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Corona-Krise in Lindlar: Roboter Pepper gibt Kunden Abstand-Tipps in Edeka

Ungewöhnliche Hilfe in Supermarkt : Roboter gibt Corona-Tipps und rät von Hamsterkäufen ab

Ein kleiner Roboter hilft Kunden eines Edeka-Marktes in Lindlar, untereinander auf Abstand zu bleiben. So sollen sie sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen.

„Pepper“, der eigentlich ein Pflegeroboter ist, steht seit Mittwoch im Kassenbereich der Filiale und schwört Einkaufende mit elektronischer Stimme auf die Schutzmaßnahmen ein. Außerdem wirbt er für Rücksichtnahme und Solidarität untereinander und rät mit kindlich-freundlichem „Gesichtsausdruck“ von Hamsterkäufen ab.

Die Idee dazu entwickelte Marktinhaber Marc-Philipp Stöcker (31) gemeinsam mit seinem Freund Florian Schaf, der in der Robotertechnologie arbeitet und „Pepper“ entsprechend programmierte. „Viele Leute freuen sich und schmunzeln über den Roboter. Das hilft uns, die durch Corona angespannte Situation hier im Markt aufzulockern.“

Die weiße Figur kann Kopf und Arme bewegen. Sie folgt Kunden mit dem Blick und lotst sie durch die Sicherheitszone an der Kasse.

(mba/dpa)