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Corona-Beschränkungen: Größere Demo in Dortmund angemeldet - rund 1500 Teilnehmer

Rund 1500 Teilnehmer : Größere Demo in Dortmund gegen Corona-Beschränkungen angemeldet

Die Organisation „Querdenken-231“ habe die Veranstaltung unter dem Motto „Festival für Frieden & Freiheit - Wahrung unserer Grundrechte“ für Sonntag angemeldet. Die Polizei Dortmund bereitet sich auf rund 1500 Teilnehmer vor.

Die Polizei in Dortmund rüstet sich für eine größere Demonstration gegen die staatlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Organisation „Querdenken-231“ habe die Veranstaltung unter dem Motto „Festival für Frieden & Freiheit - Wahrung unserer Grundrechte“ für Sonntag angemeldet, berichtete die Polizei am Freitag. Es würden rund 1500 Teilnehmer in der Innenstadt erwartet. Es sei noch nicht ganz klar, „was für ein Publikum da zusammenkommt“, sagte eine Sprecherin.

Für den Polizeieinsatz werde der Infektionsschutz gerade in Zeiten der aktuell bundesweit steigenden Ansteckungszahlen „eine herausragende Rolle spielen“, betonte Einsatzleiter Udo Tönjann. Wenn Hygiene- oder Abstandsregelungen missachtet würden, „werden wir entschlossen und konsequent einschreiten“.

Am vergangenen Wochenende hatten in Berlin Tausende gegen die Corona-Beschränkungen protestiert. Weil viele Demonstranten weder Abstandsregeln einhielten noch Masken trugen, löste die Polizei die Kundgebung auf. Zu der Demo unter dem Motto „Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit“ hatte die Initiative „Querdenken 711“ aufgerufen. Die Verstöße der Teilnehmer gegen die Corona-Auflagen waren heftig kritisiert worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte von „Verantwortungslosigkeit“ gesprochen.

Zwei Veranstaltungen gegen staatliche Corona-Auflagen sind am Samstag auch in Stuttgart geplant. Zu einer Demonstration und einer Kundgebung wurden je 500 Teilnehmer bei der Stadt angemeldet.

(chal/dpa)