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Altmaier und Spahn: Corona-Lockerungen über längeren Zeitraum

Altmaier und Spahn : Corona-Lockerungen über längeren Zeitraum

In der Debatte um eine Lockerung der Beschränkungen in der Corona-Krise hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für ein behutsames Vorgehen geworben. Gesundheitsminister Spahn will über eine Rückkehr in den Alltag nach Ostern reden.

„Es ist auch für die Wirtschaft besser, wenn wir einige Tage länger diszipliniert durchhalten, als wenn wir zu früh beginnen und dann Lockerungsmaßnahmen wieder zurücknehmen müssen“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Er sprach von einem „ersten Silberstreif“, aus dem aber noch ein verlässlicher Trend werden müsse. Zudem komme es darauf an, dass sich über Ostern alle an die Empfehlungen zu Kontaktvermeidungen hielten.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) betonte, über eine schrittweise Rückkehr in den Alltag in bestimmten Bereichen sei nur zu reden, wenn die Einschränkungen auch über Ostern konsequent durchgehalten würden. Unabhängig davon, was nach Ostern passiere, müssten Hygieneregeln zum Abstand, zum Hände-Desinfizieren oder zum Verzicht auf Händeschütteln die Menschen noch „viele, viele Monate“ im Alltag begleiten.

Am Mittwoch nach Ostern wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder beraten, ob die derzeit bis zum 19. April geltenden Kontakt- und Bewegungseinschränkungen gelockert werden und die Schließung von öffentlichen Einrichtungen und Geschäften schrittweise aufgehoben werden kann. Spahn wollte sich am Nachmittag gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts Lothar Wieler zum Stand der Bekämpfung des Coronavirus äußern.

(ala/dpa)