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Corona: Bushido infiziert - Prozess gegen Clanchef unterbrochen

„Nehmt die Sache ernst“ : Rapper Bushido mit Corona infiziert – Prozess gegen Clanchef unterbrochen

Auch Rapper Bushido ist am Coronavirus erkrankt. Der Prozess gegen einen Berliner Clanchef, in dem der 42-Jährige mutmaßliches Opfer und Nebenkläger ist, wurde deshalb unterbrochen.

„Der heutige Termin am Landgericht ist aufgehoben“, sagte eine Sprecherin des Landgerichts der Hauptstadt. Jetzt wolle man mit Gesundheitsamt und Arbeitsmedizinischem Zentrum das weitere Vorgehen besprechen. Offiziell sei die zuständige Strafkammer des Landgerichts am Morgen darüber unterrichtet worden, dass ein Verfahrensbeteiligter positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

Bushido hatte am Dienstagabend seine Infektion mitgeteilt. „Auch wenn ich alle Vorgaben sehr ernst genommen habe, habe ich heute einen positiven Corona-Test erhalten“, schrieb der 42-Jährige in einer Instagram-Story auf seinem Account. Er habe Symptome. „Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen“, so der Rapper.

Am Montag war die Befragung von Bushido im Prozess gegen Clanchef Arafat A.-C. und drei seiner Brüder fortgesetzt worden. Dem Clanchef wird unter anderem versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Drei seiner Brüder sind als Gehilfen oder Mittäter angeklagt. Es sei zu Straftaten gekommen, nachdem Bushido 2017 die Geschäftsbeziehungen aufgelöst habe.

(ahar/dpa)