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Corona: Impfstoff wird in Kasernen zwischengelagert

Bundeswehr leistet Amtshilfe : Corona-Impfstoff wird in Kasernen zwischengelagert

Die Bundeswehr stellt ihre Kasernen als Lager für den Corona-Impfstoff bereit. Annegret Kramp-Karrenbauer zufolge sind derzeit ohnehin schon mehr als 9.000 Soldaten im Pandemie-Einsatz.

Wo immer es sinnvoll erscheine, werde die Anlieferung und Lagerung des Impfstoffes in Kasernen ermöglicht, sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe.. "Es liegt bereits ein Amtshilfeantrag des Gesundheitsministeriums zur Lagerung und Verteilung weiterer Impfstoffe vor und wir werden selbstverständlich unterstützen."

Die Bundeswehr habe auch den Ländern Unterstützung angeboten. "Die Bundeswehr kann hier auf Antrag der Länder mit bis zu 26 Impfzentren sowie bis zu 26 mobilen Impfteams helfen", sagte Kramp-Karrenbauer.

"Noch nie in der 65-jährigen Geschichte der Bundeswehr haben wir über einen so langen Zeitraum Amtshilfe geleistet", fügte sie hinzu. Mehr als 9.000 Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten seien derzeit im Corona-Einsatz. Die meisten von ihnen arbeiten in den Gesundheitsämtern mit, viele aber auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Viele von ihnen unterstützen die Behörden auch in Nordrhein-Westfalen bei der Kontaktnachverfolgung von Infizierten.

(juju/AFP)