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Corona-Krise treibt die Deutschen häufiger an den Herd

Mit dem Lieblingsessen gegen Corona-Frust : Die Deutschen verbringen wieder mehr Zeit am Herd

In der Corona-Krise greifen die Deutschen öfters zum Kochlöffel und kreieren ihre eigenen Leibspeisen. Das geht aus einer neuen Umfrage hervor.

In der Corona-Krise stehen die Deutschen wieder vermehrt täglich selbst am Herd. Der Anteil stieg von rund 40 Prozent vor dem Ausbruch der Pandemie auf derzeit etwa 87 Prozent, wie das Magazin "Focus" laut Vorabmeldung vom Freitag unter Berufung auf eine von ihm in Auftrag gegebene Umfrage des Forschungsinstituts Kantar berichtete. In 14 Prozent der Haushalte wird der Befragung nach sogar mehrmals am Tag gekocht.

Demnach kochen auch 69 Prozent der deutschen Singlehaushalte derzeit mindestens einmal täglich. In Haushalten mit vier oder mehr Mitgliedern liegt die Quote sogar bei 99 Prozent. Wie aus der Befragung laut "Focus" weiter hervorgeht, kochen aktuell 83 Prozent der Haushalte besonders häufig Gemüse. Nur 18 Prozent greifen auf Fertiggerichte zurück. Kantar befragte 1014 Menschen.

(mja/AFP)