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Corona in NRW: Schulministerium prüft vorgezogene Weihnachtsferien

Corona-Newsblog : NRW-Schulministerium denkt über vorgezogene Weihnachtsferien nach

In NRW könnte es in diesem Jahr offenbar wegen der Pandemie einen vorgezogenen Schulschluss vor Weihnachten geben. Derweil hat das OVG Münster die Gastro-Sperrstunde in NRW-Risikogebieten bestätigt. Alle Entwicklungen im Newsblog.

  • In diesem Jahr könnten die Weihnachtsferien etwas früher beginnen: Das NRW-Schulministerium denkt wegen der Corona-Krise offenbar über einen vorgezogenen Schulschluss vor den Weihnachtsferien nach. Bei einer so genannten "Vorquarantäne" wäre der letzte Schultag mit Präsenzunterricht vor den Ferien der 18. Dezember. "Die besondere Bedeutung eines Weihnachtsfestes im Kreise der Familie steht außer Frage", sagte ein Sprecher des NRW-Schulministeriums der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Sämtliche Vorschläge, auch unkonventionelle, würden im Schulministerium "intensiv diskutiert". Entscheidend sei die Wirksamkeit solcher Maßnahmen, heißt es in dem Bericht.
  • Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat die Sperrstunden für Gaststätten und Bars in Risikogebieten in NRW bestätigt. Die Regel der Landesregierung in der seit dem 17. Oktober gültigen Corona-Schutzverordnung sei rechtmäßig, wie das OVG am Montag mitteilte.

  • 10/26/20 5:58 PM
    Am Mittwoch will Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten über weitere Corona-Maßnahmen beraten. Eine Idee angeblich: ein "Lockdown Light". Darüber berichtet die "Bild", allerdings ohne Nennung von Quellen. Merkel soll diesen Lockdown planen. Dabei sollen angeblich Schulen und Kitas außer in Regionen mit katastrophal hohen Corona-Infektionszahlen geöffnet bleiben. Auch Geschäfte dürften demnach mit Einschränkungen geöffnet bleiben, Restaurants und Bars sollten aber schließen und Veranstaltungen verboten werden. Aus Kreisen der NRW-Landesregierung gab es für diese Pläne auf Anfrage unserer Redaktion bislang jedoch keine Bestätigung.
  • 10/26/20 5:00 PM
    Münster sagt nun doch alle Weihnachtsmärkte ab. Das beschloss die Stadtverwaltung am Montag in einer gemeinsamen Sitzung mit den Veranstaltern. „Die Infektionszahlen sind auch in Münster in den vergangenen Tagen so schnell und so stark gestiegen, dass wir darauf verantwortungsvoll reagieren müssen“, sagte der Leiter des städtischen Corona-Krisenstabes, Wolfgang Heuer, laut einer Stadt-Mitteilung.
  • 10/26/20 4:49 PM
    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert einen bundesweiten Teil-Shutdown "für eine begrenzte Zeit". "Wir brauchen einen Wellenbruch wie ihn auch Virologe Christian Drosten in die Diskussion gebracht hat, in ganz Deutschland und zwar so schnell wie möglich", sagte Lauterbach dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Sonst laufen wir auf einen unkontrollierbaren Lockdown zu", dann stünde Deutschland "in drei Wochen so da wie Frankreich oder Spanien". Er plädiert dafür, den Betrieb in Bars, Restaurant und das kulturelle Leben "für begrenzte Zeit auszusetzen". Schulen, Betriebe und "andere essenzielle Geschäfte" sollten indes geöffnet bleiben.
  • 10/26/20 4:46 PM
    Unsere Kollegen vom "Aufwacher"-Team haben sich noch einmal des Themas Sperrstunde und Urteil des OVG Münster angenommen. Was steckt hinter der Entscheidung und was bedeutet das für die Beteiligten.
  • 10/26/20 4:30 PM
    Die Corona-Hotline in Düsseldorf ist überlastet. Ein Leser berichtete etwa, er habe mehrfach mindestens zehn Minuten lang in der Warteschleife gehangen, dann sei das Gespräch immer abgebrochen. Auch beim Gesundheitsamt selbst habe er niemanden erreichen können.
  • 10/26/20 4:28 PM
    Die wachsende Zahl der Infizierten wirkt sich immer deutlicher auch auf die Situation der Krankenhäuser in Hessen aus. So werden im Versorgungsgebiet Frankfurt und Offenbach bereits so viele an Covid-19 erkrankte Patienten stationär behandelt, dass die sogenannte Eskalationsstufe zwei für die dortigen Kliniken ausgerufen wurde. Wie das Sozialministerium in Wiesbaden am Montag mitteilte, bedeutet dies, dass Patienten, bei denen dies medizinisch vertretbar ist, in andere Krankenhäuser verlegt oder direkt Kliniken anderer hessischer Versorgungsgebiete zugewiesen werden.
  • 10/26/20 4:11 PM
    DEHOGA NRW teilte kurz nach der Entscheidung mit, dass man dort ebenfalls "sehr enttäuscht" über Beibehalt der Sperrstunden-Regelung in NRW. Die Wirksamkeit werde vermutet, und sei nicht belegt. Für viele Nachtbetriebe sei die Entscheidung "eine Katastrophe".
  • 10/26/20 4:08 PM
    Der Düsseldorfer Bar-Besitzer Walid El Sheikh hatte ebenfalls in Münster gegen die Sperrstunden geklagt. Er ist enttäuscht von der Entscheidung.
  • 10/26/20 3:39 PM
    Im Coronavirus-Hotspot Baesweiler bei Aachen ist die wichtige Kennziffer für Neuinfektionen auch zu Wochenbeginn gestiegen. Am Montag meldete die Städteregion Aachen einen Wert von 554 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche für Baesweiler. Am Freitag lag die Kennziffer für Baesweiler noch bei 328. Ein Sprecher der Städteregion wies darauf hin, dass die Infektionskennziffer von 554 in Baesweiler eine rechnerische Größe sei. Derzeit gebe es dort 144 aktive Corona-Infektionen. Die gesamte Städteregion, zu der neben Aachen neun weitere Kommunen gehören, hatte am Montag einen Wert von 199 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angegeben.
  • 10/26/20 3:32 PM
    Nürnberg hat den weltbekannten Christkindlesmarkt abgesagt. Nach langer Abwägung und zum Schutz der Bevölkerung sei die Stadt zu dem Beschluss gekommen, den normalerweise im Advent zwei Millionen Menschen nach Nürnberg lockenden Markt abzusagen, erklärte OB Marcus König.
    Den Markt trotz der auch in Nürnberg steigenden Infektionszahlen stattfinden zu lassen, wäre ein falsches Signal, erklärte König weiter. Der Christkindlesmarkt sollte vom 27. November bis Heiligabend dauern. Das Nürnberger Christkind eröffnet den etwa 400 Jahre alten Markt traditionell von der Frauenkirche aus.
  • 10/26/20 3:05 PM
    Gute Nachrichten bei der Suche nach einem Impfstoff: Gerade für die älteren Patienten scheint sich etwas zu tun.
  • 10/26/20 2:54 PM
    Auch Karnevalisten müssen in dieser Zeit verzichten. Das ist vor allem für Prinzenpaare und Dreigestirne ärgerlich. In Köln hat man daher nun eine Entscheidung getroffen, die so wohl erstmalig in der Geschichte des Karnevals in der Domstadt ist: Das Dreigestirn darf nämlich eine weitere Amtszeit regieren.
  • 10/26/20 2:39 PM
    Bayern glaubt den Grund für den Anstieg der Coronavirus-Infektionen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Rottal-Inn in Grenzpendlern gefunden zu haben. Wegen der Nähe zu Österreich sei es entscheidend, dass Grenzpendler auf Infektionen getestet werden, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittag bei einer Pressekonferenz. Beide Landkreise haben wegen der Pandemie einen Lockdown verhängt.
  • 10/26/20 1:58 PM
    Die Infektionszahlen in Deutschland liegen weiter auf hohem Niveau und steigen teilweise sogar weiter an. Deshalb will Angela Merkel bei ihren erneuten Beratungen mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch neue Beschlüsse zur Bekämpfung der Pandemie erreichen. Zuvor hatte Merkel die aktuelle Entwicklung der Corona-Lage "hochdynamisch" und "dramatisch" genannt.
  • 10/26/20 1:35 PM
    Rund 1300 Corona-Patienten werden Regierungssprecher Steffen Seibert zufolge derzeit in Deutschland auf Intensivstationen behandelt. In etwa die Hälfte davon werde künstlich beatmet. Hier seien die Zahlen in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen.
    Derweil melden die niederländischen Gesundheitsbehörden 10.343 neue Infektionsfälle, ein neuer Rekord. Insgesamt seien damit mehr als 300.000 Fälle bekannt.
  • 10/26/20 1:00 PM
    Nach Corona-Schnelltests konnte der Mafia-Prozess in Düsseldorf fortgesetzt werden. Die Staatsanwälte mussten getestet werden.
  • 10/26/20 12:12 PM
    Bereits 59 Millionen US-Bürger haben ihre Stimme bei der Präsidentschaftswahl in den USA abgegeben. Das Early Voting erreicht in diesem Jahr auch angesichts der Corona-Pandemie Rekordwerte: Viele Wähler wollen am 3. November den Gang in volle Wahllokale und damit ein potenzielles Ansteckungsrisiko vermeiden.
  • 10/26/20 11:54 AM
    Wegen hoher Corona-Infektionszahlen wird die Zahl der Treffen zwischen Vertretern der EU-Mitgliedstaaten in Brüssel auf das unbedingt erforderliche Maß zurückgefahren. Weil die zweite Welle der Pandemie die EU-Hauptstadt derzeit mit voller Härte treffe, müsse bei der Organisation von physischen Treffen noch vorsichtiger und mit noch größerer Umsicht vorgegangen werden, teilte ein Sprecher der derzeitigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft am Montag mit.
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