei der Jungen Union. "So können wir das nicht endlos machen", fügt Söder mit Blick auf die weiter hohen Infektionszahlen hinzu.
  • 11/29/20 1:24 PM
    Der CDU-Wirtschaftsrat kritisiert die neuen Corona-Regeln für den Einzelhandel massiv. „Schon jetzt gibt es eine unschöne Situation in den Innenstädten. Die neue Quadratmeter-Regelung von bisher einem Kunden pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche auf 20 Quadratmeter ist perfekt dazu geeignet, Warteschlangen vor Supermärkten oder Kaufhäusern zu erzeugen, die das Ansteckungspotential weiter beflügeln könnten. Nicht zu unterschätzen ist zudem die psychologische Wirkung von Schlangen vor Supermärkten, die das ungewünschte Potential haben, neue Hamsterkäufe auszulösen“, sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, unserer Redaktion.
  • 11/29/20 12:43 PM
    Erstmals seit Einführung des Ampelsystems zur Bewertung der Corona-Lage in Berlin ist der Warnwert für Intensivbetten überschritten worden. Mehr als ein Viertel dieser Betten in der Hauptstadt ist jetzt mit Covid-19-Patienten belegt, wie aus dem am Sonntag aktualisierten Lagebericht der Gesundheitsverwaltung für Samstag hervorgeht. Damit steht die Corona-Ampel in Berlin nun bei zwei Indikatoren auf Rot. Die Corona-Ampel berücksichtigt insgesamt drei Indikatoren: die Reproduktionszahl (kurz R-Wert), die Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen und die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten. Für jedes Kriterium wurden Grenzwerte definiert. Werden diese minde

  • 11/29/20 11:11 AM
    Der Ski-Tourismus im Sauerland wird möglicherweise ebenfalls in den Weihnachtsferien ausgesetzt. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte am Sonntag im Deutschlandfunk, dass man dies zurzeit prüfe. Man wolle auf die Betreiber in den dortigen Ski-Gebieten zugehen und „da auch vorbildlich handeln“.

  • 11/29/20 10:56 AM
    Wie lange die Corona-Einschränkungen gelten, werde Anfang Januar entschieden, sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. Sobald wie möglich und wenn es das Infektionsgeschehen zulasse, müssten Eingriffe zurückgenommen werden. "Ich kann mir schwer vorstellen, dass wir monatelang alles schließen und Milliarden Monat für Monat aus der Bundeskasse beisteuern", sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. "Das wird auch unseren Staat überfordern." Man müsse im Januar zu neuen Modellen kommen. Aber viele teilten nicht die Auffassung des Unions-Fraktionschefs im Bundestag, Ralph Brinkhaus, dass die Länder ab Januar sich an den Kosten beteiligen sollten. Die Länder hätten bereits Milliarden in der Krise ausgegeben, betont Laschet. "Da ist es nicht ganz fair zu sagen, die Länder tun gar nichts."
  • 11/29/20 10:24 AM
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zu Beginn der Adventszeit den Menschen Hoffnung auf eine Überwindung der Corona-Krise zugesprochen. „Die Pandemie wird uns die Zukunft nicht nehmen“, schrieb er in einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“. Zwar sei im Advent immer noch Verzicht auf viele Traditionen wie Weihnachtsfeiern, gemeinsames Singen oder Weihnachtsmarktbesuche gefragt. „Aber wir können trotzdem voller Zuversicht sein“, erklärte Steinmeier. Die Fortschritte in der medizinischen Forschung gäben Hoffnung, dass die Pandemie nicht dauerhaft den Alltag beherrschen werde.
  • 11/29/20 9:59 AM
    Der Städte- und Gemeindebund fordert, dass die Ordnungsämter in NRW personell besser ausgestattet werden müssen. Die aktuelle Personallage sei angesichts der Aufgaben in der Corona-Krise "nicht ansatzweise" ausreichend.
  • 11/29/20 9:20 AM
    Ein erster orangefarbener Fleck auf der sonst roten NRW-Karte des Robert-Koch-Instituts (RKI): Münster hat am Sonntag erstmals seit Ende Oktober mit 41,5 wieder eine Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Grenzwert von 50 ausgewiesen. Den höchsten Wert erreichte am Sonntag laut RKI Solingen mit 261,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Der NRW-weite Wert lag am Sonntag bei 146,0.


    Die Kennzahl 50 war im Oktober noch wichtig, da damals regionale Maßnahmen noch an diesen Wert gekoppelt waren. So mussten ab dieser Zahl Veranstaltungen verkleinert oder Sperrstunden für die Gastronomie verhängt werden. In der aktuellen Coronaschutz-Verordnung wird dazu kein Unterschied mehr gemacht, da durch den „Lockdown Light“ Veranstaltungen praktisch komplett verboten und Restaurants - bis auf das Mitnahme-Geschäft - geschlossen sind.

  • 11/29/20 8:45 AM
    Das RKI meldet am Sonntagmorgen für NRW 26.200 Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage. Die Sieben-Tage-Inzidenz im bevölkerungsreichsten Bundesland liegt bei 146,0.
  • 11/29/20 7:54 AM
    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier spricht sich gegen eine Pauschalverurteilung von Protesten gegen die Corona-Maßnahmen aus. "Wir müssen die Corona-Demonstranten und ihre Sorgen ernst nehmen", sagt Bouffier den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Viele werden von den Maßnahmen hart getroffen, und sie müssen eine Antwort bekommen, was wir warum tun. Wir haben kein Recht, jeden zu verurteilen, der jetzt auf die Straße geht." Der CDU-Vize ergänzt, es diene der Prävention, wenn der Verfassungsschutz bei den Protesten der Querdenken-Bewegung genau hinschaue. Laut Redaktionsnetzwerk Deutschland wird der Verfassungsschutz die Bewegung allerdings vorerst nicht förmlich zum Beobachtungsobjekt erklären. Das sei das Ergebnis einer Besprechung der Amtsleiter des Bundesamtes und der 16 Landesämter in der vergangenen Woche.
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