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Corona in Oberhausen: Stadt setzt Ausgangsbeschränkungen in Kraft- diese Regeln gelten

Inzidenzwert über 300 : Oberhausen setzt Ausgangsbeschränkungen in Kraft

Oberhausen macht ernst. Die angesichts der hohen Infektionszahlen angekündigten Ausgangsbeschränkungen sind am Dienstag per Amtsverfügung in Kraft gesetzt worden. Ab Dienstagabend gilt in der Stadt eine nächtliche Ausgangssperre.

Die angekündigten Ausgangsbeschränkungen in Oberhausen sind am Dienstag in Kraft getreten. Die entsprechende Verfügung wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Oberhausen erreichte am Dienstag unterdessen laut Robert Koch-Institut (RKI) mit 341,6 Neuninfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen den höchsten Wert in NRW. Oberhausen ist die erste Stadt im Ruhrgebiet, die Ausgangsbeschränkungen verhängt. Auch Fremde dürfen sich nach 21 Uhr nicht mehr ohne triftigen Grund im Stadtgebiet aufhalten.

„Im gesamten Stadtgebiet von Oberhausen gilt eine nächtliche Ausgangssperre in der Zeit von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr am Folgetag“, heißt es in der Verfügung der Stadt. Für Heiligabend, die Weihnachtsfeiertage und die Silvesternacht gelten andere Zeiten. „Der Aufenthalt außerhalb der häuslichen Unterkunft ist in dieser Zeit grundsätzlich untersagt. Ausnahmen hiervon
gelten nur bei Vorliegen gewichtiger Gründe“, so die Stadt.

Zu den Ausnahmen gehören das „Versorgen von Tieren“ - also Gassigehen -, sowie Arztbesuche, der Einkauf von Lebensmitteln oder berufliche Gründe. Neben Oberhausen haben bereits andere Städte und Kreise in NRW Ausgangsbeschränkungen verhängt.

(th/dpa)