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Corona-Impfung: Wer wann geimpft werden soll - Entwurf

Entwurf der Impfkommission : Wer wann gegen Corona geimpft werden soll

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts hat am Montag einen ersten Entwurf mit Empfehlungen für die Corona-Impfungen vorgelegt. Insgesamt gibt es demnach drei Prioritätengruppen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen sowie das Personal in Notaufnahmen, der Transplantationsmedizin und der Altenpflege zuerst gegen das Coronavirus zu impfen. Das geht aus der Empfehlung hervor, die das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag zur Anhörung verschickt hat. Die prioritär zu impfenden Gruppen umfassen nach Angaben des RKI mehr als 8,6 Millionen Menschen. Die STIKO legt Empfehlungen vor, die nun Eingang in eine Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministerium finden sollen. Das RKI erbittet wegen der Eilbedürftigkeit eine Antwort der Verbände bis zum 10. Dezember, geht aus dem Anschreiben hervor.

In einer zweiten Prioritätengruppe sollen dann die 75- bis 80-Jährigen sowie etwa Bewohner von Demenzeinrichtungen geimpft werden. Zudem zählt zu diesen zweiten Gruppen auch Personal im stationären oder ambulanten Dienst in Einrichtungen für Demenzkranke oder geistig Behinderte. Auch bei ihnen gilt das Risiko als „hoch“. Ihre Zahl wir auf mehr als 6,7 Millionen Personen geschätzt.

In eine dritte Gruppe sortiert die STIKO mehr als 5,5 Millionen Menschen ein, die etwa zwischen 70 und 75 Jahre alt sind, Vorerkrankungen oder Kontakt mit Schwangeren haben.

Das Impftempo wird maßgeblich davon bestimmt, wie viele Dosen die Hersteller wann zur Verfügung stellen.

(lha/afp/reuters)