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Augsburger Puppenkiste erklärt Corona-Selbsttests an Schulen

Corona-Selbsttests in Schulen : Der Kasperl erklärt kindgerecht, wie man sich testet

Seit Montag sind in NRW und in weiten Teilen Deutschlands Schulbesuche nur noch mit regelmäßigen Tests erlaubt. Die Augsburger Puppenkiste hilft dabei, die Anleitung für Kinder verständlich zu machen.

Endlich mal hemmungslos in der Nase bohren? Das hat der Kasperl der Augsburger Puppenkiste gerade in einem Video allen Schülerinnen und Schülern erlaubt. Das Ganze soll aber nicht mit dem Finger, sondern mit dem Tupfer passieren - und zwar beim Corona-Test.

Wie genau so ein Corona-Selbsttest funktioniert - das macht Dr. Kasperl in dem Video für Kinder klar. Schritt für Schritt, angefangen beim Händewaschen vor dem Test bis hin zur Auswertung der Ergebnisse, zeige Dr. Kasperl, worauf man beim Selbsttest achten müsse, teilte das bayerische Kultusministerium als Initiator der Aktion am Sonntag mit.

Das Video beginnt mit einer grünen Coronavirus-Marionette, die in Rumpelstilzchen-Manier jubiliert: „Ach wie gut, dass jeder weiß, dass ich Coronavirus heiß'. Lass euch husten, lass euch schnupfen. Ja, ich steck' euch alle an.“ Dem Spuk aber bereitet der Kasperl ein Ende, indem er das „blöde Corona“ erst in einen Käfig sperrt und zum Schluss auf den Mond schießt. Währenddessen erklärt er den Zuschauern mit Erdmännchen Erwin, wie die Hygieneregeln und vor allem Selbsttests funktionieren.

In Nordrhein-Westfalen bleiben in dieser Woche die meisten Schüler und Schülerinnen zu Hause - das „diffuse Infektionsgeschehen“ nennt Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) als Grund dafür, dass der Schulbetrieb neu angepasst werden müsse. Geplant war ursprünglich, dass die Teilnahme am Unterricht nur mit mindestens zwei Selbsttests pro Woche erlaubt werden könne.

(dpa/epd)