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AstraZeneca liefert deutlich weniger Impfstoff an EU

Produktionsschwierigkeiten : AstraZeneca liefert deutlich weniger Impfstoff an EU

Der britische Pharmakonzern AstraZeneca liefert weniger Corona-Impfstoff an die Europäische Union als zunächst geplant. Österreich zum Beispiel soll nur 600.000 statt zwei Millionen Dosen erhalten.

Hintergrund seien Produktionsschwierigkeiten an einem Standort, teilte ein Unternehmenssprecher am Freitag mit. AstraZeneca werde im Februar und im März während des Produktionshochlaufs zig Millionen Dosen an die EU liefern. Der Sprecher äußerte sich nicht dazu, um wie viel die nun erwarteten Lieferzahlen hinter dem ursprünglich geplanten Volumen zurückbleiben.

Allein in Österreich werden nach Informationen der Zeitung "Kurier" nun im ersten Quartal lediglich 600.000 statt zwei Millionen Impfdosen erwartet. Der "Bild"-Zeitung zufolge hat AstraZeneca die EU-Kommission informiert, dass der Konzern nach der für Ende Januar erwarteten Zulassung des Vakzins deutlich weniger liefern könne als vorgesehen. Ein Grund sei, dass der Impfstoff nach den Mutationen in einigen Ländern darauf hin angepasst werden müsse. Zudem seien die Auswirkungen auf die Produktion nach einem Brand in einem Werk in Indien noch unklar.

(csi/Reuters)