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Corona im Gefängnis: Justiz-Beschäftige und Gefangene in NRW sollen freiwillige Selbsttests erhalten

Corona hinter Gittern : Justiz-Beschäftige und Gefangene in NRW sollen freiwillige Selbsttests erhalten

Die rund 14.000 Gefangenen in NRW-Gefängnissen könnten bald bis zu zwei Corona-Selbsttests pro Woche erhalten. Die Tests sind freiwillig. Auch die Mitarbeiter im Justizwesen sollen damit versorgt werden.

Die Beschäftigten der Justiz und die Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen sollen bis zu zwei Corona-Selbsttests pro Woche erhalten. Dieses Angebot gelte für alle Beschäftigten der Justiz, die in Präsenz mindestens einmal pro Woche ihre Dienststelle aufsuchen, teilte das Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Es gelte auch für alle Gefangenen und Arrestanten im Justizvollzug. In den Justizvollzugsanstalten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes sitzen derzeit nach Angaben des Justizministerium rund 14.000 Menschen. Das Testangebot könne auf freiwilliger Basis genutzt werden. Den Gerichten und Justizbehörden werde seit vergangener Woche in regelmäßigen Abständen die notwendige Anzahl an Tests geliefert.

Auch das Gesundheitsministerium erklärte in einer Antwort auf Fragen der Grünen an den Gesundheitsausschuss des Landtages zum Bereich der Justiz, dass keine Testpflicht bestehe. Das Testangebot gelte auch für Referendare, Anwärter, Studierende an der Fachhochschule für Rechtspflege, Auszubildende, Praktikanten sowie ehrenamtliche Richter - aber nicht für rechtssuchende Bürger und Rechtsanwälte.

(th/dpa)