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Corona-Krise in NRW: Einrichtungshäuser und Babyfachmärkte dürfen Montag öffnen

Corona-Krise : Einrichtungshäuser und Babyfachmärkte in NRW dürfen ab Montag öffnen

Das Land NRW erlaubt auch Einrichtungshäusern und Babyfachmärkten, am Montag wieder zu öffnen. Bund und Länder hatten am Mittwoch eine Regelung abhängig von der Verkaufsfläche getroffen.

Für diese Branchen habe das Land eine Sonderregelung getroffen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf verständigt, alle Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche, sowie - unabhängig von der Größe - Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen die Öffnung zu erlauben. Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche, die nicht unter die Sonderregelung fallen, dürfen laut Laumann auch dann nicht öffnen, wenn sie Teilbereiche wie die zweite oder dritte Verkaufsetage für die Kundschaft absperren.

„Da haben wir ein klares wirtschaftliches Interesse“, sagte Laumann in Bezug auf die Sonderregelung zu den Einrichtungshäusern. In NRW habe die Möbelbranche etwa 35.000 Mitarbeiter. Über 60 Prozent aller Küchen in Deutschland würden in Westfalen produziert. Wenn größere Autohäuser unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder öffnen könnten, sei das auch bei Einrichtungshäusern möglich. Beide seien nicht in den Innenstädten angesiedelt und es gehe darum, dass sich die Fußgängerzonen nicht wieder füllten. „Wir haben hier einen nordrhein-westfälischen Weg“, betonte Laumann. Er könne sich aber vorstellen, dass sich andere Bundesländern dem anschließen werden.

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(mba/dpa)