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Corona-Impfung NRW: Verzögerung bei Impfstoff bringt mögliche Einschränkungen

Corona-Pandemie : Verzögerung bei Impfstoff bringt mögliche Einschränkungen in NRW

Nach den angekündigten Impfstoff-Lieferverzögerungen des Pharmakonzerns Pfizer erwartet das NRW-Gesundheitsministerium in der kommenden Woche noch keine Einschränkung. Danach könnte möglicherweise aber weniger geliefert werden.

Nach Kenntnis des Ministeriums sei die geplante Lieferung in der kommenden Wochen „in zugesagter Größenordnung bestätigt“, teilte ein Sprecher am Wochenende auf Anfrage mit. Das Land rechne damit, dass am 19. Januar wie angekündigt geliefert wird. „Die Einschränkungen werden voraussichtlich die geplanten Lieferungen ab der 4. Kalenderwoche betreffen.“ Verlässliche Infos dazu lägen aber noch nicht vor.

Wie der Partner des Mainzer Herstellers Biontech am Freitag mitgeteilt hatte, rechnet der Konzern mit einer Einschränkung der Corona-Impfstofflieferungen in Europa in den kommenden Wochen. Maßnahmen zur Erhöhung der Produktion im Werk in Puurs in Belgien würden sich „vorübergehend auf die Lieferungen von Ende Januar bis Anfang Februar auswirken“.

Das Bundesgesundheitsministerium in Berlin ging zunächst davon aus, dass das Pharmaunternehmen die in den kommenden drei bis vier Wochen bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoff nicht liefern kann. Zunächst war unklar, wie viele Impfdosen nun vorerst nicht zur Verfügung stehen. Stand Freitag waren 248.917 Menschen gegen Corona geimpft, wie auf der Homepage des NRW-Gesundheitsministeriums zu sehen war.

(top/dpa)