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Corona-Krise in NRW: Wie kann ich helfen? Wo bekomme ich Hilfe?

Corona-Krise in NRW : So können Sie helfen - und Hilfe bekommen

Die Corona-Krise legt das öffentliche Leben in Nordrhein-Westfalen derzeit lahm - und stellt vor allem alte und kranke Menschen vor Probleme. Möglichkeiten, wie Sie helfen können und wie Sie Unterstützung bekommen, haben wir gesammelt. Eine Auswahl.

  • NRW: Die Internetseite Nachbarschaftshilfe.nrw ist eine für die Corona-Krise gegründete landesweite Bürgerplattform. Ihr erklärtes Ziel ist die „gemeinsame Bewältigung von Covid-19“. Auf der Webseite wird Nachbarschaftshilfe koordiniert. Bürger sollen dort mit ihren Nachbarn ins Gespräch kommen und sich gegenseitig unterstützen.
  • NRW/Deutschland: Die Plattform Wirhelfen.eu will Helfer und Hilfsbedürftige nach eigenen Angaben unkompliziert zusammenbringen. Dort kann per Rubrik ausgewählt werden, welche Hilfe benötigt oder angeboten wird.
  • NRW/Deutschland: Auf dem Portal Nebenan.de können sich Nachbarn vernetzen. Die Webseite bietet unter anderem Hilfe in Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Dortmund an.
  • NRW/Deutschland: Die Facebook-Gruppe „In Quarantäne - Nachbar hilft!“ hat schon mehrere tausend Mitglieder. Außerdem gibt es die Hashtags „Nachbarschaftshilfe“ und „Nachbarschaftschallenge“ in den sozialen Medien.
  • Düsseldorf: Die Stadt Düsseldorf und Wohlfahrtsverbände haben ein Hilfsangebot für ältere und geschwächte Menschen erarbeitet. Dazu hat die Stadt eine Hotline eingerichtet, an die sich Senioren wenden können, wenn sie Hilfe etwa beim Einkaufen benötigen. Das Telefon ist unter 0211 8998999 zwischen 7 und 19 Uhr geschaltet, samstags bis 14 Uhr.
  • Erkrath: Die „Nachbarschaftshilfe Corona“ in Erkrath unterstützt Menschen, die ihre Wohnung oder ihr Haus nicht verlassen können. Dazu haben sich diverse Hilfsorganisationen zusammengeschlossen. Interessierte können sich telefonisch unter 02104 9571882 oder per E-Mail an nachbarschaftshilfe@kk-eu.de an das Hilfsnetzwerk wenden.
  • Grefrath: In Grefrath haben die Initiative „Grefrath hilft“ und die Wählergemeinschaft „GOVM“ sowie der Verein „M.u.M“ (Mütter und mehr) sich zusammengetan, um ein Netzwerk von Helfern aufzubauen. Die Freiwilligen kaufen unter anderem Lebensmittel ein, liefern Mittagessen aus oder führen Hunde aus. Weitere Infos gibt es bei Eckhard Klausmann unter Telefon 0171 8004074 oder per E-Mail an info@govm.de, bei Sarah Pasch unter Telefon 0151 28801408 sowie per E-Mail an info@mum-grefrath.de.
  • Kalkar: Im Stadtteil Wissel in Kalkar haben Bürger Hilfsangebote organisiert. Die Koordinierungsstelle ist unter 0160 90621807 zu erreichen.
  • Kamp-Lintfort: Die städtische Freiwilligenagentur „Kali Aktiv“ in Kamp-Lintfort koordiniert Nachbarschaftshilfe. So soll gewährleistet werden, dass Bedarf und Hilfe zueinanderfinden. Hilfsbedürftige Menschen und Helfer können sich täglich von 9 bis 14 Uhr bei „Kali Aktiv“ melden: Telefonisch unter 02842 912171 oder per E-Mail an info@kaliaktiv.de.
  • Kerken: In Kerken ist eine Einkaufshilfen-Aktion für Ältere, Kranke und Alleinstehende gestartet. Wer Hilfe braucht oder helfen will, meldet sich im katholischen Pfarrbüro von St. Dionysius unter 02833 576964-0 (auch Anrufbeantworter) oder im Pfarrbüro der evangelischen Kirchengemeinde unter 02833 2116 oder direkt bei Pfarrerin Karin Latour unter 0152 34201130.
  • Köln: Die „Kölsch Hätz“-Nachbarschaftshilfe des Caritasverbandes Köln vermittelt seit 23 Jahren engagierte Menschen an Senioren oder chronisch Kranke, die sich Besuche wünschen. Etwa 600 Ehrenamtliche sind in ganz Köln unterwegs. Wegen der Corona-Krise soll der Kontakt nun verändert werden: Statt direktem Kontakt sollen die Helfer eher mit den Senioren telefonieren, Nachrichten schicken oder Besorgungen für sie erledigen.
  • Mönchengladbach: In Mönchengladbach bieten Freiwillige an, mit den Hunden von Infizierten, Senioren oder Menschen aus der Risikogruppe Gassi zu gehen. Organisiert haben Sie sich in einer Facebook-Gruppe.
  • Niederrhein: Hilfe anbieten und Hilfe bekommen, das geht auch über die Initiative „Coronacare Niederrhein“. Zu der zählen inzwischen 700 Teilnehmer von Moers bis Kerken und Walbeck. Die Gruppe ist auf Facebook und auch unter der Internetseite https://www.coronacare-niederrhein.de zu erreichen. Die Initiative, hat das Ziel, dass Menschen, die Hilfe beim Einkaufen, Hundeausführen oder sehr dringenden Behördengängen in Zeiten vom Coronavirus brauchen, sie auch ehrenamtlich bekommen und sammelt deswegen Angebot und Nachfrage. Die telefonische Erreichbarkeit gibt es unter den Nummern 0152 25923778 oder unter 0151 21714467.
  • Rheinberg: Die Krankenpflegehelferin Annette Rameker aus Rheinberg koordiniert die Hilfsangebote in der Gemeinde. Sie sammelt die Telefonnummern der Leute, die Hilfe anbieten, und vermittelt diese an Hilfesuchende. Details gibt es bei Annette Rameker unter 0162 7490420.
  • Straelen: In Straelen hat sich eine Facebook-Seite gegründet, in der Bürger ihre Hilfe anbieten. Die Seite „Nachbarschaftschallenge Herongen & Broekhuysen“ organisiert die Unterstützer. Weitere Informationen geben Gabriele Böhm (0172 9943723) und Annemarie Fleuth (0151 51498634 oder 02839 1462).
  • Tönisvorst: In Tönisvorst organisiert die Junge Union Hilfsangebote. Gesunde, jüngere Menschen und Hilfesuchende können sich auf Die-Einkaufshelden.de registrieren. Dort wird dann die Nachbarschaftshilfe vermittelt.
  • Uedem: Auch in Uedem wird Älteren und Kranken geholfen. Die Freiwilligen in Uedem sind erreichbar über die Nummer 0175 9760547.
  • Xanten: Die Stadt Xanten organisiert ein Hilfsangebot für ältere, alleinstehende Menschen und Menschen mit Behinderung. Dafür stehen sowohl städtische Mitarbeiter als auch ehrenamtliche Helfer zur Verfügung. Die Hilfe werde vom Nachbarschaftskoordinator organisiert. Anfragen könnten an die städtische Hotline gerichtet werden: 02801 772761. Diese Rufnummer ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besetzt.